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Stiftung Warentest-Tipp - Getränke in Mehrwegflaschen

Veröffentlicht am 22. Juli 2008,  Kategorie(n): Sonstiges

Auf das Mehrwegzeichen achtenJe höher die Temperaturen steigen, desto mehr trinken wir. Das können dann schon mal mehr als 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sein. Der Trend geht zu erfrischenden Mineralwässern, Fruchtschorlen und Fruchtsäften, die aus der Region kommen. Die Mehrzahl der Verbraucher legt dabei immer mehr Wert auf umweltfreundliche Getränkeverpackungen.

Die Stiftung Warentest gibt dazu folgenden Tipp: „Ökologisch am besten sind regional abgefüllte Getränke in Mehrwegflaschen“ (Test Nr. 2, Februar 2008). Um schnell und sicher den Unterschied zwischen Einweg und Mehrweg zu erkennen, haben sich Mineralbrunnenbetriebe, Fruchtsafthersteller und Brauereien eine ganz einfache Lösung ausgedacht: Das Mehrwegzeichen „Mehrweg – Für die Umwelt“.

Das Mehrwegzeichen garantiert, dass die Flasche zum umweltfreundlichen Mehrwegsystem gehört. Anders als bei Einweg dient das Mehrweg-Pfand dazu, das Wiederbefüllen der Flaschen abzusichern. Die Mehrwegflaschen werden nicht nach einmaligem Gebrauch zerschreddert. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann bis zu 50-mal und aus Kunststoff (PET) bis zu 25-mal wiederbefüllt werden.

Laut Deutschem Verpackungsinstitut sind Mehrwegflaschen aus PET hinsichtlich ihres CO2-Ausstoßes am klimafreundlichsten. Die PET-Mehrwegflasche belastet die Umwelt um 50 % weniger mit dem umweltschädlichen CO2 als z.B. die PET-Einwegflasche. Auf dem zweiten Siegertreppchen stehen die Mehrwegflaschen aus Glas. Insbesondere durch das Wiederbefüllen erreichen die Mehrwegflaschen diesen niedrigen CO2-Wert.

Umweltschutzorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. und NABU, der Naturschutzbund Deutschland e.V., stehen hinter dem Mehrwegzeichen.

Informationen im Internet: www.mehrweg.org

Arbeitskreis Mehrweg GbR
Kennedyallee 36,
53175 Bonn
Tel.: 02 28 - 95 95 90
Fax: 02 28 - 95 95 977
E-Mail: info(at)mehrweg.org
web: www.mehrweg.org

Agentur A.R. Engel GmbH,
Anschy Engel
Auf dem Rabenplatz 15
53125 Bonn
Tel.: 02 28 - 280 36 0
Fax: 02 28 - 280 36 10
E-Mail:

Der Arbeitskreis Mehrweg – Leistungsstark für die Umwelt

Im Arbeitskreis Mehrweg haben sich die führenden Verbände der deutschen Getränkeindustrie, des Getränkefachgroßhandels, des Getränkeeinzelhandels, Brauereien, Fruchtsafthersteller, Mineralbrunnen sowie bedeutende Organisationen aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes zusammengeschlossen.

Der Arbeitskreis wurde im Jahre 2005 in Frankfurt mit dem Ziel gegründet, die Öffentlichkeit über Funktionen und Vorteile des Mehrwegsystems bei Getränken zu informieren. Vorsitzender des Arbeitskreises Mehrweg ist Dr. Bernd Raebel, Geschäftsführer der Aqua Römer GmbH & Co. KG, Göppingen.

Die Partner des Arbeitskreises Mehrweg sind im einzelnen:
- Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien e.V.
- Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V.
- Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB)
- Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V.
- Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V.
- Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH)
- Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.
- Stiftung Initiative Mehrweg (SIM)

Marktforschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher Mehrweg und Einweg nicht unterscheiden kann. Mit der Einführung der Bepfandung von Einweg seit dem 1. Mai 2006 ist die bisher gängige Unterscheidung durch Pfand für Mehrweg und Nichtbepfandung von Einweg weggefallen. Daher kommt es häufig zu Verwechslungen. Der Arbeitskreis Mehrweg hat deshalb das Mehrwegzeichen „Mehrweg – Für die Umwelt“ geschaffen als klares Erkennungsmerkmal für Mehrwegflaschen aus Glas und PET. Das Mehrwegzeichen befindet sich auf dem Etikett von Bier-, Mineralwasser- und Fruchtsaftflaschen.

Die Beteiligten des Arbeitskreises Mehrweg repräsentieren in Deutschland einen Gesamtabsatz in Mehrweggebinden von über acht Milliarden Liter Mineralwasser und Mineralwasser-Erfrischungsgetränken und neun Milliarden Liter Bier. Mehr als hundert Unternehmen der Getränkeindustrie vom nationalen Markenartikler bis zur regionalen Spezialität setzen bereits das Mehrwegzeichen auf ihren Produkten ein.

Der Arbeitskreis Mehrweg unterstützt Aktivitäten für das
Mehrwegzeichen in den Getränke- märkten und ist Ansprechpartner bei Fragen zu Mehrweg für den Verbraucher und für Organisationen.

Informationen im Internet: www.mehrweg.org

Quelle: Pressemitteilung vom 21.07.2008, openPR

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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