Veröffentlicht am 24. Januar 2008,
Kategorie(n): Allgemein
Die EU will die Vorreiterrolle beim Klimaschutz und dem Kampf gegen den Klimawandel übernehmen. Das beinhaltet neben der Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am gesamten Verbrauch vor allem auch das Einsparen von Energie. Die folgenden Artikel der Frankfurter Rundschau beschäftigen sich mit den Entscheidungen der EU:
Den meisten Menschen dürfte klar sein, dass es wichtiger ist JETZT etwas zu unternehmen, statt sich zu streiten welche Nation daran welchen Anteil trägt und welche Opfer bringt. Und natürlich sind insbesondere die reichen Industrienationen mit ihrem (seit Jahrzehnten) unverhältnismäßig hohen Anteil am CO2-Ausstoß gefordert.
Interessanterweise sehen das manche unserer Politiker anders: Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) stellt natürlich das Wirtschaftswachstum und die Kaufkraft vor den Klimaschutz und erkennt auch nicht die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile, die eine Führungsrolle für Deutschland bedeutet. Etwas weiter als bis zur nächsten Landtags- oder Bundestagswahl denkt da der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Norbert Walter:
“Ich bin überzeugt: Es ist wohlfahrtssteigernd für Europa, Vorreiter bei Klima- und Umweltschutz zu sein. Die Energieeffizienz von Produkten und Produktionsprozessen wird angesichts hoher Energiepreise dauerhaft ein wichtiger Wettbewerbsfaktor sein. Einzelne Branchen sind zwar kurzfristig stärker belastet, und private Haushalte haben mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Jobchancen und Einkommensperspektiven werden durch die Umwelttechnik aus Deutschland und Europa aber spürbar verbessert.”
Quelle: FR-online.de