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Große Konzerne setzen vermehrt auf Klimaschutz und Green Tech

Veröffentlicht am 28. Juli 2009,  Kategorie(n): Allgemein

Klimaschutz, Umweltschutz und der nachhaltigere Umgang mit unseren natürlichen Ressorcen muss nicht zwangsläufig im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg stehen. Diese Erkenntnis teilen immer mehr Menschen, was dazu geführt hat, dass viele große Unternehmen – darunter auch viele deutsche Konzerne – die grünen Technologien als große Chance betrachten. Innovative Produkte und neue Dienstleistungen im Bereich der neuen Energien, einer nachhaltigeren Mobilität sowie der Senkung des Rohstoffverbrauchs gelten inzwischen als beste Chance um auch in Zulkunft auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein.

Mögen also auch einige ewig Gestrige an die langfristige Zukunft von Kohle- oder Atomstrom glauben, am Prestigegedanken PS-starker Benzinschlucker festhalten oder generell alle neuen und grüne Produkte und Innovationen als Öko-Spinnereien verteufeln, so ist die Mehrheit inzwischen doch einen Schritt weiter. Anders wären die folgenden Beispiele für das Engagement gestandener Unternehmen im Bereich Neue Energien und Energiesparen wohl kaum zu erklären.

ALDI SÜD setzt auf Solarenergie und effizientere Technik zum Energiesparen
So setzt der auf knallharte Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Lebensmittel-Discounter ALDI SÜD bereits seit einigen Jahren auf die Förderung von umweltfreundlichen Energiequellen wie Photovoltaik, Wärmerückgewinnung und Erdwärme. Laut eigenen Angaben stehen auf ALDI SÜD Gebäuden (Filialen und Logistikzentren) zur Zeit ca. 83 Solaranlagen mit einer prognostizierten Einspeisung von 25,9 Mio. kWh pro Jahr, was dem jährlichen Verbrauch von rund 8.500 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Die voraussichtlich vermiedenen CO2-Emission aller Photovoltaikanlagen auf ALDI SÜD Dachflächen betragen ca. 17,3 Mio. Kilogramm pro Jahr.

Daneben engagiert sich ALDI aber auch in der Erforschung und Erprobung von Technologien zum Energiesparen wie z.B. klimaschonenden CO2-Kühlanlagen. Neben dem einem besseren Image gewinnt das Unternhmen in diesem Fall auch durch bis zu sechs Prozent geringeren Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Kühlanlagen. Dementsprechend wird nicht nur etwas für unser Klima sondern auch für den wirtschaftlichen Erfolg von ALDI SÜD getan.

Siemens sieht das Potential und soll zum grünen Konzern umgebaut werden
Der Vorstandsvorsitzender der Siemens AG sprach bereits im FOCUS-Interview über die „gigantischen Wachstumschancen für grüne Technologie“ und erklärte, dass der Siemens Konzern daher für die Zukunft „konsequent auf die Megatrends Urbanisierung, demografischer Wandel und Klimawandel ausgerichtet“ werde. Im vergangenen Jahr 2008 setzte das Unternehmen bereits 19 Milliarden Euro mit grüner Technologie um und hat im Gegenzug eine Milliarde Euro in die Entwicklung von umweltfreundlichen Zukunftstechnologien investiert.

Bei Siemens sieht man die aktuelle Krise also als Chance um auf Basis von verstärktem Klimaschutz und mehr Energieeffizienz das wirtschaftliche Wachstum mit ökologisch und sozial verträglichem Handeln zu verbinden. Der Konzern will aus diesem Grund sein Angebot an technischen Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Energiewirtschaft, im Verkehr, in der Industrie und den Haushalten weiter ausbauen sowie zusätzlich verstärkt auch die eigenen CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette ermitteln und weiter reduzieren. Als eines der größten deutschen Unternehmen ist Siemens auch am DESERTEC Konsortium beteiligt. Zusammen mit Unternehmen wie RWE und der Deutsche Bank soll in riesige Solaranlagen in Afrika investiert werden um damit in naher Zukunft einen großen Anteil der Stromversorgung Europas zu decken.

Elektro- und Hybridautos, grüne McDonald’s Filialen und nachhaltig ökologische Investments
Auf dem globalen Automarkt hat sich ebenfalls etwas getan: Plötzlich steht die Umweltfreundlichkeit vor der Höchstgeschwindigkeit und fast alle Autobauer werben mit niedrigen Verbrauchswerten statt der PS-Zahl. Selbst in den USA werden auf einmal kleinere und vernünftigere Autos wie der Smart erfolgreich verkauft und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie der Toyota Prius, der Lexus 250h oder der Ford Fusion Hybrid werden als die neuen Stars am Automobil-Himmel gefeiert. Ganz zu schweigen vom Hype um das Elektroauto, der inzwischen fast jedes Land und jeden Autohersteller erreicht hat.

Selbst vor der wohl typischsten amerikanischen Institution, dem Fast Food Restaurant, macht die grüne Revolution keinen Halt. Nachdem McDonald’s sich bereits seit einiger Zeit erfolgreich vom Image des ungesunden Dickmachers der Nation entfernt und alle Restaurants in Deutschland mit gediegener Einrichtung versehen hat, wurde in Achim bei Bremen auch ein Testprojekt mit weltweitem Vorbildcharakter für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit gestartet. Das EE-TEC, das energieeffiziente McDonald’s Restaurant besitzt eine Windkraftanlage, die 20 Kilowatt sauberen Strom erzeugen kann, eine 35qm große Photovoltaikanlage auf dem Dach, die bis zu 1,14 Kilowatt Strom erzeugen kann sowie eine Geothermie- und eine Solarthermie-Anlage. Des weiteren werden Wärmerückgewinnung und Verdunstungskühlung zur Klimatisierung eingesetzt, alle Lampen sind selbstverständlich extrem sparsame LEDs und auch die Küche ist besonders sparsam beim Energieverbrauch.

Ein globales Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig sinkenden Ressourcen und steigenden Klimarisiken lassen den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, die sich bei den grünen Technologien gut platzieren, fast als zwangsläufige Folge erscheinen. Grüne Geldanlagen und nachhaltige Investments haben vor diesem Hintergrund eine enorm verstärkte Nachfrage verzeichnet und immer mehr etablierte Geldhäuser und Finanzinstitutionen bieten inzwischen eigene Produkte in diesem Bereich an. Denn mit Investitionen in die Wachstumsmärkte der grünen Technologien erlangt man nicht nur ein gutes Gewissen, sondern man erzielt auch üppige Renditen.

Weitere Informationen zum Engagement von ALDI SÜD finden Sie unter verantwortung.aldi-sued.de und Siemens hat seine auf nachhaltige unternehmerische Verantwortung ausgerichtete Geschäftspolitik im knapp 180 Seiten dicken Nachhaltigkeitsbericht 2008 (PDF) dokumentiert. Informationen zu nachhaltiger Mobilität finden sich auf Grüne Autos, das EE-TEC Restaurant wird auf der McDonald’s Homepage vorgestellt und Wissenswertes zu Nachhaltigen Anlagen liest man u.a. im Online-Angebot Handelsblatt.

 
 
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