Veröffentlicht am 26. Dezember 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,533 x gelesen
Auch als nichtreligiöser Mensch stimme ich mit den Worten von Papst Benedikt XVI überein. Er rief in seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft zu einem Ende der Gewalt und des Blutvergießens in der Welt auf und beklagt zugleich die Ausbeutung der Erde. Denn nicht nur Kriege treiben einen Großteil der Menschen in Armut und Hungersnöte. Auch der (zumindest zum Teil) von uns verursachte Klimawandel sorgt besonders in ärmeren Ländern für Katastrophen wie Dürren und Überschwemmungen.
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,533 x gelesen
Nachdem wir hier ja am 18. Dezember unter “Deutschlands ehrgeizige Klimapolitik hört bei der eigenen Autoindustrie auf“ darauf hingewiesen haben, dass für die derzeitige Regierung der Umweltschutz bei den Interessen der hiesigen Konzerne aufhört, gab es auf Focus dazu noch einen weiteren guten Beitrag.
“Einen Tag vor Abschluss der Weltklimakonferenz auf Bali hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Bundeskanzlerin Merkel ein doppeltes Spiel vorgeworfen.
Einerseits mahne Angela Merkel (CDU) eine Vorreiterrolle der EU beim Klimaschutz an. Andererseits blockiere gerade Deutschland in Brüssel wichtige Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen im Verkehr, kritisierte BUND-Chef Hubert Weiger am Donnerstag in Berlin. Geplante Klimaschutzvorgaben für die Autoindustrie und die Flugbranche drohten deshalb kommende Woche im EU-Ministerrat zu scheitern.“
Der Artikel “Weltklima - Naturschützer attackieren Merkel” vom 13. Dezember auf FOCUS Online beschreibt ebenfalls das falsche Spiel von Angela Merkel.
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 1,259 x gelesen
Während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf der Klimakonferenz in Bali für den Klimaschutz kämpft und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Klimapolitik und die Zukunft unserer Kinder zum obersten Ziel erklärt, scheinen die Interessen der deutschen Autohersteller im eigenen Land dann aber dennoch vorzugehen.
So setzt sich der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff zur Zeit in Brüssel FÜR die Autoindustrie und GEGEN den Klimaschutz ein. Denn morgen (Mi, 19.12.2007) will die EU die zukünftigen Grenzwerte für den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bekannt geben. Ab 2012 sollen für Neuwagen, die diese Grenze überschreiten dann Strafsteuern fällig werden. Doch diese Regelung ist angeblich gefährlich für die deutsche Autoindustrie.
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EcoPower Bonaire BV, ein Konsortium aus Evelop, Enercon und MAN hat einen Vertrag mit Bonaires Wasser- und Energiegesellschaft (WEB NV) unterzeichnet, der die kombinierte Errichtung eines Wind- und Bio-Diesel-Systems zur Energiegewinnung beinhaltet. Es sollen 13 Windturbinen und ein Bio-Diesel Kraftwerk entstehen. Das System soll ab Ende 2008 die gesamte niederländische Insel in der Südkaribik mit Strom versorgen.
Mehr Infos unter: Econcern Press Release (Englisch)
Veröffentlicht am 11. Dezember 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,354 x gelesen
Der Klimawandel ist real und bereits in vollem Gange. Doch sowohl die Politik wie auch die meisten großen Konzerne lassen ihr Denken weiterhin von kurzfristigen Zielen und Renditechancen statt von nachhaltigem und verantwortlichem Handeln bestimmen.
Aber auch viele kleine Unternehmen können ein Zeichen setzen: Auf der Plattform www.stopptklimawandel.de können sich Unternehmen mit Ihrem Firmenlogo eintragen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, auf Ihre Produkte und Ideen gegen den Klimawandel hinzuweisen.
Veröffentlicht am 10. Dezember 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 1,192 x gelesen
Trotz weltweit arlamierender Zeichen in Form von schmelzenden Polen, immer häufiger und heftiger auftretenden Wirbelstürmen und Temperaturschwankungen weigern sich die USA auch weiterhin konkrete Einschränkungen für den CO2-Ausstoß zu akzeptieren.
“Das machte US-Delegationsleiter Harlan Watson in Nusa Dua klar. Er lehnte damit zugleich einen entsprechenden Passus in einem ersten Entwurf für ein Verhandlungsmandat ab. Dort wird vorgeschlagen, dass die Industrieländer sich an dem Ziel orientieren sollten, ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 zu verringern. Diesen Vorschlag unterstützt auch die EU.”
Quelle: FOCUS Online
Dieser Rückschlag in den Bemühungen für einen verstärkten Klimaschutz sollte die befürwortenden Länder - und insbesondere Deutschland - aber nicht vom Weg abbringen. Denn jetzt getätigte Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien und Energien werden wohl das 21. Jahrhundert bestimmen und den Vorreitern einen Technologievorsprung und hohe Gewinne versprechen.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2007,
Kategorie(n): Allgemein, 1,115 x gelesen
Zum ersten Mal in Deutschland werden am globalen Klimaaktionstag am 8.12. bundesweit Tausende Menschen für mehr Klimaschutz demonstrieren. Die Klima-Allianz ruft zu zentralen Kundgebungen in Berlin und am Braunkohlekraftwerk Neurath bei Düsseldorf auf, um ihre Forderung nach einem Stopp neuer Kohlekraftwerke zu unterstreichen. Gleichzeitig appelliert die Klima-Allianz an alle Regierungen, bei der Klimakonferenz in Bali zukunftsweisende Ergebnisse zu erzielen.
Roland Hipp, Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace: „Beim Klimaaktionstag am kommenden Samstag werden viele Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Der Klimawandel ist in den Köpfen der Leute angekommen. Gleichzeitig will die Bundesregierung am Mittwoch ein Klimapaket beschließen, mit dem sie ihre eigenen Klimaschutzziele verfehlen wird. Statt der groß angekündigten Reduzierung von Treibhausgasen um 270 Millionen Tonnen CO 2 pro Jahr bis 2020 werden es im Endeffekt maximal 160 Millionen Tonnen sein. Das 40-Prozent-Ziel bei Einsparungen rückt damit in weite Ferne. Angesichts der globalen Klimaveränderung tut die Regierung zu wenig. Im Gegenteil: 24 in Deutschland geplante Kohlekraftwerke sind ein großer Rückschritt. So wird man kein Vorreiter im Klimaschutz. Die Regierung muss diesen Plänen endlich einen Riegel vorschieben, statt sie zu verteidigen. Mit Erneuerbaren Energien, Effizienzstrategien und der Kraft-Wärme-Kopplung können wir die Klimakatastrophe noch aufhalten, mit Kohle sicher nicht.“
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Veröffentlicht am 2. Dezember 2007,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,917 x gelesen
Am Jahresende werden die Weichen für den Klimaschutz neu gestellt: Bei der UN-Klimakonferenz in Bali vom 3. bis 14. Dezember soll eine Nachfolgeregelung für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll gefunden werden. Die EU will einen umfassenden Verhandlungsprozess anstoßen, der bis 2009 in einem auf das Kyoto-Protokoll aufbauenden Klimaschutzregime gipfelt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst zu bedenken gab, sei ein solches Nach-Kyoto-Abkommen aus ihrer Sicht allerdings nur dann sinnvoll, wenn es klare CO2-Reduktionsverpflichtungen beinhalte.
„Nach dem Energiesparen liegt in der Nutzung von Wald und Holz die zweitwichtigste Möglichkeit zur direkten Einflussnahme auf den Klimawandel“, erklärt Professor Dr. Reinhard Mosandl, Inhaber des Lehrstuhls für Waldbau an der TU München. Denn jeder Baum filtert täglich große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids aus der Atmosphäre und lagert den enthaltenen Kohlenstoff in seiner Biomasse ein. „Waldbauliche Maßnahmen können das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Klimawandels begrenzen“, ist Professor Mosandl überzeugt. „Allein ein Hektar Wald speichert unter den heimischen Bedingungen etwa zehn Tonnen Kohlendioxid im Jahr.“
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