Veröffentlicht am 19. März 2008,
Kategorie(n): Allgemein
Neben immer heftigeren und immer häufigeren Unwettern, Stürmen und Überschwemmungen bringt der Klimawandel eine weitere Katastrophe mit sich: Das Schmelzen der Gletscher und des ewigen Eises am Nordpol.
Eine Untersuchung des Gletscherüberwachungszentrums der Universität Zürich habe ergeben, dass die Gletscher zwischen den Jahren 2004/2005 und 2005/2006 doppelt so schnell wie bisher geschmolzen seien, teilte ein Unep-Sprecher in Nairobi mit. Das Institut habe weltweit fast 30 Gletscher in sieben Gebirgszügen untersucht. “Die Zahlen sind Teil eines sich beschleunigenden Trends, bei dem kein Ende abzusehen ist”, warnte Wilfried Häberlie, der Direktor des Gletscherinstituts.
Unep-Direktor Achim Steiner erinnerte an die Bedeutung der Gletscher als natürliche Wasservorräte. “Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen hängen unmittelbar von ihnen ab”, betonte er. Der Klimawandel sende viele Alarmsignale aus. “Die Gletscher sind unter denen, die besonders laut sind, und jeder sollte aufmerken und hinhören.”
Quelle: FR-online.de “Klimawandel - Gletscher schmelzen in Rekordtempo”, vom 16. März 2008
Trotz eines überdurchschnittlich kalten Winters in einigen arktischen Regionen schrumpft das dickste, älteste und härteste Eis um den Nordpol weiter. Das haben nach Angaben der Nasa vom Dienstag jüngste Satellitendaten ergeben.
Danach hat zwar das Ausmaß jahreszeitlich bedingten Meereseises, das im Sommer auf ein Minimum schmilzt und im Winter auf ein Maximum wächst, wegen der kälteren Temperaturen dieses Winters zugenommen, wie Walt Meier vom National Snow and Ice Data Center in Boulder (US- Staat Colorado) berichtete. Der Umfang des Dauereises ging aber weiter zurück - einer Nasa-Mitteilung zufolge ein Spiegelbild des längerfristigen globalen Erwärmungstrends. Danach sank der Anteil des Dauereises an der gesamten Eisdecke von 40 Prozent im vergangenen Jahr auf 30 Prozent in diesem Winter.
Quelle: FR-online.de “Arktis - Es schrumpft und schrumpft”, vom 19. März 2008
Beide Artikel zeigen wieder einmal, wie wichtig eine gemeinschaftliche Anstrengung zum Auffinden alternativer Energiequellen sowie der Änderung des Energieverhaltens ist. Denn eingesparte Energie lässt das Eis unserer Erde erst gar nicht schmelzen.