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Der falsch verstandene Begriff der Mobilität

Veröffentlicht am 14. November 2008,  Kategorie(n): Autos und Verkehr

Kein Recht auf tonnenschwere SUV, PS-Monster oder einfach nur Bequemlichkeit

Bürger und Politiker fordern das Recht auf Mobilität
Wenn man seit geraumer Zeit die Medien und Meinungen zum Thema „Mobilität in Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels“ verfolgt, ist vor allem auch immer wieder vom Recht auf Mobilität die Rede. Bei Benzinpreisen von über 1,40 Euro noch vor wenigen Wochen forderten nicht nur über 100.000 Mitglieder des ADAC die Politiker in einer großen Aktion zur Senkung der Kosten für Autofahrer auf. Auch in vielen Foren und Kommentaren zu Artikeln mit diesem Thema sprachen viele vom Recht auf Mobilität und selbst Politiker aus CSU, FDP oder der Linken wurden nicht Müde die Senkung der Kosten zu fordern.

Senkung der Kosten für Benzin und Autofahren kontraproduktiv
Die am häufigsten ausgesprochenen Forderungen waren wohl die Abschaffung der Ökosteuer, die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Kraftstoff auf 7% und die Wiedereinführung der Pendlerpauschale. Alle diese Forderungen würden sich aber Kontraproduktiv auf das Energieverhalten der Bevölkerung und die Forschung und Entwicklung der Unternehmen im Bereich sparsamerer und umweltfreundlicherer Fahrzeuge auswirken. Denn bei günstigem Kraftstoff würde wieder mehr Auto gefahren, mehr auf Leistung als auf Verbrauch geachtet und damit wieder mehr Benzin verbraucht werden.

Verwechslung von Mobilität und Bequemlichkeit
Außerdem scheinen viele den Begriff „Mobilität“ mit „Bequemlichkeit“ oder „Fahrspaß“ zu verwechseln. Denn Mobilität besitzt man auch mit einem Kleinwagen mit einem Verbrauch von unter 5 Litern auf 100 Kilometern sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, etc.) oder bei Kurzstrecken mit dem Fahrrad. Da jeder verbrannte Liter Benzin die verhältnismäßig geringen Reserven für unsere Nachkommen weiter schmälert und die Erde für unsere Kinder weiter vergiftet, besteht selbstverständlich kein Recht auf Mobilität im Sinn eines tonnenschweren Geländewagens, eines benzinfressenden PS-Monsters oder der Fahrt mit dem Auto um die Ecke zum Bäcker.

Szenario von weltweitem Recht auf den Besitz und die Benutzung eines Autos
Wer dennoch glaubt, dass er ein Recht auf diese Art der Bequemlichkeit und Verantwortungslosigkeit hat, der sollte einmal darüber nachdenken, wenn alle Menschen auf unserer Erde dieses Recht einfordern würden. Denn selbst wenn nur ein Teil der Bevölkerung von China, Indien oder Südamerika sich so verhalten würde, wären die Ölreserven schneller weg als wir uns vorstellen können. Und der Benzinpreis in Höhen, die wir uns nicht vorstellen wollen.

Nachhaltige Chance: Ein neues Verständnis von Mobilität
Wenn wir uns jetzt mit der Vorstellung einer nachhaltigen Mobilität anfreunden, können wir gleich mehrfach gewinnen. Denn eine Beschränkung unserer Fahrten auf die notwendigen Strecken spart selbst bei hohen Spritpreisen Benzin und damit sowohl CO2 wie auch eigenes Geld. Dasselbe gilt natürlich auch bei der Entscheidung für einen sparsames Auto beim Kauf eines neuen Fahrzeugs. Und wenn sich die deutschen Automobilhersteller dann vermehrt auf die Weiterentwicklung von sparsameren Autos und alternativen Antrieben konzentrieren, kann in diesem Bereich ein Technologievorsprung erzielt werden, der Arbeitsplätze in Deutschland sichert. Was im gegenteiligen Fall (wenn man auf Größe und PS setzt) passieren kann, lässt sich anhand der Schlagzeilen über General Motors (GM) erahnen.

 
 
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Kategorie(n): Autos und Verkehr
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