Veröffentlicht am 16. Oktober 2009,
Kategorie(n): Sonstiges
In der neusten Ausgabe des KLIMA-MAGAZIN, das ab jetzt am Kiosk zu erhalten ist, wird der Energie-Riese Vattenfall scharf kritisiert. Das in Hamburg erscheinende Magazin wirft dem schwedischen Konzern üble “Täuschungs-Tricks” vor. Zeitgleich kündigt Umweltschutz-Organisation “Greenpeace” im KLlMA-MAGAZIN eine Beschwerde gegen Vattenfall bei der nationalen Kontaktstelle für die Einhaltung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen im Bundeswirtschaftsministerium an.

“Vattenfall ist Deutschlands klimaschädlichster Stromanbieter. Kein anderer Energiekonzern stößt bei der Stromerzeugung pro erzeugter Kilowattstunde Strom soviel CO2 aus wie Vattenfall. Der schwedische Staatskonzern ist verantwortlich für rund 100 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, - das ist doppelt soviel wie der schwedische Staat insgesamt ausstößt”, kritisiert der Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid in einem Interview mit dem KLIMA-MAGAZIN den Stromkonzern. “Gegen diese doppelten Standards - in Schweden hui, in Deutschland pfui - hat Greenpeace Beschwerde im Wirtschaftsministerium nach den OECD - Leitsätzen für multinationale Unternehmen eingereicht. Wir wollen Vattenfalls Greenwashing entlarven und den Energiekonzern zu verantwortlichem Handeln im Klimaschutz bewegen.”
Im aktuellen Bericht “Keiner liebt das Krümmel-Monster” veröffentlich das KLlMA-MAGAZIN jetzt die jüngsten Recherchen der renommierten Buch-Autorin Susanne Commerell (Schwarzbuch Vattenfall) über den schwedischen Energie-Konzern. Danach ist Vattenfall nicht nur wegen der jüngsten Vorfälle im Atommeiler Krümmel unter Beschuss geraten.
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