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SWR2 Interview mit dem GM Europachef Carl-Peter Forster
Im Interview der Woche des SÜDWESTRUNDFUNKS kritisiert der Europachef von General Motors die deutsche Umweltpolitik und fordert längerfristige Ziele für das Erreichen von CO2-Ausstoß Grenzen. Ausserdem widerspricht er den aktuellen Äusserungen, dass die Produktion von Biosprit für die steigenden Lebensmittelpreise und damit die Nahrungsmittelkrise (mit)verantwortlich sei. General Motors setze langfristig auf den Einsatz von Biosprit der zweiten Generation als Alternative zum Erdöl. Neben dem Aspekts des Klimaschutzes sieht er darin vor allem auch die Vorteile der Unabhängigkeit gegenüber den Erdölfördernden Staaten.
Biosprit der 2. Generation
Carl-Peter Forster erklärt in dem Interview deutlich, dass er Biosprit aus Pflanzen wie Raps oder Mais - die in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln angebaut werden - nicht als Alternative der Zukunft ansieht. Der zukünftig umweltfreundlich gewonnene Bisosprit wird seiner Aussage nach aus Pflanzenabfällen jeglicher Art gewonnen, die ansonsten lediglich mit untergepflügt würden. In diesem Zusammenhang hat sich General Motors bereits an einem Unternehmen beteiligt, welches dieses Verfahren innerhalb von 5 Jahren zur Serienreife entwickeln will.
Das ganze Interview mit GM Europachef Carl-Peter Forster finden Sie zum Anhören auf den Seiten der ARD Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/568686
Veröffentlicht am 7. Mai 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 399 x gelesen
Die sogenannten “Todeszonen” - also Bereiche mit sehr geringem Sauerstoffgehalt - sind in den Weltmeeren auf dem Vormarsch. Ob dieses Phänomen auf den Klimawandel zurückzuführen ist, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Man geht aber davon aus, dass durch die Erwärmung des Oberflächenwassers die Sauerstoffaufnahme verschlechtert wird.
Weitere Informationen: Meeren geht der Sauerstoff aus
Veröffentlicht am 5. Mai 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 427 x gelesen
Unerwarteter Erfolg für Schüleraktion „Plant for the Planet“
Die Schülerinitiative „Plant for the Planet“, die Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland zum Bäumepflanzen für den Klimaschutz aufgerufen hat, ist auf ein unerwartet großes Echo gestoßen. Anstatt 30.000, wie ursprünglich vorgesehen, werden voraussichtlich mehr als 70.000 Bäume von den Schülern im Rahmen einer großen, bundesweiten Aktion gepflanzt. Die jungen Menschen wollen damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid.
Anlass der Aktion ist der Tag des Baumes am 25. April. Zu diesem Tag werden Schulklassen in Zusammenarbeit mit lokalen Forstverwaltungen in allen Bundesländern die Häfte der Setzlinge ausbringen. Die restlichen Bäume werden - abhängig vom optimalen Pflanzzeitpunkt - in den nächsten Monaten gepflanzt. Jeder Baum kann im Laufe seines Lebens rund drei Tonnen Kohlendioxid speichern, das andernfalls zur Erderwärmung beiträgt.
In Deutschland wurde „Plant for the Planet“ vor einem Jahr von dem heute 10-jährigen Starnberger Schüler Felix Finkbeiner gegründet. Er will zusammen mit seinen Mitschülern bis 2009 insgesamt eine Million Bäume pflanzen. Schirmherr von „Plant for the Planet“ ist der langjährige Direktor des UNO-Umweltprogramms und ehemalige deutsche Umweltminister Prof. Klaus Töpfer. Die Idee stammt von der Kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und Umweltaktivistin Wangari Maathai. Hauptsponsor von Plant for the Planet ist der Automobilhersteller Toyota, der sich seit Jahren weltweit in Aufforstungsprojekten engagiert. Mehr als 100 Toyota-Händler unterstützen die bundesweite Pflanzaktion der Schüler.
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(WPC) Marktbeobachter gehen von - branchenunüblich - schneller Einführung von Elektrofahrzeugen aus.
Rein Batteriegeführte Elektrofahrzeuge werden mittelfristig Hybridfahrzeuge ablösen, ergab eine Studie der beiden auf den Themenbereich nachhaltige Mobilität spezialisierten Beratungsbüros Perraudin Konzept (Hannover - perraudin-konzept.de) und Warnstorf & Partner Consulting (Bremerhaven - warnstorf-partner-consulting.de). „Fast alle befragten Akteure gehen davon aus, dass nicht Hybridfahrzeuge (heutiger Bauart) sondern überwiegend batteriegeführte Elektrofahrzeuge das Rennen im Wettlauf der zukünftigen Individualmobilität machen werden. Die Rede ist vom schnellsten Innovations- und Markteinführungszyklus der Automobilgeschichte. Der Transformationsprozess wird nach Einschätzung der meisten Akteure bereits ab 2010/2011 zu Serienproduktionen beachtlicher Stückzahlen führen. Innerhalb der nächsten 10 Jahre erscheint eine breitbandige Marktpräsenz möglich. Brennstoffzellenfahrzeuge spielen nach übereinstimmender Meinung innerhalb des genannten Zeitfensters keine Rolle”, erklärt einer der beiden Autoren Luc Perraudin.
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Veröffentlicht am 28. April 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 449 x gelesen
Auf den Seiten der WirtschaftsWoche wurde heute ein interessanter Artikel veröffentlicht, der sich mit den steigenden Nahrungsmittelpreisen auf dem Weltmarkt sowie der daraus Nahrungsmittelkrise beschäftigt.
Natürlich ist der Klimawandel nicht die einzige Ursache dafür, aber eine steigende Zahl von Unwettern und Dürrekatastrophen führte zu massiven Ernteausfällen in Gebieten wie China, Südostasien oder der Ukraine. Zusätzlich werden immer mehr Ackerflächen für den Anbau von Mais, Zuckerrüben oder Raps verwendet. Und diese kommen nicht auf den Tisch sondern werden zu Biosprit für die Industrienationen verarbeitet. Während wohlhabende Menschen in der westlichen Welt, Japan und den Schwellenländern also immer mehr konsumieren sowie mit Biosprit und “ökologisch reinem” Gewissen weiter Auto fahren können, müssen anderswo Kinder verhungern.
Weitere Infos unter “wiwo.de: Nahrungsmittelkrise - der globale Albtraum“
Veröffentlicht am 22. April 2008, Kategorie(n): Gebäude, Sonstiges, 501 x gelesen
Nicht nur das Klima der Erde sondern auch das Klima in der Gesellschaft befindet sich im Wandel: Umweltschutz, Klimaschutz und Zukunftsenergien sind IN. Und das nicht nur hier sondern auch in den arabischen Staaten, die durch ihre Öl-Exporte zu sagenhaftem Reichtum gelangten.
So wird im Wolkenkratzer-verrückten Dubai ein rotierendes Hochhaus als ökologisches Wunderwerk geplant und im Emirat Abu Dhabi plant man zur Zeit die erste CO2-neutrale Stadt der Welt in der Nähe des Flughafens. Das Projekt “Masdar City” (übersetzt: Stadt der Quelle) wird von dem Scheichtum mit 4 Milliarden Dollar unterstützt. Es soll der erste Schritt in die Richtung sein, Abu Dhabi zum führenden Standort für Zukunftsenergien der Bereiche alternativer Energie- und Umwelttechnik zu machen.
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Veröffentlicht am 22. April 2008, Kategorie(n): Allgemein, 472 x gelesen
Heute am 22. April 2008 ist wieder einmal Earth Day. Das Motto der Aktion lautet “Global denken, lokal handeln”. Es wird also an eine aktive, eigenverantwortliche Zukunftsgestaltung eines jeden Menschen appelliert. Denn jeder kann seinen Teil zu einem nachhaltigen Leben und dem lokalen Klimaschutz und Umweltschutz beitragen: Einfach mal das Auto stehen lassen, Energiesparlampen einsetzen, Elektrogeräte komplett ausschalten,…
Der Earth Day geht ursprünglich auf eine Idee von US-Senator Gaylord Nelson zurück, der die Idee für einen Aktionstag zum Schutz der Erde an Universitäten und in Schulen hatte. Und während bereits der erste Earth Day am 22. April 1970 mit über 20 Millionen teilnehmenden Menschen ein großer Erfolg war, engagierten sich 1990 weltweit schon über 200 Millionen Menschen.
Weitere Informationen unter earthday.de
Heute am Earth Day anfangen Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu verringern:
- 50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen
- 7 Tipps um beim Autofahren Benzin zu sparen
Fertrans: Nicht nur klimafreundlich, sondern klimaneutral!
CO2-Emissionen bereits im Ansatz vermeiden, darauf setzt das international tätige Speditionsunternehmen FERTRANS AG aus der Schweiz schon durch sein Geschäftsmodell als Bahnlogistiker. Unter dem Motto „Soviel Schiene wie möglich, soviel LKW wie nötig“ führt das Tochterunternehmen von DB-Schenker alle Transportdienstleistungen für seine Kunden aus. Nun wird diese klimafreundliche Strategie noch weiter ausgebaut: In Zusammenarbeit mit ClimatePartner, Anwendungsentwickler im Freiwilligen Klimaschutz, bietet FERTRANS künftig seinen Kunden – als eines der ersten Unternehmen am Markt – die Möglichkeit, sämtliche Transporte klimaneutral durchzuführen. Kern des Angebotes ist dabei der speziell für FERTRANS entwickelte Klimarechner von ClimatePartner. Dieser ermöglicht es FERTRANS, die anfallenden CO2-Emissionen pro Transport und Kunde einfach und schnell selbst zu berechnen und – mittels Investitionen in ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt – auszugleichen. Der Vorteil: Die entstehenden Mehrkosten fließen ausschließlich in das ausgewählte Projekt. „Auf diese Weise stehen Kosten und Mehrwert für die Unternehmen in einem optimalen Verhältnis – denn Klimaschutz sollte auch betriebswirtschaftlich Spaß machen“, betont Daniel Knaus, Leiter Verkauf bei der FERTRANS AG.
Hinter der einfachen Eingabemaske des Klimarechners verbirgt sich eine Vielzahl von Daten. So wird beispielsweise neben dem Transportmittel (Bahn, LKW, Schiff) auch die Art der zu transportierenden Waren und sogar das jeweilige Höhen- und Geländeprofil der Transportstrecke berücksichtigt. Keine leichte Aufgabe bei einem Logistiker wie FERTRANS, der neben den europäischen Ländern auch Waren in den Mittleren und Nahen Osten sowie in die Mongolei und China verschickt. „Mit dem Klimarechner haben wir eine weitere Möglichkeit gewonnen, unsere Kunden bezüglich ihrer Transporte umfassend zu beraten – und so die Entstehung von CO2 bereits im Ansatz einzuschränken“, beschreibt Knaus das Geschäftsmodell. Zudem bietet das neuartige Angebot gerade nachhaltig orientierten Unternehmen die Möglichkeit, ihr Engagement auch auf den Transportbereich auszudehnen. Ein Gebiet, in dem der Kunde bisher wenige Einflussmöglichkeiten hatte. „Klimaneutrale Logistik- Dienstleistungen, noch dazu wenn diese klimafreundlich mit der Bahn durchgeführt werden, bieten quasi drei Pluspunkte in einem: Sie sind ein echtes Plus für mehr Klimaschutz, bieten unseren Kunden einen echten Mehrwe t und uns eine neue Möglichkeit der Kundenansprache“, so Knaus weiter.
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Veröffentlicht am 19. April 2008, Kategorie(n): Sonstiges, 508 x gelesen
ClimatePartner Druckprozess wird in der neuen Version 2.5 deutlich ausgebaut
California, USA: Als erste Druckerei in den Vereinigten Saaten wird Moquin Press, mit Sitz in Belmont, künftig seinen Kunden den „klimaneutralen Druck“ anbieten. Im Bundesstaat Kalifornien hat der Klimaschutz bereits seit längerem einen hohen Stellenwert. Die Entscheidung von Moquin Press zeigt, dass der ClimatePartner Druckprozess auch den hohen kalifornischen Qualitätsansprüchen genügt. „Nun haben wir nicht nur die Möglichkeit unser Umweltengagement im Bereich des Klimaschutzes zu erweitern, sondern bieten auch eine wichtige neue Dienstleistung für unsere Kunden“, betont Inhaber und Gründer Greg Moquin. Der Heidelberg-Vorzeigebetrieb setzt unter anderem zwei Heidelberg CD XL-105 sowie eine Heidelberg CD und eine Heidelberg GTO ein.
Erfolgreiche Partnerschaft: ClimatePartner und KBA
Die enge Zusammenarbeit zwischen ClimatePartner und der Koenig & Bauer AG (KBA) – einem der weltweit führenden Druckmaschinenhersteller – wird weiter ausgebaut. Neben der am 8. April zu Ende gegangenen Roadshow zum Thema „Klimaneutrales Drucken“, arbeiten die Partner vor allem in der neu gegründeten KBA complete GmbH zusammen, einer Beratungsgesellschaft für die Implementierung neuer Geschäftsmodelle. „Umweltverträgliche Medienproduktion ist eine Dienstleistung, die am Markt eine immer wichtigere Rolle einnimmt, auch der wasserlose Offset-Druck rückt damit vermehrt in den Fokus“, erklärt Tobias Heimpel, Geschäftsführer der ClimatePartner Deutschland GmbH.
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Veröffentlicht am 16. April 2008, Kategorie(n): Allgemein, 509 x gelesen
Das die Durchschnittstemperaturen in vielen Regionen steigen und das ewige Eis der Antarktis schmilzt und somit immer dünner wird ist vielen bekannt. Doch was bringt diese Entwicklung für uns Menschen mit sich? Experten der Geowissenschaftlichen Union in Wien sind der Meinung, dass der Meeresspiegel bereits in diesem Jahrhundert um 80 bis 100 cm ansteigen wird. Sie gehen damit von einem dreimal so starken Anstieg aus, wie ihn die - eher konservativen - Wissenschaftler des Weltklimarates IPCC prognostizieren.
“Das Meer wird dem Menschen bald den Lebensraum streitig machen. Laut Experten könnten 2100 rund 90 Prozent des dicht besiedelten Bangladesch überflutet sein.”
Quelle: Focus Online “Klima-Kongress - Die Flut kommt bald”
Der Anstieg des Meeresspiegels wird vor allem die Bevölkerungen von armen und dicht bevölkerten Ländern treffen. Und das, obwohl wir in den Industrienationen mit unserem Lebensstil für den Klimawandel (mit)verantwortlich sind. Alleine aus diesem Grund sollten wir tun was wir können um den Temperaturanstieg zu reduzieren: Vom Energiesparen bis zum Umstieg auf regenerative Energien.
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