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Grüne Unternehmen – Umweltschutz als Erfolgsprinzip

Veröffentlicht am 12. Dezember 2008,  Kategorie(n): Sonstiges

Steigender Energieverbrauch, schwindende natürliche Ressourcen und eine Finanzkrise, die die Wirtschaft in Atem hält. Und trotzdem waren die Voraussetzungen für Unternehmen nie besser, um in die Umwelt und damit auch vorausschauend in die eigene Zukunft zu investieren.

Seit durch den Klimawandel Jahrhundertkatastrophen jährlich auf uns einprasseln und die natürlichen Ressourcen immer knapper werden, ist eines deutlich geworden: Die Natur braucht den Menschen nicht, er aber die Natur. Und so wird es auch für die Wirtschaft immer wichtiger, gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um die Zukunftsfähigkeit des Landes sichern zu können. Dabei ist Umweltschutz nicht nur eine Investition in Nachhaltigkeit. Mit der richtigen Strategie können Unternehmen auf lange Sicht enorm profitieren.

Förderung der Politik
Auf der internationalen Forschungsagenda stehen die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt ebenfalls ganz oben. Auch die Bundesregierung trägt ihren Teil dazu bei, um Wirtschaft und Gesellschaft zu mehr Investitionen zu bewegen. Jüngst hat das Kabinett einen „Masterplan Umwelttechnologien“ verabschiedet, durch den das große ökonomische Potenzial gezielt für die deutsche Wirtschaft erschlossen werden soll. Zudem ist geplant, die Instrumente der Umwelt und Innovationspolitik noch stärker als bisher miteinander zu verzahnen. Die Interessen der Natur und die des Menschen haben in diesem Fall einen Schnittpunkt. Das globale Marktvolumen für Umweltschutztechnik liegt bei über 1.000 Milliarden Euro und Deutschland verfügt bereits jetzt über eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt. Schließlich wurden 2006 Umweltschutzgüter im Wert von 56 Milliarden Euro ins Ausland exportiert.

Ziele und Entwicklung
Kernelemente des Masterplans sind Forschungsförderung, sowie der Transfer und die Verbreitung der Anwendung neuer Technologien. Ebenso vorgesehen sind Verbesserung in den Bereichen Bildung und Ausbildung aber auch die Unterstützung des Mittelstandes. Das Rahmenprogramm „Forschen für die Nachhaltigkeit“ fördert zudem wegweisende Innovationen im Umwelttechnologiebereich. Ein entscheidender Faktor werden dabei auch die Einsparungsmöglichkeiten von Energie und Ressourcen sein. Durch den fortschreitenden Anstieg des Stromverbrauchs und die gleichzeitige Verknappung fossiler Reserven besteht akuter Handlungsbedarf.

Wichtiger Wirtschaftsfaktor
Für deutsche Unternehmen bedeutet diese Entwicklung eine große Chance. Nachhaltige, umweltbewusste Unternehmensphilosophien und -strategien können eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung begünstigen, so auch die Ergebnisse zahlreicher Studien. Zudem spiegelt eine solche Firmenhaltung in vielen Fällen eine positive Managementstruktur wider und ist ein Zeichen für ein erhöhtes Innovationspotenzial. Um all diese Vorteile nutzen zu können, ist aber ein gezieltes Engagement und konsequentes Umsetzen festgelegter Strategien erforderlich. Langfristig werden sich nur solche Firmen behaupten können, die in allen Bereichen umweltgerecht planen. Die Herausforderung wird vor allem darin liegen, immer neue Wege zu finden, Einsparpotenziale offen zu legen und durch entsprechende Technologien zu unterstützen. Eine von der EU initiierte Studie des Fraunhofer-Institutes hat beispielsweise herausgefunden, dass bei Druckluftanwendungen ein Einsparpotenzial von bis zu 30 Prozent vorhanden ist. Bedenkt man, dass Druckluft einen der teuersten Energieträger in der Produktion darstellt, ist eine Investition in entsprechende Optimierungstechniken ein erheblicher Faktor zu Kostenreduktion.

Eine weitere Initiative zur effizienten Energienutzung ist von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG ausgegangen. Diese hat Mitte 2006 das Netzwerk Ravensburg gegründet, das einen Zusammenschluss von elf Unternehmen darstellt. Die verantwortungsbewusste Nutzung von Energie unter effizientem Einsatz finanzieller Ressourcen ist die Aufgabe, der sich die Unternehmen gemeinsam stellen. Der große Vorteil dieses Projektes ist, dass Vorschläge und Ideen zur Energieeinsparung gemeinsam entwickelt und ausgetauscht werden können. Der Hersteller für Automatisierungstechnik und Mitglied des Netzwerkes Ravensburg ifm electronic zum Beispiel, hat auf diese Weise Einsparung von 2.400 Megawattstunden Brennstoff erreichen können. Zum Vergleich: ein Privathaushalt verbraucht jährlich für Heizung, Warmwasser und Strom ca. 20 Megawattstunden.

Blick in die Zukunft
Die Zeichen stehen gut für den deutschen Markt, trotz des ungewissen Ausgangs der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, die durch die Nutzung natürlicher Ressourcen entstehen, zu mindern und gleichzeitig das Wachstum der Wirtschaft anzukurbeln, muss jedoch das vorrangige Ziel bleiben. Damit dies geschehen kann, ist es wichtig, die Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies kann durch EU-weite Umweltschutzregelungen, aber auch durch eine Überwachung der Fortschritte in der EU, den Mitgliedsstaaten und den Wirtschaftssektoren geschehen. Nicht zuletzt gilt es weiterhin, das Innovationspotenzial der deutschen Wirtschaft zu fördern. Deshalb müssen gerade junge Nachwuchsingenieure auf die Chancen und beruflichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden, die die Entwicklungen, gerade im Bereich der Umwelttechnologie bereithalten. Ökonomische Vernunft und ökologisches Verantwortungsbewusstsein vereinen sich so in dem gemeinsamen Bestreben, das Bestehen des Innovationsstandortes Deutschland zu schützen.

Karl Milz, ifm electronic gmbh

Kontakt Presse:
Sylvia M. Gerber
ICCOM International GmbH
Lothstr. 15
80335 München
Tel. 089 / 12 23 89-220
Fax: 089 / 12 23 89-200
www.iccom.de
Email: presse(at)iccom.de

Kontakt ifm electronic:
Simone Felderhoff
ifm electronic gmbh
Teichstr. 4
45127 Essen
Tel.: 0201 / 24 22-411
Fax.: 0201 / 24 22-401
www.ifm.com
Email: simone.felderhoff(at)ifm-electronic.com

Über ifm electronic:
ifm electronic gmbh ist weltweit einer der führenden Hersteller von Automatisierungstechnik. Mit der Optimierung technischer Abläufe in der Automobil-, Chemie- und Kosmetikindustrie oder in der Umwelt- und Gebäudetechnik setzt ifm electronic immer wieder neue Maßstäbe und sichert so die Produktionsprozesse von morgen. Das Familienunternehmen mit der Unternehmenszentrale in Essen startete 1969 mit der Erfindung von induktiven Näherungssensoren. Die deutsche Produktion in Tettnang am Bodensee garantiert von Anfang an Markenqualität. „efector“ steht heute für Positions- und Fluidsensorik, Objekterkennung, Diagnose- und Identifikationssysteme. Die Marke „ecomat“ ist Synonym für Kommunikations- und Steuerungssysteme. Mit überdurchschnittlicher Produktqualität, außergewöhnlichen Innovationen und der stetigen Nähe zum Kunden setzte ifm 2007 über 410 Mio. € um.

Quelle: openPR

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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