Veröffentlicht am 23. Mai 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 39 x gelesen
Immer mehr Menschen wollen immer mehr Essen, was weltweit auch zu einem stark steigenden Einsatz on Düngemitteln führt. Laut den Ergebnissen einer gemeinsamen Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und der Naturschutzorganisation WWF birgt die falsche Nutzung von Mineraldüngern allerdings große Risiken. In den Tropen und Subtropen hat die Überdünung von Feldern bereits fatale Auswirkungen auf die Qualität der Böden, wodurch auf mittel- und langfristige Sicht die Versorung ganzer Regionen mit Nahrungsmitteln gefährdet wird.
“Die Industrienationen dürfen ihre eigene Dünger-Orgie nicht nach Afrika exportieren. Die immensen Investitionen in mineralische Düngemittel, wie sie derzeit forciert werden, sind kontraproduktiv und führen allenfalls zu sehr kurzfristigen Ertragssteigerungen”, erklärt Birgit Wilhelm, Referentin für nachhaltige Landwirtschaft beim WWF. Hauptsächliche Nutznießer des aktuellen und von ihnen mitforcierten Booms bei Düngemittel seien vor allem den großen Agrarkonzernen, die in Afrika zu diesem Zweck umfassende Lobbyarbeit leisten.
Der vermehrte Einsatz gerade von Stickstoffdüngern führt dabei langfristig zu Bodenversauerung, die das Pflanzenwachstum hemmt. Zudem wird der für die Verfügbarkeit von Nährstoffen und Wasser besonders wichtige Humus abgebaut, weshalb die Nährstoffe dann mit jedem regen ausgewaschen werden. “Der synthetische Stickstoff zerstört die Bodenfruchtbarkeit, eine zentrale Grundlage der Landwirtschaft und gefährdet ganze Ökosysteme”, warnt Wilhelm vor diesem Hintergrund.
Veröffentlicht am 23. Mai 2013, Kategorie(n):Solarenergie, 46 x gelesen
In einem Solarthermischen Kraftwerk werden an Stelle von Photovoltaikmodulen zur Stromerzeugung besondere Spiegel genutzt, welche die Sonnenstrahlen bündeln und damit eine Flüssigkeit zur Dampferzeugung erhitzen. Mit diesem Dampf werden dann Turbinen angetrieben, die wiederum den erneuerbaren Strom erzeugen. Auch für diese Technologie sind möglichst heiße und sonnenreiche Gebiete natürlich ideal geeignet, weshalb z.B. große Solartürme in der Nähe von Sevilla stehen. Der Bau eines gigantischen Projekt hat nun aber noch weiter im Süden, genauer gesagt in der marokkanischen Stadt Ouarzazate, begonnen. Dort soll eines der größten Solarkraftwerke der Welt mit einer Leistung von 160 MW entstehen, mit dessen Hilfe mehr als eine halbe Millionen Menschen in Marokko mit sauberem Strom versorgt werden können.
Veröffentlicht am 21. Mai 2013, Kategorie(n):Allgemein, 77 x gelesen
Während sich eider einige ältere Menschen immer wieder die “gute alte Zeit” zurückwünschen und Veränderungen oft sehr skeptisch gegenüberstehen, tut die junge Generation gut daran, sich vor allem um die Zukunft kümmern. Schließlich mag es so sein, dass man in den 1950er oder selbst den 1980er Jahren noch nicht genau wusste, dass das Erdöl einmal knapp werden wird oder die Ausbeutung der Natur auch die Lebensgrundlage der Menschen zerstören könnte – heute weiß man es auf jeden Fall! Und die Auswirkungen des bisherigen Handelns und Nichthandelns wird vor allem die Generation erleben, die heute noch in die Schule geht. Kein Wunder also, dass das Interesse am 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel in Berlin, der vom 10. bis 20. Mai 2013 stattfand, riesig war. Insgesamt kamen mehr als 150 Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren.
Veröffentlicht am 16. Mai 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 144 x gelesen
Deutschland gilt nicht gerade als Hochregion von Existenzgründungen und die Bundesbürger nicht gerade als Gründungsfreudig. Dabei stellt die Gründung eines neuen Unternehmens nicht nur viele Chancen für die beteiligten Personen dar, sondern gerade Start-Ups helfen oft auch dabei, verkrustete Strukturen aufzubrechen, in denen sich bestehende Konzerne bewegen. Dementsprechend schlecht ist natürlich der starke Rückgang an neuen Gründungen im vergangenen Jahr, der laut KfW-Analyse 2013 vermeldet wurde. Positiv ist hingegen aber der Anstieg im Bereich Energie, denn im Energiemarkt konnte sich die Zahl der Start-Ups laut Ralf Weiß, Projektleiter des Green Economy Gründungsmonitors*, seit dem Jahr 2008 immerhin mehr als verdoppeln.
Speziell im Bereich der Energie – seien es Strom, Gas und Öl oder noch schlimmer bei Benzin und Diesel – wird der Markt seit langem von einigen wenigen Konzernen kontrolliert. Dies hat dazu geführt, dass die Kunden stark abhängig von der Preisgestaltung einiger weniger Unternehmen sind und diese ihr bestehendes Geschäftsmodell meist auch nicht grundlegend ändern sonern eher verteidigen wollen. Bei der Stromerzeugung bedeutet dies z.B. dass sie große Kohlekraftwerke oder Atomkraftwerke selbstverständlich einer dezentralen Stromerzeugung mit Hilfe von Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energiequellen vorziehen. Daher ist auch Ralf Weiß der Überzeugung: “Grüne Energieunternehmen sind das Standbein der Green Economy. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind bei weitem die größten Tätigkeitsfelder der grünen Start-ups.” Sie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und vor allem auch der Bekanntmachung alternativer Geschäftsmodelle und Technologien. Weiß weiter: “Sie sind die Gestalter des neuen Energiemarktes und sie setzen damit die etablierten Unternehmen gehörig unter Druck.”
Fast zwei Drittel der grünen Existenzgründungen in deutschen Gründerzentren leisten einen Beitrag zur Energiewende. Regulierungen und Hürden beim Marktzugang sieht Ralf Weiß eher als Ansporn und Chance. Das bestätigen auch Energie-Start-ups wie Polarstern, tado, Changers und Electrolyte. Indem sie sich den neuen Markt- und Verbraucheranforderungen flexibel und mit innovativen Ansätzen anpassten, bedienten sie Nischen und offerierten Dienstleistungen und Produkte, mit denen die großen Unternehmen nur schwer Schritt halten könnten. Auch mit Blick auf ihr Unternehmensverständnis unterschieden sich die neuen, grünen Energie-Start-ups oftmals von den großen Konzernen. “Ihnen geht es nicht nur um das Geschäft”, erklärt Ralf Weiß. Vielmehr triebe sie häufig ein gesellschaftliches Anliegen an. Dafür entwickelten sie Lösungen, ohne nur an die finanzielle Rendite zu denken. Der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern beispielsweise will mit Energie die Welt verändern. Dafür bietet er Haushalten bundesweit 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas. Gleichzeitig fördert das Unternehmen als erster Energieversorger in Deutschland für jeden Kunden direkt den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien – hierzulande und in Entwicklungsländern.
Veröffentlicht am 13. Mai 2013, Kategorie(n):Solarenergie, 122 x gelesen
Mit ihren beiden Automarken Hyundai und Kia ist die südkoreanische Hyundai Motor Company weltweit auf Wachstumskurs. Neben der Entwicklung sparsamerer Motoren sowie alternativ angetriebener Pkw (Elektro- und Hybridantrieb sowie Brennstoffzellenfahrzeuge) investiert der Konzern auch in andere grüne Technologien. Jüngst gab er bekannt, dass auf den Fabrikdächern in Asan, Korea, die größte Photovoltaikanlage auf einem Gebäude des Landes installiert werden soll.
Veröffentlicht am 7. Mai 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 189 x gelesen
Mittlerweile lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten oder Ballungsgebieten, in denen der Anbau von Nahrungsmitteln meist eher schwer war. Demzufolge müssen zahllose Lebensmittel tagtäglich von mehr oder weniger fernen Orten in die Städte transportiert werden, was dementsprechend große Mengen an Treibstoff verbraucht und ebenso Unmengen an Emissionen verursacht. Nicht zuletzt deswegen sind in den letzten Jahren auch Ideen zur landwirtschaftlichen Nutzung von Dächern oder anderen brach liegenden Flächen im Stadtgebiet aufgekommen. Einer der Vorreiter ist das Unternehmen Gotham Greens, das besonders energie- und wassersparende Dachfarmen entwickelt.
Veröffentlicht am 2. Mai 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 170 x gelesen
Der internationale Tag des Baumes war zwar bereits im April, da sich aber ohnehin nicht oft genug wiederholen lässt, welche immense Bedeutung die Bäume und Wälder auch für das menschliche Leben haben, soll mit dem folgenden Beitrag auf einen Bericht der Hilfsorganisation CARE hingewiesen werden. Der Name der Organisation dürfte den meisten Menschen hierzulande vor allem von den “CARE-Paketen” aus der Nachkriegszeit bekannt sein, sie leistet aber weit mehr und betreut vor allem hunderte Hilfsprogramme in rund 70 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, des Nahen und Mittleren Ostens sowie in Europa. Zum Tag des Baumes wurde über die Arbeit von CARE-Mitarbeiter und Mangrovenexperte Nguyen Viet Nghi aus Vietnam berichtet.
Veröffentlicht am 30. April 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 147 x gelesen
Die Preise für Energieträger wie Erdöl werden auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter steigen und die wachsende Weltbevölkerung sowie ein immer größerer Anteil, der nach westlichem Lebensstandard lebt, sorgen für steigende Emissionen, eine zunehmende Umweltverschmutzung und tragen zum Klimawandel bei. Die Europäische Union (EU) hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um mehr als 80 gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 zu senken. Die Entwicklung hochleistungsfähiger Technologien soll dabei aber nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch für sicher Arbeitsplätze in der Zukunft sorgen.
Veröffentlicht am 25. April 2013, Kategorie(n):Gebäude, Sonstiges, 220 x gelesen
Vor einigen Tagen wurde hier auf Klima-Wandel.com über das Start-Up AoTerra berichtet, die Server und Heizanlagen für Gebäude kombinieren und so mittels der Abwärme der Hardware für eine umweltfreundliche Wärme in Wohnungen oder Büros sorgen. Nun wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es sich zwar um eine geniale – aber nicht einzigartige – Idee handelt. Das Team von “Cloudheizung” arbeitet bereits seit Sommer 2012 daran, die Vorteile von sicheren Server-Cloudsystemen mit nachhaltigen Heizungsanlagen zu kombinieren.
Veröffentlicht am 24. April 2013, Kategorie(n):Sonstiges, 153 x gelesen
Wandern, Bergsteigen und Klettern erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit und die gesunde Bewegung in der Natur ist an und für sich natürlich auch positiv zu bewerten. Nicht jeder ist dabei aber naturverträglich unterwegs und so hinterlassen alleine rund 100 Millionen Besucher im Jahr ihre Spuren in Form von gewaltigen Müllbergen in den europäischen Gebirgs- und Naturregionen. Mit den sogenannten “Envirotreks” – einer Wortschöpfung aus “Environment” und “Trekking” versucht die Nonprofit-Organisation “Respect the Mountains” zusammen mit Partnern die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren.