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Kalkutta kämpft radikal gegen die Luftverschmutzung und verbannt Autos

Veröffentlicht am 5. August 2009,  Kategorie(n): Sonstiges

Kalkutta ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern (Sand 2008) in der eigentlichen Stadt und ca. 15,2 Millionen Einwohnern (Stand 2008) in der Metropolregion das drittgrößte Ballungsgebiet von Indien. Eine stetig wachsende Industrie in Verbindung mit Unmengen an privaten Haushalten und steigendem Verkehrsaufkommen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Luftverschmutzung in Kalkutta ein extremes Ausmaß angenommen hat. Vor allem der hohe Gehalt an Feinstaub und CO2 stellt ein immer größeres Problem für die Bewohner dar.

Nun haben die Behörden radikal reagiert: Seit Samstag dürfen mehr als 60.000 über 15 Jahre alte Fahrzeuge wie Autorikschas, Busse, Taxis und Lastwagen nicht mehr in Kalkutta gefahren werden. Während mehrere Verkehrsverbände nicht begeistert waren, ist sich der indische Umweltaktivist Subhas Dutta sicher, dass der Samstag ein grüner Tag für die Stadt war. Er hatte vor mehr als einem Jahr mit einer Klage das gerichtliche Verfahren zum Verbot der alten Fahrzeuge ins Rollen gebracht. Die Auswirkung des Verbots war bereits nach kurzer Zeit meßbar. Der Sauerstoffgehalt der Luft in Kalkutta ist um ganze 15 Prozent gestiegen.

Den ganzen Artikel zur Luftverschmutzung in Indien, „Mehr als 60.000 Autos aus Kalkutta verbannt“ vom 02. August 2009, findet sich auf den Seiten von Spiegel Online.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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