Veröffentlicht am 4. September 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 1,947 x gelesen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt und unterstützt ausdrücklich den Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, das Grüne Band Deutschland, ein einmaliges Naturjuwel, als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen.
Im Schatten der Grenzanlagen blieb ein einzigartiger und unberührter Naturreichtum erhalten, der entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze quer durch unser Land verläuft. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: “Gerade im Jubiläumsjahr des Mauerfalls ist dies ein wichtiges positives Signal für den Erhalt des Grünen Bandes. Die neue Schutzkategorie im novellierten Bundesnaturschutzgesetz ist eine Riesenchance für den längsten Biotopverbund durch Deutschland. Ich freue mich, dass das Bundesumweltministerium diese Idee des BUND für zukunftsfähig hält.”
Nach intensiver Prüfung halten die BUND Fachexperten das Grüne Band für besonders geeignet, um es als erstes Nationales Naturmonument auszuweisen. Denn das Grüne Band verbindet auf 1.393 Kilometer von der Ostsee bis zum sächsischen Vogtland fast alle deutschen Landschaften und ist ein Querschnitt durch 17 repräsentative Naturräume. Als Heimat für über 600 gefährdete Tiere und Pflanzen ist der Erhalt dieses lebendigen Denkmals der jüngeren deutschen Zeitgeschichte eine wichtige Zukunftsaufgabe.
Veröffentlicht am 3. September 2009, Kategorie(n):Allgemein, 2,660 x gelesen
Laut der aktuellen Studie “Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima” erwärmt sich das Klima in der Arktis fast doppelt so schnell wie im Rest der Welt. Da die Arktis wie eine natürliche Klimaanlage für die Nordhalbkugel funktioniert, warnt der WWF nicht nur vor einer lokalen Katastrophe sondern vor Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse vieler Menschen und Tiere.
Veröffentlicht am 1. September 2009, Kategorie(n):Allgemein, 2,694 x gelesen
Erderwärmung und Klimawandel sind bereits in vollem Gange und die bisherigen Fortschritte im Kampf gegen den weltweiten CO2-Ausstoß lassen viele Experten für die Zukunft bereits Schwarz sehen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise dürfte die CO2-Emissionen in diesem Jahr zwar etwas sinken lassen, dennoch reduzieren sowohl die Unternehmen wie auch die Privathaushalte ihre CO2-Emissionen zu langsam. Dabei ist man sich inzwischen einig, dass alles getan werden muss um den durchschnittlichen Temperaturanstieg unter dem kritischen Wert von 2 Grad zu halten.
Bild: Institution of Mechanical Engineers
Im Kampf gegen die Erderwärmung und den Klimawandel hat man bisher vor allem auf Maßnahmen zur Einsparung von Energie sowie auf den Umstieg hin zu erneuerbaren Energien und nachhaltige Mobilität gesetzt. Da dies aber in der kurzen Zeit nicht zu reichen scheint, haben Forscher der britischen Institution of Mechanical Engineers nun erstmals eine Studie veröffentlicht, in der die Wissenschaftler die verschiedensten Modelle des Klimaschutz mittels Geo-Engineering diskutieren. Im Rahmen dieser dritten Möglichkeit haben sie unter dem Programm “Cooling the Planet” aus unzähligen Ideen die - ihrer Meinung nach - erfolgsversprechenden drei Konzepte vorgestellt.