Veröffentlicht am 8. Februar 2010, Kategorie(n):Im Haushalt, 32 x gelesen
Fernseher, DVD-Player, Stereoanlagen aber auch Kaffeemaschinen und andere Haushaltsgeräte werden aus Bequemlichkeit oft nicht aus- sondern nur auf Stand-By geschaltet. Damit verschwendet man allerdings nicht nur unnötig Energie sondern auch bares Geld. Aus diesem Grund raten Energieberater und Umweltschützer dazu, herausfinden, wo im Haushalt sich diese heimlichen Stromfresser befinden, um sie dann unschädlich zu machen. Der Stromverschwendung kann entweder durch das einfache Ausschalten der Elektrogeräte oder die Verwendung von abschaltbaren Steckdosenleisten ein Ende gemacht werden. Letztgenanntes garantiert die Reduzierung des Stromverbrauchs auf Null, da das Gerät nach Abschalten der Steckdosenleiste gar nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen ist, außerdem lassen sich damit komfortabel gleich mehrere Geräte komplett ausschalten.
Um die heimlichen Energiefresser alle aufzuspüren ist laut Conrad Electronic SE aber auch die richtige technische Ausrüstung notwendig: Die bisher üblichen Geräte zur Energieerfassung seien nicht immer geeignet, dem exklusiv bei Conrad Electronic erhältlichen Energiekosten-Erfassungsgerät SBC-500 von Voltcraft®, das auch geringste Leistungen messen kann, soll dagegen auch der kleinste Stromfresser nicht entgehen.
Geräte, die nicht vollständig abgeschaltet, sondern im Stand-by-Betrieb dauernd betriebsbereit gehalten werden, verbrauchen in Deutschland jährlich rund 20 Terawattstunden völlig nutzlos. Das ist die elektrische Energie, die eine Großstadt wie Berlin im Jahr benötigt und entspricht einer Stromrechnung von etwa 4 Milliarden Euro. Ein durchschnittlicher Haushalt könnte seine Stromrechnung um etwa 4 % reduzieren, wenn die dort vorhandenen Stand-by-Geräte bei Nichtgebrauch z. B. mit einer Schalter-Steckerleiste vollständig vom Netzt getrennt würden. Mit dem SBC-500 von Voltcraft® lässt sich der Energiebedarf von Elektrogeräten mit einer Leistungsaufnahme bis 500 Watt erfassen und genau kontrollieren. In diese Leistungsklasse fallen die meisten Elektrogeräte der Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte, Radiogeräte, Stereoanlagen, SAT-Receiver usw., die häufig Tag und Nacht im Stand-by-Betrieb laufen. Auch Schnurlos-Telefone, WLAN-Router, Drucker und ähnliches sind beim heimlichen Stromverbrauch nicht zu vernachlässigen. Das Messgerät ermittelt den Strombedarf automatisch in zwei Messbereichen: Der Normalbereich geht von 2 bis 500 W und der hochgenaue Low-Bereich von 0,05 bis 2 W.
Das Gerät zeichnet sich durch einfache Bedienung über nur drei Tasten aus. Gemessen werden Wirkleistung (W), Scheinleistung (VA) und Energieverbrauch (kWh). Nach der Tarifeingabe für Energiekosten/kWh errechnet das Gerät eine Kostenvorschau pro Monat oder Jahr. Und dabei kommen immer wieder erstaunlich Ergebnisse heraus, die zeigen, wie schnell sich das praktische Gerät bezahlt macht.
Veröffentlicht am 6. Februar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 104 x gelesen
Der deutsche Siemens Konzern tauchte hier bereits mehrfach auf und das eigentlich immer in einem guten Licht, wie z.B. in der Meldung, dass Siemens Technologie für saubere Windenergie in Mexiko liefert. Bei einem so riesigen Unternehmen wie Siemens, das in 190 Ländern weltweit operiert, in 2009 mehr als 76 Milliarden Euro Umsatz machte und nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt (Stand: 2009), stellt sich unweigerlich die Frage, ob wirklich alles so grün ist, wie es gerne verkauft wird. Nach eigenen Angaben wird inzwischen mehr als ein Viertel des Umsatzes von Siemens mit Umwelttechnologien erzielt, die von Windkraftanlagen über Solaranlagen bis zur Technologie für energieffizientere Gebäude reicht.
Allerdings fahren die Entscheidungsträger bei Siemens eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite wird der Bereich “Grüne Technologien” stark forciert und soll auch in Zukunft für starkes Wachstum sorgen, auf der anderen Seite kommt baut Siemens aber auch Atomkraftwerke. “Umsatz vor Umwelt” könnte dort das Motto lauten und so will der Konzern aktuell vor allem im russischen Markt für Nuklear-Energie Fuß fassen.
Veröffentlicht am 5. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 92 x gelesen
Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek
Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.
Veröffentlicht am 3. Februar 2010, Kategorie(n):Erneuerbare Energien, 121 x gelesen
Auch wenn die Einspeisevergütung für Solaranlagen in Deutschland sinkt und sich die Weltwirtschaft seit geraumer Zeit in einer Rezession befindet, ist das weltweite Wachstum der Solarbranche nicht zu bremsen. Laut einer aktuellen Photovoltaik-Studie von Greentech Media wächst vor allem der Markt in Nordamerika sehr stark und so sollen die USA bis 2012 zum zweitstärksten Nachfragemarkt weltweit werden. Aber auch in China, dem inzwischen größten Exporteur von Solarmodulen und Solaranlagen, hat die Politik die Bedeutung dieses Markts für die eigene Wirtschaft erkannt. So sollen im boomenden Reich der Mitte bis zum Jahr 2020 mindestens 15% des Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden und chinesische Solar-Unternehmer wie Huang Ming, Chef der Himin Solar Energy Group, planen gleich eine ganze Solar-Stadt in China. Dementsprechend lukrativ könnten Investments in Solar-Unternehmen auch in Zukunft sein, eine Analysten-Studie zu den 30 Solaraktien des Photon-Photovoltaik-Aktien-Index (PPVX) und rund 100 weiteren börsennotierten – und noch nicht notierten - Solaraktien soll bei der Übersicht helfen.
Einzelanalysen der börsennotierten deutschen, schweizer und asiatischen Aktien des PPVX-Solar-Aktien-Index (von centrotherm photovoltaics über SolarWorld bis zu Yingli); Peer-Group-Kennzahlentabellen, Einschätzungen der sonstigen internationalen PPVX-Titel (von First Solar über REC bis zur spanischen Solaria); Informationen den geplanten Börsengängen 2010/11 (von Carpevigo AG über Solyndra bis zu Trony Solar AG) sowie weiteren rund 100 schon gelisteten Solartiteln (Akeena Solar bis XsunX). Der aus den 30 weltweit grössten Solarunternehmen bestehende Aktienindex PPVX ist 2007 um 153 Prozent gestiegen (manche Einzelaktien wie First Solar sogar um bis zu 795 Prozent), 2008 um fast 70 Prozent gefallen, 2009 wiederum rund 23% gestiegen (Spitzenreiter Trina Solar kam 2009 auf ein Plus von 481%)! In den letzten 7 Jahren (2003-2009) lieferte der PPVX den Investoren rund 814% Wertzuwachs, zehnmal mehr als seine “fossile” Messlatte, der Erdölaktien-Index AMEX Oil, der auf ein Plus von rund 75% kam;
PV-Aktien sind nach der starken Kurskorrektur 2008 und dem gemässigten Anstieg 2009 relativ attraktiv bewertet, doch nicht jede Solaraktie ist deswegen schon kaufenswert! Immer deutlicher trennen sich hier Spreu und Weizen (von manchen “penny-stock”-Titeln wie der Voltavis AG wird ganz abgeraten).
Veröffentlicht am 2. Februar 2010, Kategorie(n):Gebäude, 101 x gelesen
Mit der energetischen Sanierung aller Gebäude in Deutschland ließe sich wahrscheinlich die größte Einsparung beim Ausstoß von Treibhausgasen erzielen. Eine flächendeckende Modernisierung der deutschen Immobilien würde demzufolge mehr CO2 einsparen als durch den Einsatz von Solaranlagen und der Produktion von sauberem Solarstrom vermieden wird. Natürlich sollte aber die eine Verbesserung die andere nicht ausschließen. Den Sinn von energieeffizienten Wohnungen und Häusern haben indes aber zumindest die deutschen Mieter begriffen: Eine repräsentative Umfrage von Immowelt.de hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Mieter hierzulande bereit wären, mehr Kaltmiete zu zahlen, wenn ihre Wohnung dafür besser gedämmt ist. Kein Wunder, schließließlich lassen sich damit nicht nur CO2-Emissionen sondern auch Heizkosten einsparen.
Veröffentlicht am 1. Februar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 114 x gelesen
In Kooperation mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen und dem Europe Direct Büro Hagen führt das Theater Hagen im Februar ein sogenanntes Umweltstück auf, das Kindern ab dem Vorschulalter die Problematik der Treibhausgasemissionen und der globalen Erwärmung spielerisch näher bringen soll. Denn leider sind es vor allem die kommenden Generationen, die mit den Folgen des Klimawandels leben müssen. Lucy, die Killermücke hilft Ihnen zumindest schon mal, die Probleme frühzeitig zu verstehen - vielleicht machen es unsere Kinder also in Zukunft besser! Schirmherr dieses Projektes ist Oberbürgermeister Jörg Dehm. und unterstützt wird es von der Gesellschaft Concordia zu Hagen.
Foto: Theater Hagen
Was kümmert uns die Erderwärmung? Der vor sich hinschmelzende Südpol und Nordpol sind ebenso weit weg wie das austrocknende Afrika. Bei uns sieht schließlich alles aus wie immer. Aber es hat sich doch etwas verändert, und nun kriegt auch Sarah etwas ab von der Erderwärmung, hier, vor der eigenen Haustüre. Denn es gibt immer mehr Ungeziefer, vor allem diese lästigen Mücken. Und die killern ohne Ende. Plötzlich ist sogar eine Killermücke auf der Bühne: Lucy. Doch auch Lucy ist unglücklich. Denn sie hat wegen der Erderwärmung die Orientierung verloren und findet nicht mehr in ihre Heimat Afrika zurück. Sarah und Lucy werden Freunde. Sarah möchte Lucy helfen, nach Hause zu kommen. Und dann machen sie sich gemeinsam mit ihrem Nachbarn, dem Professor, und seinem Assistenten Ben auch Gedanken darüber, wie das Leben wieder normal werden könnte - ohne Erderwärmung und Klimawandel. Die Maschine, die der Professor gebaut hat, um die Treibhausgase wegzusaugen, wird das alleine wohl nicht schaffen können. Es gibt nur eine Lösung: Alle Menschen müssen dabei mithelfen, z.B. durch Energiesparen. Werden die Menschen das schaffen?
Veröffentlicht am 30. Januar 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 126 x gelesen
Nach einem Bericht des Statistischen Bundesamts vom 21. Januar 2010, haben die privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht. Gegenüber dem Jahr 2000 ging der Kraftstoffverbrauch um immerhin 5,6% zurück. Laut der Meldung wurden aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise etwas weniger Kilometer mit dem Auto zurück gelegt und auch der Trend zu sparsameren Dieselfahrzeugen spielte eine Rolle.
Große Unterschiede in der Entwicklung von Benzin- und Dieselverbrauch
Beim Verbrauch von Benzin und Diesel gab es allerdings sehr untersciedliche Entwicklungen. Während der Verbrauch von Ottokraftstoffen durch die Privatpersonen zwischen den Jahren 2000 und 2008 um fast 20% gesunken ist verdoppelte sich der Verbrauch von Diesel (inklusive Biodiesel) vom Jahr 2000 bis 2007 mit einem Anstieg von 84,3% beinahe. In 2008 sank er erstmalig leicht (-0,8%) gegenüber dem Vorjahr.
Eine Ursache für den Rückgang des Kraftstoffverbrauchs liegt in technischen Verbesserungen. Der spezifische Verbrauch verminderte sich bei den Diesel-Pkw zwischen 2000 und 2008 von 7,1 auf 6,8 Liter, bei den Benzinern von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte nahm zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab und verringerte sich damit um 8,3% (2008 gegenüber 2007: -1,4%).
Gesamtverbrauch sank leicht, befindet sich aber weiter auf hohem Niveau
Trotz der stetig vorgestellten Technologien und Innovationen zur Reduzierung des Spritverbrauchs scheint der Automobilindustrie in den letzten Jahren keine wirkliche Revolution gelungen zu sein. Der spezifische Verbrauch bei Diesel-Pkw reduzierte sich zwischen 2000 und 2008 gerade einmal von 7,1 auf 6,8 Liter, ebenso schlecht sah es bei den Benzinern aus, wo er von 8,5 auf 8,0 Liter je 100 Kilometer sank. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch aller PKW nahm damit zwischen 2000 und 2008 von 8,3 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer ab, was deutlich zu wenig ist, wenn man berücksichtigt was technisch möglich ist (siehe Toyota Prius mit einem Verbrauch von 3,9 l Benzin auf 100 km oder VW Golf BlueMotion mit 3,8 l Diesel auf 100 km).
Veröffentlicht am 30. Januar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 110 x gelesen
Obwohl sie sich im Internet in Foren und Kommentaren der großen Magazine meist in großer Zahl zu Wort melden, sind die radikalen Klimaskeptiker doch nur eine kleine Minderheit. Denn obwohl die Folgen des Klimawandels in Deutschland bisher noch nicht so dramatisch oder gar existenzgefährdent sind, wie in einigen Ländern Afrikas oder Asiens (siehe: Die zehn am schlimmsten betroffenen Opfer des Klimawandels), empfindet die große Mehrheit der Bürger in Deutschland und Europa dennoch große Besorgnis beim Gedanken an die enorm hohen und stetig wachsenden vom Menschen verursachten Emissionen. Auch der Zusammenhang mit der globalen Erwärmung und dem daraus resultierenden Klimawandel wird nur von wenigen komplett angezweifelt.
So ist das Ergebnis einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF Politbarometer im Dezember 2009 auch keine Überraschung: 78 Prozent der Befragten schätzen den Klimawandel inzwischen als (sehr) großes Problem ein.
Veröffentlicht am 28. Januar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 169 x gelesen
Der Faktor Umweltverträglichkeit wird von immer mehr Menschen bei immer mehr Produkten und Aktivitäten berücksichtigt. So spielt er nicht nur bei neuen Antriebskonzepten für Autos, fair produzierter Mode aus nachhaltig hergestellten Materialien oder Bio-Milch und regionalem Obst und Gemüse eine Rolle, sondern vermehrt auch beim Thema Reisen. Gerade der Sommerurlaub ist meist ein CO2-Schwergewicht: So verursacht z.B. ein zweiwöchiger Urlaub auf Mallorca pro Person mehr als eine Tonne CO2. Damit schädigt er unser Klima fast so sehr wie 10.000 gefahrene Kilometer im Jahr mit einem Auto mit durchschnittlich 5 Litern Benzinverbrauch auf 100 Kilometer. Gerade im gehobenen Segment resultiert aus dem erstarkenden Bewusstsein für die Umwelt die Forderung, Hotels verstärkt in Einklang mit unserer Erde zu bringen. Als Antwort drängt eine neue Generation von Öko-Hotels als ökologische Rückzugsoase in europäischen Städten von kosmopolitischem Format auf den Markt.
Fotos: Hotel Stadthalle in Wien / Splendia
Einer der Vorreiter ist das Wiener Boutique-Hotel Stadthalle von Michaela Reitterer. Das Hotel verfügt nicht nur über drei Windturbinen, eine mehr als 130 Quadratmeter große Solaranlage und Wasser-Wärme-Pumpen, obendrein verströmt der üppig arrangierte Lavendel im Dachgarten einen betörenden Duft über der Stadt. An lauen Sommerabenden versammeln sich hier Heerscharen kleiner Grillen und Grashüpfer in diesem idyllischen Kleinod inmitten der Dächer über der Wiener Metropole. Vielleicht als kleine Belohnung für die strengen Prinzipien zum Schutze der Umwelt, an die man sich ausnahmslos hält und die tadellose CO2-Bilanz des Hauses kann man nur hier in ganz Wien dem beschwingten Zirpen dieser geflügelten Minnesänger lauschen und entspannt hinwegdösen vom geschäftigen Treiben der Stadt. Die Eigentümerin des Hotels erklärt deshalb auch voller stolz, dass es “weltweit das erste Hotel mit Null-Energie-Bilanz ist.”
Veröffentlicht am 27. Januar 2010, Kategorie(n):Termine, 145 x gelesen
Aus dem “grünen Herzen Deutschlands” gehen zum dritten Mal kraftvolle Impulse in die Wirtschaft: Bei der 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT treffen sich vom 15. bis 17. April 2010 im mehrfach ausgezeichneten Bio-Seehotel Zeulenroda (Thüringen), Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker zu einem intensiven Gedankenaustausch. Welche Hebel haben die größte Wirksamkeit bei der Umgestaltung des Wirtschaftssystems unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit? Was ist beim Umlegen dieser Hebel zu beachten? Woher nehmen die Verantwortlichen die Motivation und Kraft für den gewaltigen Umsteuerungsprozess – Tony Blair spricht gar von einer radikalen Revolution?
Umsetzbare Lösungen zur dringend notwendigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln, ist das wesentliche Ziel der ARENA für NACHHALTIGKEIT. 2010 wird die bereits zum dritten Mal stattfindende Konferenz wieder ein Lern- und Explorationsraum für nachhaltiges Wirtschaften sein. Denn obwohl Schlagworte wie “Klimaschutz”, “Erneuerbare Energien” oder “Umwelttechnologie” ständig in allen Medien auftauchen und inzwischen von der Milch über das T-Shirt bis zum Möbelstück alles in Bio-Qualität erhältlich ist, bleibt noch viel zu tun. “Trotz einer Vielzahl von Initiativen bleibt vielerorts die Frage: Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Genau dort setzen wir an und vermitteln praktisches Handlungswissen.” sagt Stephan Bode, Geschäftsführer des Bio-Seehotels Zeulenroda und Initiator sowie gemeinsam mit der Bauerfeind AG Veranstalter der Konferenz.