Veröffentlicht am 24. Juli 2008,
Kategorie(n): Sonstiges
Dass Heizen, elektrisches Licht und Autofahren Energie kostet und Umwelt und Klima mit Treibhausgasen belastet, dürfte allgemein bekannt sein. Doch es gibt auch Bereiche, in denen der Zusammenhang nicht sofort klar ist. Dazu zählen u.a. Lebensmittel und ihre CO2-Belastung, denn Nahrungsmittel ist nicht gleich Nahrungsmittel, wie im folgenden aufgezeigt werden soll.
In diesem Beitrag geht es aber nicht darum, dass man sich radikal von Burgern, Tiefkühlpizza und Steaks abwendet und von nun an nur noch Körner und Rohkost zu sich nimmt. Er soll anhand von drei Tipps vielmehr aufzeigen, wo man seine Gewohnheiten ein wenig umstellen kann und damit nicht nur Umwelt und Klima schont sondern auch der eigenen Gesundeheit etwas Gutes tut.
- Ab und zu auf Fleisch verzichten?
Was viele Nicht-Vegetarier gerne vergessen, ist, dass die Produktion von Fleisch weitaus energieintensiver ist als die vergleichbare Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln. Nicht nur, dass Unmengen mehr Getreide, Soja oder ähnliches Kraftfutter an die Tiere verfüttert werden muss um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, so ist die Erzeugung tierischer Lebensmittel auch für ca. 70% der Treibhausgase der Landwirtschaft verantwortlich. Mit dem Wissen, dass ein Kilogramm Fleisch ca. zehnmal umweltbelastender als ein Kilogramm Gemüse ist, kann man sich also überlegen, ob nicht z.B. zwei fleischfreie Tage die Woche sinnvoll wären. Neben dem Schutz der Umwelt ist es auch gesundheitlich sinnvoll.
- Frisches statt Fertigerichte?
Die Herstellung von Fertiggerichten - insbesondere Tiefkühlgerichten - bringt einen hohen Energieaufwand mit sich. Denn fast alle Fertiggerichte werden vorgegart, dann aufwändig verpackt und anschließend schockgefrostet. Hinzu kommt dann die notwendige Kühlung im LKW, im Supermarkt und anschließend im eigenen Gefrierschrank. Natürlich muss es bei jedem von uns auch mal schnell gehen und dann sind Fertiggerichte einfach ideal. Ansonsten sollte man aber Speisen aus frischen Zutaten bevorzugen, da man damit nicht nur die Umwelt schont sondern es einfach auch frischer und besser schmeckt.
- Regionales statt Exotisches?
Erdbeeren an Weihnachten, frische Ananas, Mangos und Papayas. Heutztage kein Problem und in den meisten Supermärkten erhältlich. Doch der Transport von Lebensmitteln über Länder und Kontinente hinweg trägt nicht unwesentlich zum hohen Energieverbrauch und dem weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen bei. Besonders lange LKW-Fahrten oder das Einfliegen verderblicher Lebensmittel mit dem Flugzeug sind wahre Klimakiller. Dabei geht es auch in diesem Fall wieder nicht um einen absoluten Verzicht auf ausländische Lebensmittel sondern um die Frage ob man nicht hauptsächlich auf regionale und saisonale Gemüse- und Obstsorten zurückgreifen sollte. Denn diese verursachen nicht nur weniger CO2 sondern sie sind meist auch unbehandelter und frischer.
Energiespar-Tipps für die Zubereitung finden sich unter “50 Tipps um Zuhause Energie zu sparen” und “Tipps von Lesern: Zuhause Energie sparen“.
Quelle Foto: pixelio.de