Veröffentlicht am 11. Juni 2008,
Kategorie(n): Sonstiges
Um die 40 Liter Leitungswasser werden selbst bei energieeffizienten Waschmaschinen pro Waschgang verbraucht. Zusätzlich wird das Wasser erhitzt, herausgeschleudert und oft danach auch noch im Trockner verdampft. Somit kostet ein Waschgang nicht nur kostbares Wasser sondern auch ordentlich Energie. Und damit trägt er ebenso vie viele andere Notwendigkeiten des täglichen Lebens zu unserem enormen CO2-Ausstoß bei.
Zumindest beim Wäschewaschen könnte damit in absehbarer Zukunft schluss sein. denn britische Forscher der University of Leeds haben ein völlig neues und revolutionäres Verfahren entwickelt. So sollen wiederverwendbare Plastikchips (genauer kleine Plastikgranulate) in Kombination mit nur einem Glas Wasser Flecken in Zukunft aus der Kleidung saugen und sie wieder frisch machen. Der Waschprozess mit den Plastikchips wurde bereits in eigenen Tests mit allen möglichen Fleckenarten erfolgreich getestet.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses revolutionäre Waschverfahren auch die folgenden unabhängigen Tests besteht, denn dann könnten vielleicht schon bald Milliarden Liter Wasser einfach eingespart werden. Und auch der Energiebedarf soll nur bei ca. 2 Prozent einer herkömmlichen Waschmaschine liegen. Umwelt, Klima und Geldbeutel würden sich freuen.
Mehr unter “Waschmaschine soll Kleidung fast ohne Wasser reinigen“, 10. Juni 2008, Spiegel Online
Quelle Foto: Pixelio.de