Veröffentlicht am 6. Juli 2008,
Kategorie(n): Windkraft, 2,485 x gelesen
Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) gab jetzt bekannt, dass die Regierung 30 Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee zum Preis von insgesamt 30 Milliarden Euro bauen lassen will. Die 30 neuen Windparks mit tausenden Windmühlen - die allesamt fernab der Küste jenseits der Zwölf-Seemeilen-Grenze geplant sind - sollen dazu beitragen, dass das Ziel von 25.000 Megawatt aus Windkraft bis zum Jahr 2030 erreicht wird.
Dabei ist Windenergie bereits die mit Abstand wichtigste erneuerbare Energiequelle bei der Stromerzeugung in Deutschland. So wurde im Jahr 2006 in Deutschland bereits etwa 5,0% des Nettostromverbrauchs über Windenergie gedeckt. Neben der CO2-Vermeidung und dem Klimaschutz bringen die erneuerbaren Energien wie die Windenergie einen weiteren Vorteil: Sie machen Deutschland unabhängiger und rechnen sich bei steigendem Ölpreis immer mehr.
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Veröffentlicht am 4. Juli 2008,
Kategorie(n): Auto und Verkehr, 19,642 x gelesen
In Zeiten von stetig steigenden Benzinpreisen und einem gestiegenen Umweltbewusstsein im Hinblick auf den Klimawandel, interessieren sich viele Neuwagenkäufer für ein sparsames und umweltfreundliches Auto. Doch wer ein sauberes und verbrauchsarmes Fahrzeug kaufen möchte, wird von den Verbrauchsangaben der Hersteller z.T. gewaltig in die Irre geführt. So finden sich auf den meisten Autos Angaben zum Spritverbrauch, die nur unter realitätsfernen Umständen erreicht werden können (Siehe Artikel “Realitätsferne Angaben zum Spritverbrauch bei Autos” auf Klimaspot.de).
Was ein Neuwagen wirklich verbraucht, hat der ADAC in seinem anspruchsvollen EcoTest in den letzten 5 Jahren bereits bei 700 Modellen getestet. Und die 10 sparsamsten sind zur Zeit:
- Smart fortwo Coupé 0.8 cdi pure mit 4,03 Litern auf 100 km
- smart fortwo cabrio 0.8 cdi passion mit 4,38 Litern auf 100 km
- Fiat Panda 1.2 8V Natural Power Panda Panda (Erdgasbetrieb) mit 4,41 Litern auf 100 km
- Citroen C1 HDi 55 Style mit 4,50 Litern auf 100 km
- Renault Clio 1.5 dCi Dynamique mit 4,54 Litern auf 100 km
- Renault Clio 1.5 dCi Initiale mit 4,54 Litern auf 100 km
- Fiat Panda 1.3 JTD Multijet 16V Emotion mit 4,63 Litern auf 100 km
- Audi A2 1.4 TDI mit 4,70 Litern auf 100 km
- VW Polo BlueMotion (DPF) mit 4,70 Litern auf 100 km
- Toyota Yaris 1.4 D-4D Executive mit 4,71 Litern auf 100 km
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Veröffentlicht am 4. Juli 2008,
Kategorie(n): Wasserkraft, 3,471 x gelesen
Preisträger des „Klima-Oscars 2008“ der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ist Dietrich „Hucky“ Heck. Am vergangenen Montagabend wurde der Planer des neuen Weserkraftwerks vor rund 80 Gästen im feierlichen Rahmen im Bremer Kaffee-Quartier geehrt. Mit dem Klima-Oscar zeichnet die Klimaschutzagentur jährlich Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen erbracht und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven gezeigt haben.
„Hucky Heck ist ein Macher par excellence: Er will nicht nur Papier bewegen, sondern Dinge anpacken und umsetzen. Die ‚Dinge’ dürfen dabei auch schon einmal etwas größerer Natur sein – wie das Weserkraftwerk“, so Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens in seiner Laudatio. Das Kraftwerk wird unterirdisch neben dem vorhandenen Weserwehr entstehen und im Mittel 42 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Das reicht aus, um rund 17.000 bremische Haushalte mit Elektrizität zu versorgen – und erspart der Atmosphäre jährlich 35.500 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid. Die Anlage mit einer Leistung von bis zu 10 Megawatt ist das drittgrößte Neubauprojekt Deutschlands zur Nutzung der Wasserkraft. „Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme wird das Projekt zehn Jahre gedauert haben: Über so lange Zeit den einmal beschrittenen Weg konsequent zu verfolgen, Hemmnisse als Herausforderungen zu betrachten, Konflikten nicht auszuweichen, Hilfe und Beratung anzunehmen und keine Scheuklappen für auch unerwartete Kooperationen zu haben – all dies zeichnet den Problemlöser Hucky Heck aus“, so Rasmussen.
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Wie eine Blitzumfrage des Energieverbraucherportals ergab, stehen über 60 % der Bundesbürger dem Thema „Grüner Strom“ offen gegenüber. Mehr noch: Mehr als ein Drittel der Befragten ist bereit, auch einige Cent Aufpreis pro Kilowattstunde in Kauf zu nehmen. Ebenfalls eine große Zahl an Verbrauchern kann sich vorstellen, in eigene Solaranlagen oder Wärmepumpen zu investieren.
Auf die Frage „Was ist Ihnen ‚grüner Strom’ wert?“ antworteten 35,04 % der User von www.energieverbraucherportal.de : „Mehrere Cent Aufpreis pro KWH“. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Energiepreise beachtlich – aber psychologisch auch durchaus nachvollziehbar. Die Schmerzgrenze scheint insgesamt überschritten. Die Folge ist eine Jetzt-erst-recht-Einstellung: Wer sowieso viel zahlt, kann dann für wenig mehr auch noch Gutes tun.
Auch der Anteil der Menschen, die mit dem Gedanken spielen, eigene Lösungen zu kreieren, wächst beständig. Beinahe 30 % bekunden die grundsätzliche Bereitschaft, ihr Wohneigentum mittels geothermischer oder solartechnischer Anlagen fit für die Zukunft zu machen. Die so angestrebte Unabhängigkeit von explodierenden Weltmarktpreisen gekoppelt mit dem Umweltschutzaspekt scheinen Motiv genug zu sein, größere Investitionen zumindest in Betracht zu ziehen.
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