Gerade im Winter ist der Kraftstoffverbrauch bei Autos besonders hoch, da es länger dauert bis der Motor die optimale Betriebstemperatur erreicht hat, man für eine angenehme Innenraumtemperatur die Heizung aufdrehen muss und die Klimaanlage gegen beschlagene Scheiben hilft. Trotz aller Liebe für den Komfort lässt sich einiges an Sprit sparen, wenn man alle oder ein paar der folgenden 10 Tipps beherzigt:
- Den Motor nicht warmlaufen lassen
Auch im Winter brauchen die Motoren von modernen Autos keine Warmlaufphase. Ausserdem sollte man starkes Beschleunigen und das Fahren mit hoher Drehzahl gerade am Anfang vermeiden. Dadurch wird der Motor geschont, bis er seine optimale Betriebstemperatur erreicht hat. Ausserdem verbraucht man weniger Sprit und verursacht damit auch weniger CO2-Emissionen.
- Klimaanlage, Heckscheibenheizung etc. nur bei Bedarf nutzen
Klimaanlage und elektrisch betriebene Funktionen kosten extra Sprit. Sie sollten daher nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Ist die Scheibe z.B. nicht mehr beschlagen, kann man sie getrost ausschalten.
- Die richtigen Reifen sparen Sprit
Insbesondere Energiesparreifen bieten grosses Spritspar-Potenzial. Allerdings spart jeder Reifen Sprit und schont damit die Umwelt, wenn mindestens den vom Hersteller vorgeschriebenen Reifendruck aufweist. Etwas weniger Fahrkomfort steht der Verbrauch von deutlich weniger Sprit und eine höhere Bremssicherheit gegenüber. Breitreifen verbrauchen aufgrund des größeren Rollwiderstands übrigens immer mehr Sprit als normale Reifen.
- Auf das Gewicht und die Aerodynamik achten
Einen vollen Kofferraum, einen Skisack oder einen Dachgepäckträger durch die Gegend zu fahren kostet extra Sprit. Bei 100 kg mehr kann man mit einem Mehrverbrauch von ca. 0,5 Litern auf 100 km rechnen. Und auch der schlechtere Luftwiderstand bei Montagen auf dem Dach wirkt sich negativ auf den Verbrauch aus. Das Auto sollte daher nur mit dem wirklich Notwendigen beladen sein.
- Der Wintercheck hilft beim Spritsparen in der kalten Jahreszeit
Wenn der Luftfilter verstopft ist oder die Zündkerzen stark abgenutzt sind, verbraucht das Auto im Betrieb schnell etwas mehr Sprit. Und auch in punkto Sicherheit kann ein professioneller Check vor der kalten Jahreszeit mit oft schlechter Sicht und glatten Strassen nicht schaden.
- Leichtlauföle helfen Spritsparen
Laut dem ADAC kann mit dem Einsatz von Leichtlauföl bis zu 6 Prozent Sprit eingespart werden. Das schont dann wiederum nicht nur den Geldbeutel beim Tanken sondern gleichzeitig auch Umwelt und Klima.
- Auf den Drehzahlbereich achten
Gleichmäßiges Fahren bei knapp unter 2.000 Umdrehungen lässt den Motor am wenigsten verbrauchen. Schnelles schalten und ein vorausschauender Fahrstil sind dafür die beste Voraussetzung.
- Vorausschauend AutofahrenEin vorausschauender Fahrstil schont nicht nur die Umwelt sondern auch die Nerven. Kavalierstarts, beschleunigen von Ampel zu Ampel und Vollbremsungen bringen einen nicht schneller ans Ziel. Besser ist es, auf grüne Wellen zu achten sowie genügend Abstand zum Vordermann zu bewahren um so die Bremsleistung des Motors ausnutzen zu können.
- Etwas früher losfahren statt zu rasen
Anstatt mit Höchstgeschwindigkeit über die autobahn zu rasen sollte man lieber etwas früher losfahren. Denn beim Fahren mit Höchstgeschwindigkeit wird bis zu anderthalbmal soviel Sprit verbraucht wie bei dreiviertel der Höchstgeschwindigkeit.
- Auf unnötige Autofahrten verzichten
Auch wenn es im Winter für manch einen eine besondere Qual ist: Auch im Winter gilt, dass gar nicht fahren am meisten Sprit spart. Denn gerade bei kurzen Stadtfahrten zum Bäcker oder Einkaufen kann der Motor seine optimale Betriebstemperatur gar nicht erreichen und verbraucht dann überproportional Sprit. Ausserdem verbringt man gerade im Winter sowieso zuviel Zeit in geschlossenen Räumen und so kann ein Spaziergang an einem schönen Wintertag etwas sehr angenehmes sein.