Veröffentlicht am 28. Oktober 2008,
Kategorie(n): Solarenergie
Wir sind dabei! Das haben wir wirklich nicht zu hoffen gewagt!“ freut sich Gabor Pribil, verantwortlich für Energie im Projekt „Hand in Hand for a better life“. Von der Initiative Solar2World der Bonner SolarWorld AG bekommt der Verein kostenlos die notwendigen Solarpanels zur Stromerzeugung sowie die dazu benötigten Wechselrichter für Kasambya in Uganda.
Angefangen hatte alles mit einer kurzen Zeitungsmeldung, in der SolarWorld ein Sponsoring für gemeinnützige Zwecke ankündigte. Gelesen und zum Telefon greifen war für Gabor Pribil ein Gedanke. Ein kurzfristig vereinbarter Termin brachte das Projekt dann sofort um Lichtjahre weiter. SolarWorld AG hat den Verein und das Projekt “Hand in Hand for a better life” genauestens unter die Lupe genommen und für das Programm Solar2World ausgewählt. Mit diesem Programm hat sich SolarWorld entschlossen, einen Teil ihrer Produktion, sogenannte “Charity-Module”, ausgewählten gemeinnützigen Initiativen zur Verfügung zu stellen. Das Projekt „Hand in Hand for a better life“ plant in einem Zeitraum von fünf Jahren unter anderem den Aufbau einer Hybridanlage für die Stromproduktion, bestehend aus diversen Photovoltaik-Anlagen in einer Gesamtgröße von 21 KWp sowie einem Pflanzenöl-Generator, der aus den Früchten der Wildpflanze Jatropha gespeist werden soll. Damit werden die Menschen in Kasambya in Zukunft keinerlei Rohstoffe kaufen müssen. Die einzelnen Wohnhäuser werden mit Solarpanels und Batterien für die Versorgung der Bewohner mit Licht bei Nacht und weitere Zwecke ausgestattet. Am zentralen „Marktplatz“ Kasambyas werden Werkstätten, Kühlschränke für Medikamente sowie Waschmaschinen mit Solarstrom und den Pflanzenöl-Generator versorgt. Gabor Pribil hofft auf weitere Sponsoren: „Jetzt brauchen wir nur noch die Batterien, um die Energie zu speichern und einige zentrale Einrichtungen, wie zum Beispiel ein Biodieselaggregat und Ölpresse für die Herstellung des Treibstoffs aus Jatropha-Nüssen. Dann wird der Ort vollständig elektrifiziert sein“ Anfang 2010 wird dann alles installiert.
Weitere Informationen unter fachco.de.
Father Charles Convention e.V.
Peter Hurrelmann
Wolkenburgstr. 2a
53604 Bad Honnef
0171/2289755
peter.hurrelmann(at)fachco.de
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Die „Father Charles Convention e.V.“ ist ein gemeinütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, ein kleines Dorf namens Kasambya in Uganda aus der heutigen Armut innerhalb von 5 Jahren in die ökonomische Unabhängigkeit zu begleiten. Grundsätzlicher Ansatz ist eine ganzheitliche Vorgehensweise, sowie die Integration aller Dorfbewohner in das Projekt. Die einzelnen Projektteile lauten Gesundheit/Hygiene, Kinder- und Erwachsenenbildung, Organisation sowie Technologien, wie Energie, Telekommunikation und Mobilität mit Fahrzeugen. Der Verein geht nach vier strategischen Grundsätzen vor. Absolute Nachhaltigkeit steht im Fokus aller Maßnahmen. Auf der Internetseite www.fachco.de werden alle Spenden und Ausgaben transparent abgebildet. Das Projekt geht nach internationale Industriestandard vor und vernetzt sich mit allen relevanten Wissensträgern aus Industrie und Wissenschaft.
Quelle: openPR