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Klimaschutz auf dem Prüfstand – 20 deutsche Groß-Unternehmen stellen sich Glaubwürdigkeits-Check von utopia.de

Veröffentlicht am 14. Februar 2008,  Kategorie(n): Sonstiges

Utopia.deutopia.de veröffentlicht Ergebnisse seiner Klimaschutz-Umfrage und lässt User das Engagement im Rahmen des „Utopia-Vertrauens-Barometer 2008“ bewerten.

München. Klimapolitik ist Chefsache – zumindest bei der Deutschen Bahn AG. Daher hat Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn persönlich den Utopia-Fragenbogen zur Klimaschutz-Strategie seines Unternehmens beantwortet. Utopia.de, die größte Community im Nachhaltigkeitsbereich, hat 50 führende deutsche Unternehmen, darunter die Mitglieder des Aktienindex DAX, gefragt, welche konkreten Ziele sie sich im Rahmen ihrer Klimaschutzstrategie gesetzt haben.
Das Ergebnis: 20 Unternehmen haben klar Stellung bezogen. Mit der Aktion zeigt Utopia.de erneut, wie wichtig Verbrauchermacht und strategischer Konsum von den Unternehmen genommen werden. Die Bewertung der Antworten ist jetzt Aufgabe der Community im Rahmen der Aktion „Utopia-Vertrauens-Barometer 2008“.

In kurzen und präzisen Antworten sollten die Unternehmen Klimaschutz-Ziele, CO2-Einsparungspläne und Zusatz-Investitionen erläutern. So kann zum Beispiel die BWM Group vermelden, dass im Bereich der Produktion der Energieverbrauch in den letzten zehn Jahren um 26 Prozent und die CO2-Emission um rund 24 Prozent gesenkt wurden. Viele Unternehmen starten neue Initiativen und binden zur Gewinnung von externem Know-how wissenschaftliche Partner ein. So hat die Bayer AG ein eigenes auf mehrere Jahre angelegtes Climate Program gestartet. Die Volkswagen AG entwickelte mit der Universität Oldenburg ein Konzept für Nachhaltigkeit in den Lieferantenbedingungen, das weltweit einheitliche Umwelt- und Sozialstandards für Lieferanten des Konzerns einführt.

Große Unterstützung für das Vertrauensbarometer kommt vom Ökoinstitut Freiburg und dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). Christian Hochfeld, stellvertretender Geschäftsführer des Ökoinstituts freut sich über die hohe Anzahl an Unternehmen, die geantwortet hat. Allerdings sei Quantität nicht immer Qualität – es geht auch darum, konkrete Erfolge vorzuweisen. „Ein Unternehmen kann nur dann Glaubwürdigkeit vermitteln, wenn es mit messbaren, nachvollziehbaren Größen arbeitet“, sagt Hochfeld. Prof. Dr. Maximilian Gege, B.A.U.M. Geschäftsführer, unterstreicht die Notwendigkeit, die Wirtschaft zur Nachhaltigkeit zu verpflichten: „Klimaschutz wird in den nächsten Jahren für Unternehmen zur Existenzfrage.“ Ebenso äußert sich das Unternehmen Henkel KGAA in seinem Fragebogen: „Unternehmen, die nur in Gewinnen denken, werden bald eine Menge zu verlieren haben.“

Vor oberflächlichen „Greenwashing“-Aussagen der Unternehmen hat Utopia-Gründerin Claudia Langer keine Angst. „Die Teilnahme an unserer Umfrage ist für die Unternehmen kein gefundenes Marketing-Fressen. Schließlich sind die Utopisten die kritischsten Konsumenten, die man sich vorstellen kann. Wer hier mit hohlem Marketing-Gerede versucht, ein grünes Mäntelchen über schmutzige Geschäfte zu werfen, der wird damit wohl wenig Erfolg haben.“

Eiskalt abgeblitzt und das bereits im Vorfeld ist die Utopia-Anfrage nur bei zwei Unternehmen: Die Aldi Gruppe und der Mischkonzern Franz Haniel & Cie. GmbH haben ihre Mitarbeit ausgeschlossen. Andere Unternehmen wollten zuerst noch weiter an ihrer Klimaschutzstrategie arbeiten oder den Abgabetermin verschieben.

Wie dieses Verhalten von der Utopia-Community aufgenommen wird, ist ab sofort live zu verfolgen: Alle Ergebnisse der Fragebögen stellt Utopia.de der Community, bestehend aus derzeit 9.500 registrierten Nutzern und im Schnitt 140.0000 Besuchern pro Monat zur Diskussion. Auf einer Punkteskala von eins bis fünf können sie Effizienz, Langfristigkeit und Innovationspotential des jeweiligen Engagements bewerten. Das so entstehende „Utopia-Vertrauens-Barometer“ zum Thema Unternehmen und Klimaschutz wird auch in Zukunft weitergeführt. Sollten die restlichen 28 Unternehmen ihre Antworten nachreichen, werden diese mit dem Vermerk der Verspätung ebenfalls veröffentlicht.

Maximilian Gege sieht hier die Konsumenten in der Pflicht: „Sie müssen ihre Macht, die sie als Nachfrager gegenüber den Unternehmen haben, noch viel mehr ausspielen.“ – Ein Ziel, das Utopia mit dem Utopia-Vertrauens-Barometer weiter verfolgen will.

Der Fragebogen, die Antworten und eine Liste der angefragten Unternehmen des „Utopia-Vertrauens-Barometer 2008“ sind unter www.utopia.de/vertrauensbarometer einsehbar.

Pressekontakt Utopia AG:
Dannie Quilitzsch
Sohnckestraße 6a
81479 München
Tel:089/260 241 40
E-Mail: presse@utopia.de

Pressekontakt fischerAppelt Kommunikation München:
Sylvia Ratzlaff
Infanteriestraße 11a
80469 München
Tel: 089/ 747 466-35
E-Mail: syr@fischerappelt.de

www.utopia.de

www.utopia.de ist nach nur drei Monaten nach dem Launch mit fast 10.000 registrierten Usern und 100.000 Visitors im Monat die größte Community für nachhaltigen Lebensstil und strategischen Konsum. Bereits sechs Wochen nach dem Start wurde utopia.de unter den Top 100 der populärsten Web 2.0 Websites von blognation.de gelistet und im Januar 2008 durch den Yahoo Entdeckungen-2007-Award ausgezeichnet.
Gegründet wurde das Portal von Kommunikationsspezialistin Claudia Langer, Mitgründerin der erfolgreichen Werbeagentur .start AG.

Quelle: Pressemitteilung vom 14.02.2008, openPR

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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