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Ökologisch in die Zukunft – die neue Herausforderung für die Industrie

Veröffentlicht am 6. Juni 2009,  Kategorie(n): Solarenergie

Die meisten Regierungen bauen auf ökologische Wirtschaft als den ultimativen Weg aus der Krise. Das zahlt sich auch in der Privatwirtschaft aus: Die Geschichte des spanischen Solarunternehmens EURENER zeichnet einen Wandel nach, der sowohl kulturell als auch industriell ist.

Im Februar letzten Jahres sorgte der „Green New Deal“ der US-Regierung für eine Sensation: 40 Milliarden Dollar für erneuerbare Energien, Energieeinsparungen und Cleantech, verbunden mit dem Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre 120.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Obwohl Südkorea mit etwa 38 Milliarden Dollar nur etwas weniger investiert, fiel die Begeisterung darüber deutlich kleiner aus. Gleiches lässt sich für China und Japan sagen, die sogar mehr investieren als die USA. Und noch weniger verwundert ist man offenbar über das umfangreiche 20/20/20-Paket der EU, das Abermilliarden kosten wird.

Hintergrund dieser Entwicklungen ist letztlich, dass das Thema Ökologie dem überschaubaren Bereich individuellen Umweltverhaltens und ethischer Grundsätze entwachsen ist und nun eine entscheidende Rolle auf dem großen Feld der Industrie- und Finanzwelt spielt. Die jetzige Bedeutung der Green Economy für Regierungen als Strategie zur Bewältigung der Wirtschaftskrise gibt all jenen Recht, die der Branche ein hohes Potenzial vorhersagten. Denn trotz Krise erweist sich der stetig wachsende Erneuerbare-Energien-Sektor als die größte wirtschaftliche Kraft des 21. Jahrhunderts.

EU-Markt und der spanische Durchbruch

Mittlerweile hat sich die Bedeutung der einzelnen Träger erneuerbarer Energie insbesondere in Europa stark verändert. Während deutliche Zuwächse bei der Wasserkraft unwahrscheinlich und die Nutzung geothermischer Ressourcen begrenzt sind, liegt der Fokus für die weitere Entwicklung auf den Alternativen Biomasse, Wind und Solarenergie. Dabei hat die Solarenergie das größte Potenzial. Dies zeigen erneut Studien, die vom Europäischen Verband für Photovoltaik (EPIA) im März dieses Jahres veröffentlicht wurden. Dem EPIA zufolge ist 2008 die installierte Leistung photovoltaischer Anlagen weltweit von 9 auf 15 GW angestiegen. Eine Erhöhung um weitere 8 GW wird bis Ende 2009 erwartet.

Und die Tatsache, dass der Großteil der Solarenergie in Europa produziert wird, beweist, dass das europäische Tarifsystem für erneuerbare Energien funktioniert. Laut eines kürzlich erschienenen Berichts des Renewable Energy Policy Network for the 21th Century (REN21) nimmt Spanien mit 3 GW netzgebundener Solarenergie-Leistung in 2008 nach Deutschland den zweiten Platz ein und überholte damit Japan. Manch einer in Japan mag darüber enttäuscht gewesen sein, allerdings war dies keine bahnbrechende Neuigkeit: Analysten hatten den Erfolg der Spanier bereits vorausgesagt.

EURENER – Energía Solar.

Die Entwicklung des spanischen Solarmarktes kommt einem Quantensprung gleich. Mit einem einzigartigen Mix ökonomischer und juristischer Vorgaben mussten sich die heimischen Solarunternehmen den gleichen Herausforderungen stellen wie die deutschen wenige Jahre zuvor: der Wandlung von einem kleinen Unternehmen mit Pioniergeist und Sonnenblumen-Image zu einem soliden, wirtschaftlich glaubwürdigen Bestandteil des Marktes.

Eine weitere Parallele zum deutschen Markt: Auch in Spanien war für einige der Einsatz plötzlich zu hoch. Doch es gibt sie, die erfolgreichen Unternehmen. Und der interessanteste Fall unter ihnen ist zweifellos der von EURENER.

Bei seiner Gründung 1997 im südspanischen Alicante startete EURENER mit einem kleinen Netzwerk treuer Geschäftspartner, und stellte dabei seine ethischen Grundsätze in den Vordergrund. Nach rasantem Wachstum entschied sich das Unternehmen 2004, mit einem Franchisekonzept weiter zu expandieren. Mit mehr als 70 Niederlassungen wurde EURENER damit zum größten Handelsnetzwerk der Branche. In weniger als zehn Jahren verzehnfachte das Unternehmen seinen Umsatz. Dank innovativer Technologie und Automation hat es heute eine jährliche Produktionskapazität von 45 MW. Ungeachtet der Einbrüche auf dem spanischen Solarmarkt nach den neuen Einspeisegesetzen im September 2008 und der globalen Finanzkrise geht das Unternehmen weiter seinen Weg: Ohne dass ein einziger Mitarbeiter entlassen werden musste, legte EURENER ein ehrgeiziges Programm zur Internationalisierung auf. So ist das Unternehmen jetzt auch in Deutschland aktiv und nimmt damit Kurs auf einen der entwickeltsten und anspruchvollsten Märkte des europäischen Solarzeitalters.

Die neuesten EURENER Module für den deutschen Markt werden über Sat Solar vertrieben und offiziell auf der Intersolar 2009 in München präsentiert. Mit einem hohen Wirkungsgrad und mit der längsten Garantie des Marktes ausgestattet stehen diese Module für den Wandel in Kultur und Wirtschaft sowie für neue Ideen und Produktionsverfahren. Und sie sind außerdem umweltverträglich ohne Blei verlötet…

Weitere Informationen zu EURENER erhalten Sie unter www.eurener.com.

 
 
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Kategorie(n): Solarenergie
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