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Können wir mit Geo-Engineering den Klimawandel aufhalten?

Veröffentlicht am 1. September 2009,  Kategorie(n): Allgemein

Erderwärmung und Klimawandel sind bereits in vollem Gange und die bisherigen Fortschritte im Kampf gegen den weltweiten CO2-Ausstoß lassen viele Experten für die Zukunft bereits Schwarz sehen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise dürfte die CO2-Emissionen in diesem Jahr zwar etwas sinken lassen, dennoch reduzieren sowohl die Unternehmen wie auch die Privathaushalte ihre CO2-Emissionen zu langsam. Dabei ist man sich inzwischen einig, dass alles getan werden muss um den durchschnittlichen Temperaturanstieg unter dem kritischen Wert von 2 Grad zu halten.

Zukunftsvision: Künstliche Bäume zur Speicherung von CO2 entlang den Autobahnen
Bild: Institution of Mechanical Engineers

Im Kampf gegen die Erderwärmung und den Klimawandel hat man bisher vor allem auf Maßnahmen zur Einsparung von Energie sowie auf den Umstieg hin zu erneuerbaren Energien und nachhaltige Mobilität gesetzt. Da dies aber in der kurzen Zeit nicht zu reichen scheint, haben Forscher der britischen Institution of Mechanical Engineers nun erstmals eine Studie veröffentlicht, in der die Wissenschaftler die verschiedensten Modelle des Klimaschutz mittels Geo-Engineering diskutieren. Im Rahmen dieser dritten Möglichkeit haben sie unter dem Programm „Cooling the Planet“ aus unzähligen Ideen die – ihrer Meinung nach – erfolgsversprechenden drei Konzepte vorgestellt.

1. Künstliche Bäume zur Speicherung von CO2

Die Entwicklung von Techniken zur Abscheidung und Speicherung von CO2 ist bereits weit fortgeschritten und soll in Zukunft vor allem Kohlekraftwerke sauberer machen. Kleinere Maschinen könnten mit ihrer Hilfe wie künstliche Bäume der Atmosphäre CO2 entziehen, indem die Luft durch das Gerät zieht und das CO2 in einem chemischen Prozess absorbiert wird. Das CO2 wird dabei gebunden und könnte anschließend in sicheren unterirdischen Lagerstätten gespeichert werden. Die künstlichen Bäume zum CO2-Entzug sollen dabei ca. 700.000 mal effektiver als natürliche Bäume sein und pro Stück in der Herstellung ca. 14.000 Euro (20.000 USD) kosten. Als Aufstellungsort schlagen die Wissenschaftler Flächen entlang der Autobahnen (s. Bild oben) oder auf offener See vor.

Zukunftsvision: Künstliche Bäume zur Speicherung von CO2 im offenen Meer
Bild: Institution of Mechanical Engineers

2. Lebende Häuser-Fassaden und saubere Energie aus Algen

Der wohl gewöhnungsbedürftigste der drei ohnehin nach Science Fiction klingenden Vorschläge des Geo-Engineering ist, Häuserfassaden zum Teil als Photo-Bioreaktor (PBR) zu nutzen. Das Konzept sieht den Bau von Gebäuden vor, deren Fassade zum Teil aus riesigen Gefäßen bestehen würde, in denen Algen wachen, die der Atmosphäre das Treibhausgas CO2 entziehen. Der zweite positive Effekt wäre, dass man aus den gezüchteten Algen kostbares Rohöl gewinnen könnte, wie es bereits teilweise zur Produktion von Biosprit der zweiten Generation getan wird.

Zukunftsvision: Häuserfassaden als Photo-Bioreaktor mit Hilfe von Algen nutzen
Bild: Institution of Mechanical Engineers

Algen wären die Idealen Pflanzen dazu, da ihr Energiegehalt sogar mit dem von Kohle konkurrieren kann. Ihre Produktivität ist ein Vielfaches höher die anderer Energiepflanzen. Eines Tages könnte die Vision von grünen, mit Algen gefüllten Röhren an Gebäuden wie Bürokomplexen, Krankenhäusern oder Universitäten Realität werden.

3. Zurückwerfen eines Teils der Sonneneinstrahlung mit reflektierenden Häuserdächern

Der dritte Vorschlag zur Bekämpfung der globalen Erwärmung und des darauf folgenden Klimawandels konzentriert sich auf die Tatsache, dass Städte und Metropolen dazu tendieren, sich stärker aufzuhitzen als die Umgebung. Aufgrund der höheren Temperaturen vor allem in heißen Gebieten wie bspw. Kalifornien, laufen Klimaanlagen dort oft auf Hochtouren rund um die Uhr. Wenn die Dächer in diesen Gegenden mit reflektierendem Material gedeckt würden, könnte durch ein Zurückwerfen der Sonneneinstrahlung das Aufhitzen des Gebäudeinneren verringert werden und der Einsatz von Klimaanlagen reduziert werden. Die Studie glaubt, dass der flächendeckende Einsatz reflektierender Dächer den zur Kühlung benötigten Energiebedarf um bis zu 60 Prozent reduzieren könnte. Allerdings müsste der ästhetische Effekt und vor allem der Blendeffekt erst getestet werden.

Reflektierende Dächer gegen Hitze und den Einsatz von Klimaanlagen
Bild: Institution of Mechanical Engineers

Der Artikel basiert auf Informationen aus der News Release „Geo-Engineering – Cooling the Planet?“ der britischen Institution of Mechanical Engineers vom 27 August 2009.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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