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Monatsarchiv für November 2008

 

Die andere Klima-Zukunft

Veröffentlicht am 12. November 2008,  Kategorie(n): BĂĽcher,  3,364 x gelesen

Cover: Die andere Klima-ZukunftDer Klimawandel und die globale Erwärmung sind real und bereits in vollem Gange. Sollten wir unser Verhalten im Hinblick auf Klimaschutz und Umweltschutz nicht ändern und unsere Treibhausgas-Emissionen nicht deutlich reduzieren, werden sich die Veränderungen in naher Zukunft auf unsere Erde, die Artenvielfalt und uns Menschen auswirken. Ein Anstieg des Meeresspiegels mit daraus resultierenden Überschwemmungen, extrem heisse Sommer und Dürren sowie eine zunehmende Anzahl an Naturkatastrophen und Stürmen werden uns dann einen hohen Preis kosten.

Es wäre jedoch fatal, vor diesem Hintergrund den Kopf in den Sand zu stecken und zu glauben, dass wir dem Klimawandel gegenüber machtlos wären. Oder die Veränderungen - wie leider die Seite der Kritiker - zu ignorieren und die Schuld des Menschen an der globalen Erwärmung gar komplett zu leugnen. Stattdessen sollten wir überlegen, wie wir eine andere Klima-Zukunft gestalten können: Eine positive Klima-Zukunft!

Die Berliner Wirtschaftsprofessorin und Energieexpertin Claudia Kemfert zeigt uns Wege aus dem Klima-Dilemma und zeigt uns sogar Vorteile für unser Land auf. Denn intelligente Investitionen in Energiespartechniken und Klimaschutz können uns langfristig nur Gewinn bringen – und zwar volkswirtschaftlich wie auch für den einzelnen Unternehmer oder Arbeitnehmer. Die weltweite Klimaschutz-Bewegung ist somit DER Wirtschaftsmotor für unser Land und kann uns im 21. Jahrhundert unseren Wohlstand sichern.

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Energieeffizienz als Chance - Industrie und Gewerbe können neue Ressource heben

Veröffentlicht am 12. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,361 x gelesen

NRW-Wirtschaftsministerin Christa ThobenSteigende Energiepreise und ein verändertes Bewusstsein für die ökologische Verantwortung von Unternehmern lassen eine neue Ressource kontinuierlich an Bedeutung gewinnen: Energieeffizienz wird für Industrie und Gewerbe mehr und mehr zum Thema. Das ist die Quintessenz des 5. Energieforums Ostwestfalen-Lippe, das in diesem Jahr erstmals als Europäischer Kongress stattfand.

Die Botschaft des hochkarätig besetzten Podium an die heimische Wirtschaft lautete: Energieeffizienz bringt Einsparungen bei der Produktion, erhöht die Marktfähigkeit der eigenen Produkte und kann sogar zur Erschließung neuer Märkte führen. Diese Chancen dürfe sich insbesondere der Maschinenbau nicht entgehen lassen. Aber auch andere Branchen bis hin zur Bauwirtschaft und dem Handwerk könnten von Effizienzgewinnen profitieren. Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) forderte gar „innerbetriebliche Energiemanager“ auszubilden oder einzustellen.

Politische Unterstützung kommt bei diesem Thema aus Brüssel. Mechtild Rothe, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Energieexpertin der SPD, wies darauf hin, dass die EU nicht nur Erneuerbare Energien fördere und bis 2020 den CO2 –Ausstoß deutlich senken wolle. Auch die Energieeffizienz von Geräten, Gebäuden und Produktionsprozessen solle bis dahin um 20 Prozent gesteigert werden. Erste Mitgliedsstaaten hätten bereits 2007 dazu konkrete Aktionspläne vorgelegt.

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Geothermie Unterföhring - Der Bohrturm steht

Veröffentlicht am 12. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  2,596 x gelesen

Die Bohranlage MR 8000 auf dem Unterföhringer Geothermie-GeländeSeit dem 10. November 2008 steht ein nagelneuer Bohrturm vom Typ MR 8000 auf dem Gelände des Unterföhringer Geothermieprojekts – sichtbares Zeichen für den baldigen Bohrbeginn. Unter den Augen von Peter Lohr, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft GEOVOL, wurde die Bohranlage zunächst von der Horizontalen in die Senkrechte gebracht, ehe sie nach Ausfahren des oberen Mastteils die volle Höhe von 36 Metern erreichte.

Über 2.000 PS Gesamtleistung stehen nun bereit, um den Bohrmeißel in die Tiefe zu treiben. Doch bis zum Tag des Bohrbeginns ist für die Fachleute des beauftragten Bohrunternehmens Top-Thermal noch jede Menge Arbeit und Feinabstimmung zu erledigen. Am 19. November steht der Anlage die technische Abnahme durch das Bergamt Südbayern ins Haus, ehe sich in den Tagen darauf der Meißel zu drehen beginnen kann.

Das Geothermieprojekt Unterföhring soll mittels zweier Bohrungen in rund 2.500 Meter über 80 Grad heißes Wasser fördern. Der erste Bauabschnitt für das Fernwärmenetz ist bereits seit Sommer 2008 im Gang.

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Braucht die EU Obama zur Lösung der Klima- und Umweltprobleme?

Veröffentlicht am 9. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,988 x gelesen

Seit der Wahl von Barack Obama sind viele Menschen in Europa und dem Rest der Welt zuversichtlicher geworden, dass es mit dem Demokraten Obama gute Chancen auf gemeinsame Lösungen für die Klima- und Umweltprobleme unserer Erde gibt. Allerdings streitet man sich zur Zeit über die durchaus unsinnige Frage, ob die Reettung des Planeten unter amerikanischer Vorherrschaft geschehen soll oder ob, wie von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner vorgeschlagen, die EU die “europäische Führungsrolle” übernimmt.

Dabei sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf schnellem Handeln, gemeinsamen Zielen und partnerschaftlicher Umsetzung liegen. Denn die Klimakatastrophe bedroht Menschen, Umwelt und Wirtschaft in allen Ländern dieser Erde. Sie ist also ein globales Problem, das sowohl von Amerika wie auch von Europa gelöst werden muss und selbstverständlich das Einbeziehen der asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Nationen sowie Australien voraussetzt. Denn nur eine weltweite Anstrengung zur Lösung de Energiekrise und zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes macht Sinn. Nationaler Stolz und lokalpatriotisches Führungsgehabe sind in Zeiten der globalen Krise fehl am Platz.

 
 

Energie sparen im Betrieb ─ die vergessene Ressource

Veröffentlicht am 6. November 2008,  Kategorie(n): Termine,  2,911 x gelesen

Villa Hörlein. Gründungsort und Zentrale der TAW.Wie man mit der richtigen „Mitarbeiter-Kampagne“ die Energiekosten reduziert.

Eine Tagung der TECHNISCHEN AKADEMIE WUPPERTAL in Kooperation mit der ENERGIEAGENTUR.NRW am 27.11.2008 in Wuppertal.

Wer auf Energieeffizienzmaßnahmen setzt, denkt in erster Linie an Investitionen. Aber drastische Senkung der Energiekosten, ohne neu zu investieren und ohne Verzicht auf Komfort – ist das denn möglich? Viele Projekte belegen: Ja! Es ist möglich. Es ist der „Faktor Mensch“, der etwas bewirken kann. Energiesparen durch die Sensibilisierung des Nutzerverhaltens ist ein noch viel zu selten genutztes Potenzial an aktivem Sparen. Denn nicht nur die Betriebskosten werden durch den bewussten Umgang mit der Energie gesenkt, auch die Umwelt wird geschont und das „Gesparte“ kann mittelfristig reeinvestiert werden und dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Aber warum ist das Verhalten am Arbeitsplatz anders als zuhause? Wieso ist hier der Mitarbeiter in puncto Energiesparen gleichgültiger oder verschwen-derischer? Wie kann man ihn motivieren, sich im Beruf so energiebewusst zu verhalten, wie im privaten Bereich? Für alle Fragen gibt es eine gemeinsame Antwort:

Durch Werbung! Jedes Unternehmen muss bei seinen Mitarbeitern gezielt für ein bewusstes Nutzerverhalten werben! Konsequent, überzeugend und langfristig. Nur so können automatisierte Verhaltensmuster erfolgreich geändert werden.

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Amerika wählt grün - Barack Obama neuer Präsident

Veröffentlicht am 5. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  3,857 x gelesen

Der Wechsel hat Amerika erreicht: Mit 338 zu 168 Wahlmännerstimmen feierte Barack Obama gestern Nacht einen fulminanten Sieg über den Republikaner John McCain. Damit wird er nicht nur der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten sondern auch der erste Präsident, der das europäische Modell des Sozialstaats vertritt. Neben einer Reform der Sozialpolitik wird von Obama vor allem auch ein Wechsel in der Umwelt- und Klimapolitik erwartet. Bis zum Jahr 2050 will er die CO2-Emissionen 80 Prozent unter das Level von 1990 reduzieren und bis 2012 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf zehn Prozent gesteigert werden. Des weiteren sprach sich Barack Obama für die Förderung zum Kauf verbrauchsarmer Autos und eine Verschärfung der Verbrauchsvorschriften von Fahrzeugen aus.

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Barack Obama - Chance für Umwelt und Klima

Veröffentlicht am 4. November 2008,  Kategorie(n): Sonstiges,  6,867 x gelesen

Wahlkampf in den USADie Präsidentschaftswahlen in den USA haben begonnen und heute Nacht bzw. morgen früh werden wir wissen, wer die Amerikaner die nächsten vier Jahre regiert. Sollte Obama gewinnen - wonach es den letzten Umfragen nach aussieht - könnte sich auch beim globalen Umwelt- und Klimaschutz wieder etwas bewegen. Denn obwohl die beiden Kandidaten Barack Obama und John McCain sich in den grundlegendsten Fragen sogar einig waren (Beide stimmen zu, dass die Erderwärmung zu einem großen Teil durch menschliches Handeln verursacht wird und wollen daher die Energiepolitik der USA radikal ändern und den CO2-Ausstoß gesetzlich beschränken.), dürfte Ombama doch mit Sicherheit der grünere Präsidentschaftskandidat sein.

Was würde Barack Obama anders als John McCain machen, wenn er ab morgen Präsident der Vereinigten Staaten wäre:

  • Barack Obama will im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zur Zusammenarbeit wieder mit den internationalen Institutionen und der UN-Klimakonferenz zusammenarbeiten. Allerdings erhebt auch er schon mal den Anspruch auf Führung durch die USA.
  • Barack Obama setzt wie die meisten europäischen Staaten auf den Ausbau der erneuerbaren Energien wie Solarenergie und Windkraft. Im Gegensatz dazu propagiert McCain den Bau von 45 neuen Atomkraftwerken bis zum Jahr 2030
  • Barack Obama sprach sich bereits von Anfang an für eine effizientere und sparsamere Nutzung der noch vorhandenen Ressourcen aus. In einer seiner Ansprachen erklärte er den Amerikanern, dass sie nicht weiterhin ihre tonnenschweren SUVs fahren, soviel wie nur möglich essen und bedenkenlos Klimaanlagen und Heizungen aufdrehen können.
  • Im Hinblick auf die hohen Öl- und Benzinpreise fordert er im Gegensatz zu McCain nicht die Aufhebung der Bohrbeschränkungen entlang der amerikanischen Ost- und Westküste sondern die Anhebung der Verbrauchsstandards für Fahrzeuge in den USA.
  • Obama befürwortet außerdem die Einführung von Grenzwerten und die gesetzliche Beschränkung des CO2-Ausstoß von Unternehmen sowie den Handel mit Emissionszertifikaten.

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10 Tipps um beim Kochen und Backen Energie zu sparen

Veröffentlicht am 2. November 2008,  Kategorie(n): Im Haushalt,  1,928 x gelesen

Jede Zubereitung von warmen Speisen und warmen Getränken kostet Energie und verursacht damit CO2 sowie Strom- oder Gaskosten. Natürlich soll deshalb niemand auf seinen Kaffee, Tee oder gar warmen Mahlzeiten verzichten. Mit einigen Tricks lässt sich aber auch beim Kochen und Backen noch Energie einsparen.

  • Beim Kochen sollte immer ein Topfdeckel verwendet werden. Sonst erhöht sich die Zubereitungszeit und es gehen Wärme und damit Energie verloren.
  • Pfannen und Töpfe sollten immer eine ebene Unterseite haben, damit sie guten Kontakt zur Platte haben und keine Energie verloren geht.
  • Die Herdplatte sollte von der Größe her immer passend zu Topf oder Pfanne gewählt werden, da sonst unnötig Wärme verloren geht.
  • Beim Kochen auf einem Elektroherd kann man die Temperatur ca. 10 bis 15 Minuten vor Zubereitungsende eine Stufe zurückschalten.
  • Bei Gerichten, die längere Zeit Kochen müssen, kann man die Herdplatte ruhig ein paar Minuten vor Kochende ausschalten. Die Herdplatte bleibt auch nach Abschalten noch eine geraume Zeit heiß.
  • Kartoffeln oder Gemüse müssen beim Kochen nicht in Unmengen Wasser schwimmen. Es reicht, wenn sie knapp bedeckt sind oder noch besser in nur wenig Wasser garen.
  • Die Zubereitung in der Bratpfanne oder im Schnellkochtopf benötigt weniger Energie als die Zubereitung im Backofen.
  • Bei der Zubereitung im Backofen ist Umluft ist effizienter als Unterhitze und spart somit Energie.
  • Wie beim Kochen kann man auch beim Backen die Restwärme nutzen. Hat er die gewüpnschte Temperatur erreicht, kann man den Backofen einige Minuten vor Backende vorzeitig abschalten.
  • Heisses Wasser für den Tee sollte man lieber im elektrischen Wasserkocher anstatt im Topf auf der Herdplatte erhitzen. Denn der Wasserkocher verbraucht viel weniger Energie.

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Erde in der Krise: Globaler Raubbau immer dramatischer

Veröffentlicht am 2. November 2008,  Kategorie(n): Allgemein,  1,443 x gelesen

„WWF Living Planet Report 2008“: Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig

Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde.

Dem Bericht zufolge hat sich der ökologische Zustand der Erde im Vergleich zum letzten Report 2006 noch einmal dramatisch verschlechtert. Hauptverantwortlich dafür sind vor allem steigender Ressourcenverbrauch, Entwaldung, der vom Menschen verursachte Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. Als Folge werden Ökosysteme zerstört, Arten ausgerottet und Wasserreserven verknappt. Darüber hinaus ergeben sich verheerende ökonomische Konsequenzen, weil Schäden durch Naturkatastrophen zunehmen und Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe explodieren werden.

„Die ökologische Krise wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise und früher oder später das Wohlergehen und die Entwicklung aller Nationen gefährden“, so WWF Naturschutzdirektor Christoph Heinrich.

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