Verheerende Schneestürme in den USA und China, Hurricans in Südamerika sowie extreme Trockenheiten in Afrika und Südeuropa. Das Weltklima spielt verrückt und der Mensch trägt zumindest eine Teilschuld an dieser Misere. Denn durch jahrzehntelangen Raubbau an der Natur, der Abholzung der Wälder und der maßlosen Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl hat er das natürliche Gleichgewicht gestört.
Sonnenenergie, Windenergie, Gezeitenkraftwerke u.v.m. Die Entwicklung geht inzwischen in die richtige Richtung. Leider ist es mit den heutigen technologischen Mitteln aber noch nicht möglich, den gesamten Energiebedarf der Menschheit mit regenerativen Energien zu decken. Daher muss es ebenfalls eine Änderung im persönlichen Energieverhalten eines jeden Einzelnen geben.
Manchmal sind es nur Kleinigkeiten und viele Investitionen zahlen sich langfristig mehr als aus. Man muss seinen Lebensstandard also gar nicht einschränken sondern nur sein Denken und Verhalten ein wenig ändern. Hier sind 50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen:
Sich bei der Anschaffung einer neuen Heizung für eine klimaschonende und energiesparende Alternative (Pellets, Solarunterstützt, Fernwärme,…) entscheiden.
Elektroheizungen sind wahre Energiefresser und sollten nur im Notfall genutzt werden.
Heizungstemperatur etwas herunterdrehen, ggfs. etwas Wärmeres anziehen.
Die Heizungstemperatur in der Nacht um mehrere Grad herunterdrehen.
Bei längerer Abwesenheit (z.B. Arbeit) die Heizungstemperatur auch am Tag auf 16 bis 17 Grad absenken.
Nicht alle Räume müssen gleich stark beheizt werden. Kinderzimmer und Wohnzimmer sollten aber angenehm temperiert sein.
Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Möbeln blockieren und Heizkörperverkleidungen entfernen.
Die Heizungen ca. zweimal im Jahr mit einem Entlüftungsschlüssel (erhältlich im Baumarkt) entlüften. Danach ggfs. den Wasserstand im Heizsystem anpassen.
Hinter die Heizungen eine ca. drei bis fünf Millimeter dicke Styroporplatte mit Alufolie kleben. Somit wird die Wärme der Rückseite der Heizung reflektiert und geht nicht in der Wand verloren.
Undichte Fenster mit Dämmbändern selbst abdichten oder vom Fachmann abdichten lassen. mehr… »
Veröffentlicht am 28. Januar 2008, Kategorie(n):Wasserkraft, 2,588 x gelesen
Ausbau der Erneuerbaren Energien bis 2020
Die EU hat am 23.01.2008 entschieden, dass Deutschland seinen Anteil an den Erneuerbaren Energien bis 2020 fast verdoppeln muss. Gerade für eine Industrienation wie Deutschland, einem der dichtest besiedelten Flächenländer der Welt, ist die nicht fossile Energieerzeugung schwierig umzusetzen, aber durchaus machbar. Die erste Etappe der Umsetzung des Kyoto-Protokolls konnte Deutschland mit einigen Anstrengungen, aber besonders durch den wiedervereinigungsbedingten Wegfall vieler verschmutzungsintensiver Kraftwerks- und Industrieanlagen in den neuen Bundesländern, darstellen.
Der weitere Ausbau bis 2020 wird somit deutlich schwieriger. Es gilt zukünftig das gesamte vorhandene Potential der erneuerbaren Energien zu nutzen. Eine bedeutende Stellung wird die kleine Wasserkraft einnehmen, da sie durch neue Entwicklungen, wie die Wasserkraft-Staudruckmaschine, welche die ökologische Verträglichkeit deutlich erhöht hat, eine Renaissance erlebt.
Veröffentlicht am 25. Januar 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 1,271 x gelesen
Wer sich manchmal fragt, warum unsere Erde überhaupt vor dem Klima-Kollaps bewahrt werden sollte, der sollte sich auf jeden Fall mal die Seite Love Earth von BBC Worldwide anschauen. Dort findet man atemberaubend schöne Tierfotos und Videos sowie Informationen zu diesen Tieren wie auch zu aktuellen Gefährdungen durch den Menschen.
Ausserdem wird dort “Unsere Erde - Der Film” vorgestellt: Eine spektakuläre Naturdokumentation über das Wunder des Lebens, die garantiert ein fesselndes visuelles Erlebnis für die ganze Familie ist. Der Film startet am 7. Februar 2008 in unseren Kinos.
Veröffentlicht am 24. Januar 2008, Kategorie(n):Allgemein, 660 x gelesen
Die EU will die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und dem Kampf gegen den Klimawandel übernehmen. Das beinhaltet neben der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Verbrauch vor allem auch das Einsparen von Energie. Die folgenden Artikel der Frankfurter Rundschau beschäftigen sich mit den Entscheidungen der EU:
Den meisten Menschen dürfte klar sein, dass es wichtiger ist JETZT etwas zu unternehmen, statt sich zu streiten welche Nation daran welchen Anteil trägt und welche Opfer bringt. Und natürlich sind insbesondere die reichen Industrienationen mit ihrem (seit Jahrzehnten) unverhältnismäßig hohen Anteil am CO2-Ausstoß gefordert.
Veröffentlicht am 22. Januar 2008, Kategorie(n):Allgemein, 1,962 x gelesen
Auch wenn die meisten von uns inzwischen besorgt über die Klimaveränderungen auf unserer Erde sind, so gibt es (leider) immer noch Menschen, die die Verantwortung ablehnen. Diese Skeptiker glauben oder wollen glauben, dass der Mensch nichts für den Klimawandel kann. Im Fernsehen, in Internetforen oder Blogkommentaren geben sie dann zum Besten, was wirklich für den Klimawandel verantwortlich ist.
“Klimaforscher werden häufig mit den Aussagen der Klimaskeptiker – fast immer Laien – konfrontiert. Oft sind deren Argumente nur Scheinargumente, die darauf beruhen, dass die Skeptiker nicht informiert sind oder an eine weltweite Verschwörung glauben. Wie sollen die Wissenschaftler reagieren? Lassen sie die Thesen einfach stehen, sieht es so aus, als hätten sie keine Gegenargumente. Lassen sie sich dagegen auf eine Diskussion ein, driftet diese schnell auf eine Ebene ab, auf der nur noch Zitate aus Studien abgefeuert werden. Für Laien sieht das dann so aus, als hätten die Klimaskeptiker recht und die Erkenntnisse über den Klimawandel seien nicht gesichert. Das Gegenteil ist der Fall.”
Quelle: FOCUS Online
FOCUS Online hat die 10 häufigsten Thesen der Klimaskeptiker gesammelt und mit den Argumenten der Klimaforscher als falsch entlarvt:
Und auch wenn nicht alle Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels 100%ig bewiesen sind, kann uns Rücksicht auf unseren Planeten - und unsere Kinder und Kindeskinder - sicherlich nicht schaden. Es wird wohl aber immer Menschen geben, die diese Verantwortung lieber blind von sich weisen und die Augen verschließen. Aber Information tut not: Denn je mehr Menschen informiert sind und sich aktiv am Klimaschutz beteiligen desto größer die Erfolgsaussichten.Â
Veröffentlicht am 17. Januar 2008, Kategorie(n):Sonstiges, 1,647 x gelesen
ClimatePartner unterstützt Kongress für mehr Ökologie im Mittelstand
Bereits seit langem nimmt das Bio-Seehotel Zeulenroda im thüringischen Vogtland eine Vorreiterrolle in der Tourismusbranche ein – ausgezeichnet als bestes Tagungshotel Deutschland 2005 bis 2008 und Gewinner des International Spirit at Work Award 2007. Der von Geschäftsführer Stephan Bode entwickelte Managementansatz „Integratives Qualitätsbewusstsein“ schließt dabei neben dem Wohl der Gäste und Mitarbeiter auch einen verantwortungsvollen und schonenden Umgang mit der Natur ein. Genau darin sieht Bode die Chance und die Zukunft für die Unternehmen in Deutschland und hat aus diesem Grund eine neue Art der Veranstaltung initiiert: Auf der vom 14. bis 16. Februar 2008 im Bio-Seehotel Zeulenroda stattfindenden Arena für Nachhaltigkeit beleuchten hochrangigen Referenten, wie etwa Pater Anselm Grün oder Professor Dr. Dietrich Grönemeyer, das Themenfeld der Nachhaltigkeit aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Schirmherr der Veranstaltung ist Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. ClimatePartner, Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz, unterstützt das Bio-Seehotel Zeulenroda sowohl bei seinen Klimaschutzaktivitäten im Hotelbereich als auch bei der Kompensation der durch die Arena für Nachhaltigkeit verursachten CO2-Emissionen.
Veröffentlicht am 11. Januar 2008, Kategorie(n):Gebäude, 1,435 x gelesen
Lichtaus für den Klimaschutz ist gut - aber noch besser, wenn Deutschland ein Licht aufgeht
Durch die Aktion Lichtaus am 8.12. sollte ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden. Klimaschutz ist absolut notwendig, aber es geht auch anders, wie die Kampagne “Deutschland geht ein Licht auf” des Netzwerks für eine bessere Welt zeigt: Wird beispielsweise eine herkömmliche 75 Watt-Glühlampe durch eine 15W Energiesparlampe ersetzt, werden dadurch nicht nur 80% Strom eingespart, wie die Stiftung Warentest bestätigte, sondern auch bei einer täglichen Brennzeit von 5 Stunden pro Tag pro Jahr 25kg Erdöl, 33kg Kohle oder 0,7g radioaktiver Müll (entsprechend 8760 Milliarden Bequerel) eingespart. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung an Kohlendioxid von 65kg. Dieser Beitrag für die Umwelt lohnt sich auch finanziell, denn aufgrund 80% geringeren Stromverbrauchs und 15x längerer Lebensdauer von Energiesparlampen spart man je Stück über 16 Euro pro Jahr.
“Deutschland geht ein Licht auf” ist eine Kampagne, die sich die Aufklärung über Energiespartechnik zum Ziel gesetzt hat und viele Informationen auf den Internetseiten www.deutschlandgehteinlichtauf.de bereitstellt. Dort können ausserdem qualitativ hochwertige Energiesparlampen 15% unter den durchschnittlichen Handelspreisen ohne Mindestbestellwert erworben werden. Die Erlöse fliessen in ein gemeinnütziges Projekt für Schulbildung und medizinische Versorgung in Westafrika.
Veröffentlicht am 8. Januar 2008, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,467 x gelesen
Für die Massenmärkte in den boomenden Ländern Indien und China hat die Tata Group jetzt einen Kleinstwagen für 2.500 Dollar (umgerechnet ca. 1.00 Euro) vorgestellt. In diesen Ländern könnte in Zukunft jedes dritte verkaufte Auto solch ein Kleinstwagen sein. Für die Umwelt dürfte es wohl auch besser sein, als importierte Schrottautos von vor 1980 aus Westeuropa.
“Trotz einfachen Designs und sparsamer Technik muss sich das indische Billigauto zumindest in Sachen Klimaschutz nicht verstecken – im Gegenteil. Der Viersitzer verbraucht mit seinem 30-PS-Benzinmotor dank Leichtbauweise weniger als vier Liter pro 100 Kilometer. „Damit kommt ein Porsche Cayenne Turbo keine 27 Kilometer weit“, verglich Dudenhöffer. Der Kohlendioxidausstoß liegt zudem mit 97 Gramm pro Kilometer schon heute unter der geforderten EU-Norm von 120 Gramm und deutlich unter den Werten der deutschen Autobauer.”
Quelle: FOCUS Online
Es ist erfreulich, dass in diesen Ländern mit bereits starker Luftverschmutzung in den Ballungsräumen auch auf den Verbrauch und den CO2-Ausstoß geachtet wurde.
Veröffentlicht am 8. Januar 2008, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,587 x gelesen
Unsere holländischen Nachbarn sind schon seit Jahren ein ganzes Stück weiter als wir. Das Fahrrad ist dort ein ebenso vollwertiges Verkehrsmittel wie das Auto. Dort fahren nicht nur Studenten zur Uni und Arbeiter zur Werkshalle sondern auch Manager und Vorstände treten auf dem Weg zur Arbeit kräftig in die Pedale. Aufgrund steigender Öl- und Benzinpreise sowie einem Trend zu immer mehr Umweltbewusstsein gewinnt das Fahrrad jetzt aber auch hierzulande für alle Berufsgruppen an Bedeutung. Â
“Laut Trendforscher Matthias Horx profitiert das Fahrrad enorm vom Klimawandel. Das Freizeit- und Kindergefährt wandelt sich zum vollwertigen Verkehrsmittel, mit dem auch Vorstände morgens in die Firma radeln werden.”
Quelle: stern.de
Und da mehr als die Hälfte aller Fahrten mit dem PKW unter sechs Kilometer lang sind, ist das Potential in Deutschland sehr hoch. Davon werden nicht nur Fahrradhersteller, -händler und -werkstätten sondern auch jeder Einzelne profitieren: Denn Fahrradfahren schont neben der Geldbörse auch die Umwelt und fördert die Kondition und Gesundheit!
Die besten Spartipps in einer Broschüre zusammengefasst: Fast jeder Hamburger geht mit guten Vorsätzen in das Jahr 2008. Wer sich nach wie vor über hohe Strom- und Heizkostenrechnungen ärgert und auch an den Spritpreisen keine Freude hat, sollte sich ab dem 1. Januar ein Wort rot im Kalender anstreichen: Energiediät!
Mit einfachen aber wirkungsvollen Tricks kann jeder bares Geld sparen und seinen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Erstaunlich: Obwohl viele Energie-Spartipps bekannt sein sollten, wissen viele Hamburger immer noch nicht, wo und wie sie im Alltag ihr Portemonnaie und die Umwelt entlasten können. Dabei ist es der Weg aus der Preisfalle leicht. „Mit Ökostrom, Energiesparlampen, Ein- und Ausschaltleisten für Musikanlage und Fernseher und einem Kühlschrank A+ habe ich 120 Euro im Jahr gespart“, sagt Jan Muntendorf von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Hamburg. Den teureren Energiespar-Kühlschrank hat er damit schon refinanziert.
Die SDW hat jetzt eine kostenlose Broschüre zum Energie-Fasten aufgelegt. Sie enthält neben vielen Tipps auch einen Wegweiser für gesundes und umweltbewusstes Einkaufen in Hamburg mit zahlreichen Angeboten, die Verbraucher nutzen können. Ob Biokost, Naturmode, sanfter Tourismus, ökologische Geldanlagen, regenerative Energien für das Eigenheim oder Gesundheit - die Broschüre stellt dem Konsumenten ausgewählte Anbieter aus Hamburg vor.