Veröffentlicht am 11. März 2009,
Kategorie(n): Sonstiges
US-Präsident Barack Obama macht Ernst, die Umweltverschmutzungspolitik seines Vorgängers George W. Bush schnellstmöglich in eine echte Umweltpolitik umzukehren. Um im Kampf gegen den Klimawandel über die notwendigen Informationsgrundlage zu verfügen, müssen ca. 13.000 Industrieunternehmen in den USA vom Jahr 2011 an die Menge ihrer Treibhausgas-Emissionen ermitteln und bekanntgeben.
Bei den knapp 13.000 Unternehmen handelt es sich vor allem um größere Betriebe der Auto- und Metallindustrie sowie der Öl-, Chemie-, Zement- und Papierindustrie. Diese Unternehmen sind laut der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA für 85 bis 90 Prozent der CO2- und Treibhausgasemissionen im Industriesektor der USA verantwortlich. Aus diesem Grund sind werden die meisten kleineren Betriebe auch von dieser Erhebung ausgenommen.
Die Ankündigung des US-Präsidenten wurde von Experten wie auch von Umweltschützern rund um den Globus begrüßt, denn sie sehen die Messung und Bekanntgabe der Emissionen als Vorstufe zu einer staatlichen Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen in den USA. Darauf lässt auch die Aussage der EPA schließen, die bekanntgab, dass die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel von den besten verfügbaren Informationen geleitet werden müssen.
Quelle: Umweltschutz: US-Firmen müssen CO2-Ausstoß angeben