Veröffentlicht am 9. Januar 2009,
Kategorie(n): Bei Gebäuden, 2,888 x gelesen
Solaranlagen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in allen Regionen Deutschlands groß genug für ein solares Strom- oder Wärmekraftwerk auf dem Hausdach. Die Schräge sollte zwischen Südost und Südwest ausgerichtet sein und möglichst nicht verschattet werden. Die beste Neigung liegt zwischen 20 Grad und 60 Grad.
Strahlungsintensität
Keineswegs lohnen sich Solaranlagen nur in sonnenverwöhnten, südlich gelegenen Ländern: Auch das mitteleuropäische Klima ist für Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) bestens geeignet. In Äquatornähe ist zwar der Anteil von direktem, nicht von Wolken und Nebel getrübten Sonnenlicht höher. Doch Solarzellen und Solarkollektoren können auch diffuses Licht nutzen. Niedrigtemperaturkollektoren liefern sogar nachts warmes Wasser. Außerdem: Fast alle Solarzellen erzielen um so höhere Wirkungsgrade, je kühler sie sind. Bei direkter Sonneneinstrahlung erzielt die Anlage zwar einen höheren Ertrag, der Wirkungsgrad sinkt jedoch, weil die Zellen viel heißer sind.
Ausrichtung, Neigung und Verschattung
Solaranlagen haben im günstigsten Fall eine Südausrichtung. Leichte Abweichungen nach Westen oder Osten führen kaum zu Einbußen. Auch eine reine Ost- oder Westausrichtung verringert den Ertrag um lediglich 20 Prozent vom Optimalwert. Bei der Installation von Photovoltaik ist die richtige Neigung wichtig – sie sollte zwischen 20 Grad und 60 Grad liegen. Von Süden abweichende Installationen können in beiden Fällen über eine Erhöhung der Kollektor- oder Modulfläche ausgeglichen werden. Fällt Schatten, durch Bäume, die Antenne oder den Kamin, auf Module oder Kollektoren verringert sich allerdings deren Leistungsfähigkeit. Besonders gravierend ist dies bei solarthermischen Anlagen.
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Veröffentlicht am 3. Januar 2009,
Kategorie(n): Solarenergie, 2,771 x gelesen
In der Qaidam-Wüste im Nordwesten von China wollen die beiden Unternehmen China Technology Development Group (CTDG) und die Qinghai New Energy Group ein Solarkraftwerk aufbauen, dass in Zukunft bis zu einem Gigawatt klimafreundlichen Strom produzieren soll. Allerdings soll dort zunächst eine 30-Megawatt-Anlage für 150 Millionen Dollar errichtet werden und dann in einem noch nicht genannten Zeitrahmen erweitert werden.
Die komplette Anlage würde die Leistung des bisher größten Photovoltaik-Kraftwerks in Kalifornien mit 500-Megawatt um das Doppelte übertreffen. Ebenso wie das sonnige Kalifornien sei auch die Gegend in China dank der vielen Sonnentage ein idealer Standort für eine große Solaranlage. Doch auch wenn ein Gigawatt viel klingt, im Gegensatz zum erzeugten Solarstrom aller Photovoltaikanlagen in Deutschland macht es nur einen Bruchteil aus. Denn Ende 2007 lag die Gesamtleistung aller in Deutschland installierten Solaranlagen laut Wikipedia bereits bei 4.150 Gigawatt.
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Veröffentlicht am 2. Januar 2009,
Kategorie(n): Solarenergie, 3,073 x gelesen
Eröffnung von vier neuen Solar-Centern - 46 weitere geplant
Die Stiftung Solarenergie (Merzhausen) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. “Mit der Eröffnung von vier neuen Solar-Centern, der Fachkräfteausbildung an der ‘International Solar Energy School’ und der Fertigstellung des dritten Solardorfes haben wir den Ausbau der Solarenergie in den ländlichen Regionen Äthiopiens weiter vorangetrieben”, freut sich Harald Schützeichel, Vorstand der Stiftung Solarenergie. Ziel der Stiftung Solarenergie ist es, Licht in die Hütten der Menschen zu bringen und ein tragfähiges Solarhandwerk in Äthiopien aufzubauen. Seit 2005 arbeitet die Stiftung in Äthiopien und hat hier die bisher größten Solar-Projekte in Ostafrika realisiert.
Drittes Solardorf fertig gestellt
“Licht bedeutet für die Menschen in Afrika eine Chance zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung”, erklärt Schützeichel. Im Rahmen des Projekts “Licht für Bildung” hat die Stiftung Solarenergie im Oktober 2008 das dritte Dorf mit Solarlicht ausgestattet. Äthiopische Elektroinstallateure, die von der Stiftung ausgebildet wurden, haben die Anlagen installiert. “Damit haben mehr als 10.000 Menschen in unserer Projektregion Zugang zu Strom und können dank des Solarlichts auch abends lernen und arbeiten”, so Schützeichel.
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