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Klimafreundliches Skivergnügen: Feldberger Hof erweitert sein Klimaschutz-Engagement

Veröffentlicht am 29. November 2007,  Kategorie(n): Sonstiges

Auf dem Feldberg klimaneutral SkifahrenDer Feldberger Hof im Schwarzwald, das erste klimaneutrale Hotel in Deutschland, weitet sein Klimaschutz-Engagement weiter aus. Pünktlich zum Beginn der Wintersaison liften die Hotelgäste des höchsten Vier-Sterne-Hotels in Deutschland nun „klimaneutral“ im Kernskigebiet Feldberg Ort. Möglich wurde dies auf Initiative der Inhaber-Familie Banhardt und die erneute Zusammenarbeit mit der Strategieberatung ClimatePartner, die den Feldberger Hof auch schon bei der Berechnung und Neutralisierung der eigenen CO2-Emissionen unterstützt hat.

Die internationale Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz erstellte im Auftrag des Feldberger Hofs einen so genannten CO2-Fußabdruck der Feldbergbahn mit ihren Pisten und Liftanlagen. Die Daten wurden dabei vom Betreiber der Feldbergbahn, der Feldberg Touristik, zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis: Der Betrieb der Schleppanlagen und Sessellifte sowie die Präparierung der Pisten verursacht jährlich rund 400 Tonnen CO2. Diese Emissionen werden anteilig mittels Investitionen in anerkannte und nachhaltige Klimaschutzprojekte ausgeglichen. „Durch den Betrieb der Feldbergbahn mit zertifiziertem Grünstrom der NaturEnergie wird bereits in einem hohen Maß CO2 vermieden. Daher stellen die verbliebenen 400 Tonnen die derzeit unvermeidbaren Emissionen dar“, erläutert Thomas Banhardt, Inhaber des Feldberger Hofs.

Das Skifahren auf dem 1500 Meter hohen Feldberg hat Tradition. Denn hier befindet sich die Wiege des deutschen Skisports. Im Hotel Feldberger Hof wurde vor genau 115 Jahren der erste Skiclub Deutschlands gegründet. „Feldberg und Skivergnügen gehören einfach zusammen. Mit unserem Engagement im Freiwilligen Klimaschutz leisten wir einen kleinen Beitrag, damit dies hoffentlich auch künftig so bleibt“, so Herr Banhardt. „Zudem ist das ‚klimaneutrale Liften’ eine hervorragende Möglichkeit, unsere Gäste neugierig zu machen und über den Klimaschutz zu informieren. Denn nicht nur große Unternehmen, sondern auch Privatpersonen können ihren Teil zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.“

Um „klimaneutral liften“ zu können, müssen die Gäste des Feldberger Hofs lediglich ihre Liftkarten an der Hotelrezeption abgeben. Tobias Heimpel, Geschäftsführer von ClimatePartner, erklärt das Verfahren: „Auf Basis des von uns erstellten CO2-Fußabdrucks haben wir die Gesamtmenge der Emissionen ermittelt, die durch den Betrieb der Feldbergbahnen in der Wintersaison verursacht werden. Teilen wir diese Menge durch die Gesamtzahl der Ski fahrenden Tagesgäste, so ist schnell klar, wie viel CO2 jeder einzelne von ihnen ungefähr verursacht. Über die abgegebenen Liftkarten erfassen wir genau, wie viel CO2 wir mittels Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgleichen müssen.“

Für den CO2-Fußabdruck der Feldbergbahn wurde von ClimatePartner neben den vier Sesselbahnen und zehn Schleppliften des Kernskigebietes Feldberg Ort auch die Präparierung der Pisten berücksichtigt. Fünf große und ein kleiner Pistenbully sowie vier Motorschlitten sind in der Wintersaison fast rund um die Uhr auf den Abfahrten im Einsatz, die sich auf einer Gesamtlänge von rund 30 Kilometern erstrecken. Zudem bezog ClimatePartner die CO2-Bilanz des Verwaltungsgebäudes, der Lift- und Kassenhäuschen sowie die An- und Abreise der Mitarbeiter zu ihrer Arbeitsstelle in die Studie mit ein. Auch die Produktion der Liftkarten, die rund eine Tonne CO2 verursacht, wurde einkalkuliert.

Mitte 2007 wurde der Feldberger Hof zum ersten, von ClimatePartner zertifizierten, klimaneutralen Hotel Deutschlands. Mit Hilfe der Strategieberatung wurde dafür zunächst ein CO2-Fußabdruck des 520-Betten-Hotels erstellt und Einsparungspotenziale identifiziert. Nach Umsetzung eines umfangreichen Maßnahmenkatalogs, wie etwa der Umstellung der Heizungsanlage von Öl auf Holzhackschnitzel sowie einer intelligenten Hausleittechnik, konnten die CO2-Emissionen bereits um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Die verbliebenen, so genannten unvermeidbaren Emissionen, werden durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Dieses Vorgehen basiert auf dem Kyoto-Protokoll, das eine Senkung des weltweiten CO2-Ausstosses vorsieht.

Weitere Informationen:
Feldberger Hof – Mike Böttcher
Dr. Pilet Spur 1 – D-79868 Feldberg
Tel. +49 7676 180 – Fax: +49 7676 1220
boettcher@feldberger-hof.dewww.feldberger-hof.de

ClimatePartner GmbH & Co. KG
Moritz Lehmkuhl und Tobias Heimpel
Schleißheimerstr. 26 – 80333 München
Tel. + 49 89 552 79 17 0 – Fax: + 49 89 552 79 17 29
info@climatepartner.com – www.climatepartner.com

Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
Press’n’Relations GmbH – Lena Gielen
Magirusstraße 33 – D-89077 Ulm
Tel: +49 731 96287-31 – Fax: +49 731 96287-97
lg@press-n-relations.dewww.press-n-relations.de

ClimatePartner versteht sich als prozessorientierte Strategieberatung und innovativer Lösungsanbieter für Anwendungen im Freiwilligen Klimaschutz. Der Ansatz: Integrierte, nachhaltige und gesamtheitliche Lösungen bereitstellen und am Markt anbieten, mit denen sich Unternehmen und Privatpersonen engagieren und positionieren können. Die Lösungen von ClimatePartner gehen weit über die Emissionskompensierung [Klimaneutralität] hinaus und integrieren Minderungs- und Verhaltensänderungsansätze ebenso wie Technologieeinsatz und Prozessoptimierung als Möglichkeiten der Emissionsreduktion. Inzwischen wurden zahlreiche standardisierte Produkte und Anwendungen entwickelt und in die Praxis umgesetzt, wie etwa der „ClimatePartner Druckprozess“, „ClimatePartner Mobility“ (u.a. mit Konzepten für Autohäuser, Fuhrparks, Autovermieter etc.), „ClimatePartner Events“ oder „ClimatePartner Tourismus“ (mit Prozessen für Hotels und sogar komplette Tourismusorte wie Arosa in der Schweiz oder Werfenweng in Österreich).

ClimatePartner international
ClimatePartner ist international ausgerichtet, die Gründung von Tochtergesellschaften wird ebenso wie die Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Partnern stetig ausgebaut. Heute ist ClimatePartner in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich mit eigenen Tochtergesellschaften sowie in Großbritannien und Griechenland über Partnerunternehmen präsent. ClimatePartner ist damit eines der wenigen Unternehmen in diesem Bereich, das auch international ausgerichtete Klimaschutzstrategien und Geschäftsmodelle anbieten kann. Ziel der internationalen Ausrichtung ist nicht nur die Distribution von Kompetenz und Know-how sowie von standardisierten Geschäftsmodellen und Prozessen, sondern auch die Entwicklung von individuellen Klimaschutzstrategien für die in den jeweiligen Ländern beheimateten Unternehmen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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