Veröffentlicht am 26. Oktober 2007,
Kategorie(n): Allgemein
Der aktuelle Bericht der Umweltbehörde der Vereinten Nationen (Unep) zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Denn inzwischen sind nicht nur rund 60% der Ökosysteme beschädigt oder zu stark beansprucht, auch die Ausbeutung der Lebensmittelressourcen (z.B. Überfischung der Meere) wurde bisher nicht gestoppt. Ausserdem wird lebensnotwendiges Wasser in vielen Gebieten der dritten Welt immer knapper. Von sauberem Trinkwasser soll hier gar nicht gesprochen werden.
Statt die Augen zu schliessen oder den Kopf in den Sand zu stecken sollte sich daher jeder selbst fragen, in wie weit man mit einer kleinen Verhaltensänderung zu einer Änderung der Situation beitragen kann: Das Auto auch mal stehen lassen, die Heizung um ein Grad runterdrehen, statt im Supermarkt jedes mal eine Plastiktüte zu kaufen eine Stoff-Tragetasche nutzen, beim Kauf von Fleisch/Fisch auf umweltgerechte Haltung oder Fang achten, und vieles vieles mehr…Â
Denn es sollte uns zu Bedenken geben, dass unser Handeln leider zuerst die Menschen in armen Gegenden dieser Erde trifft. Selbst wenn wir die Auswirkungen in Westeuropa oder Nordamerika noch nicht spüren, tötet unsere Lebensweise Menschen - und vor allem Kinder - in Dritte-Welt-Ländern. Sie sterben an den Folgen von Dürren, Stürmen oder einfach durch verseuchtes Trinkwasser.
Mehr zum UN-Umweltbericht lesen Sie von Stefanie Reiffert auf FOCUS Online