Veröffentlicht am 5. Oktober 2007,
Kategorie(n): Allgemein
Mit Verweis auf Untersuchungsergebnisse der europäischen Weltraumbehörde Esa, berichtet Spiegel Online, dass das Loch über dem Südpol in diesem Jahr um rund 30 Prozent kleiner geworden ist. Allerdings ist dieser Rückgang nicht auf die Anstrengungen des Menschen zurückzuführen, sondern auf natürliche Schwankungen von Temperatur und Winden.
Da sich das Ozonloch im Jahr 2007 weniger mittig über dem Südpol befand als in den vorangegangenen Jahren, konnte es sich mit wärmerer Luft mischen, welche den Abbau von Ozon hemmt (Ozon wird bei Temperaturen unter -78 Grad Celsius abgebaut). Die Wissenschaftler sprechen demnach auch noch nicht von einem langfristigen Trend.
Quelle: Spiegel Online - Artikel: Ozonloch ist stark geschrumpft