Veröffentlicht am 24. August 2007,
Kategorie(n): Bei Gebäuden
Es dauert nicht mehr lange - genauer gesagt bis zum 1. Januar 2008 - dann muss jeder Gebäudeeigentümer beim Verkauf oder Mieterwechsel seiner Immobilie einen Energieausweis vorlegen. Mit dieser Vorschrift sollen die laufenden (Energie-)Kosten für den Käufer oder Mieter besser ersichtlich werden. Eine Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes kommt also nicht nur der Umwelt und dem Klima, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zu Gute.
Hier sind einige Tipps, worauf man bei Neubau oder Sanierung achten sollte und wie man auch ohne großen finanziellen Aufwand Energie sparen kann.
Energiesparen bei Neubau oder Rennovierung:
- Beim erstmaligen Einbau oder Ersatz von Fenstern sollte man darauf achten, dass die Fenster einen optimalen Schutz gegen Kälte im Winter und Hitze im Sommer bieten. So lässt sich ohne starkes Heizen oder das Aufdrehen der Klimaanlage ein angenehmes Raumklima erzielen.
- Nicht wirklich dicht schließende Fenster oder schlechte Dichtungen am Fensterrahmen verschwenden wertvolle Heizenergie.
- Alte Öl- oder Gasheizungen sollten wenn möglich durch neue, energiesparende Modelle ersetzt werden. Neben zeitgerechten Gasheizungen gibt es inzwischen auch bezahlbare energiesparende Luftheizungen, Holzpelletheizungen, Heizungssysteme mit Solarwärmeunterstützung oder Wärmerückgewinnung.
- Jedes Gebäude verliert Wärme durch Außenwände, Dach und Boden: Eine gute Dämmung ist somit bei Neubau und Sanierung ein wichtiger Baustein des Energiesparens.
Energiesparen durch kleinere Hangriffe und Veränderungen:
- In Altbauten und älteren Gebäuden sind Heizungsrohre in unbeheizten Räumen meistens nicht gedämmt. Mit günstigem Dämmmaterial aus dem Baumarkt ist das schnell nachgeholt.
- Heizungsverkleidungen, Möbel vor den Heizkörpern oder überhängende Gardinen sollten entfernt oder umgestellt werden. Denn sie verschwenden nur Heizenergie und Geld.
- Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden um eine optimale Ausnutzung der Heizenergie zu gewährleisten.