Veröffentlicht am 13. Oktober 2009, Kategorie(n):Im Haushalt, 1,404 x gelesen
“Sex Sells” ist eine aus dem Englischen ins Deutsche übernommene Redewendung aus der Sprache der Werbung, die nichts anderes besagt, als dass man seine Produkte oder sein Anliegen mit Attraktivität und etwas nackter Haut einfach besser verkaufen kann. Das hat sich wohl auch das “Angry Green Girl” aus Kalifornien, USA gedacht und mit ihren Videos und ihrer Homepage eine etwas andere Art der Verbreitung von Energiespartipps gestartet. Zusammen mit den beiden hübschen und jungen Blondinen Jessica und Jamie zeigt das Angry Green Girl, dass Umwelt- und Klimaschutz weder langweilig noch trocken sein muss. Im Gegenteil: Der Schutz unserer Erde erscheint sexy und leicht!
Video: Angry Green Girl - Energiespartipps (auf Englisch)
Veröffentlicht am 8. Oktober 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 880 x gelesen
Die Bundesregierung will den Elektroenergieverbrauch bis 2020 um 11 % senken. In der Kälte- und Klimatechnik sind die Einsparpotenziale mit durchschnittlich 35 % beispiellos hoch. Um diese Potenziale zu erschließen, startete das Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative im Jahr 2008 ein Förderprogramm für gewerbliche Kälteanlagen, das Zuschüsse für Modernisierung und Neubauten vergibt. Zum zweiten Mal schreibt das BMU nun einen “Kältepreis” aus, um zusätzliche Impulse für die Entwicklung und Anwendung hocheffizienter Komponenten zu geben und das Programm kommunikativ zu begleiten. Neun Förderpreise mit Preisgeldern von insgesamt 52.500 € werden in diesem Jahr in den Kategorien “Kältemittel-Emissionsverringerung”, “Kälteleistungsmanagement-Systeme” und “Hocheeffiziente Dampfkälteanlagen mit halogenfreien Kältemitteln” vergeben.
Die Kälte- und Klimatechnik ist ein idealer Ansatzpunkt für hoch energieeffiziente Querschnittstechnologien wie drehzahlgeregelte Antriebe, übergeordnete Steuer- bzw. Regelungssysteme, elektronische Expansionsventile oder innere Wärmeüberträger. Kälte- und Klimaanlagen verbrauchen ca. 15 % der Elektroendenergie in Deutschland. Das Sparpotenzial bei gewerblichen Kälteanlagen durch Einsatz von Hocheffizienzkomponenten und -systemen ist wesentlich größer als in anderen Bereichen der Technik. Das Förderprogramm und die Ausschreibung schaffen Anreize, diese Möglichkeiten zur Energieeinsparung noch besser zu nutzen.
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 1,509 x gelesen
Können wir Häuser konstruieren, die sowohl energieeffizient, komfortabel und kostengünstig zu bauen sind? Dieser Frage gehen die Teilnehmer des U.S. Department of Energy Solar Decathlon 2009 - allesamt College Schüler und Studenten - in den ersten Wochen des Oktober nach. Der Solar-Zehnkampf findet mitten in Washington statt, wo in dieser Zeit an der National Mall in Washington, D.C. zwischen der 10ten und 14ten Strasse und zwischen Madison Drive und Jefferson Drive das Solar-Dorf entsteht.
Aufnahmen vom dritten Solar Decathlon in Washington
Der Solar Decathlon ist ein internationales Event, an dem Teams aus ganz Amerika und vielen anderen Ländern teilnehmen. Im Jahr 2007 kamen die Gewinner mit dem attraktivste und energieeffizientesten aus der Technischen Universitat Darmstadt (TUD) in Deutschland. Die vorgefertigten Gebäudeteile werden zur National Mall transportiert und dort wieder zusammengebaut um dann in zehn Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Der Wettbewerb findet in den Bereichen Architektur, Konstruktion, Vermarktbarkeit, Komfort, Haushaltsgeräte, Warmwasserbereitung, Beleuchtung, etc. statt, in denen die Häuser nicht nur nach ihrem Energieverbrauch bewertet werden , die Teams aber Bonuspunkte bekommen können, wenn ihr Gebäude mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Der Gesamtsieger wird am 16. Oktober bekannt gegeben.
Veröffentlicht am 5. Oktober 2009, Kategorie(n):Allgemein, 1,762 x gelesen
Während sich ca. 4.000 Regierungsvertreter, Klimaexperten und Umweltschützer bei den Klimaverhandlungen in Bangkok beraten und die letzten Vorbereitungen für den Klimagipfel in Kopenhagen treffen, fordert der World Wide Fund For Nature (WWF) eine globale Obergrenze für die weltweite Menge an CO2-Emissionen. Dabei empfiehlt der WWF-Bericht, dass CO2-Budget für jedes Land so gering wie möglich zu halten um den Klimawandel und dessen Folgen überhaupt noch zu stoppen.
Foto: Alan Zomerfeld
Der vom Beratungsunternehmen ECOFYS erstellte Report fordert die Einführung eines weltweiten Treibhausgasbudgets für den Klimaschutz und präsentiert verschiedene Konzepte, um die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. “Wir können den Klimawandel nur dann aufhalten, wenn sich alle Länder gemeinsam an strenge Vorgaben halten und innerhalb der Grenzen eines engen, weltweiten CO2-Budgets bleiben”, erklärt Regine Günther, Leiterin des Klimabereichs beim WWF.
Veröffentlicht am 1. Oktober 2009, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 930 x gelesen
Heizkosten 2008 um durchschnittlich 17 Prozent gestiegen / Wohnungen mit Ölheizung bis zu 30 Prozent teurer / Unterschiedlicher Sanierungsstand in Ost und West
Jeder Bundesbürger hat 2008 durchschnittlich 17 Prozent mehr für das Heizen ausgegeben als im Jahr zuvor. Das geht aus dem neuen Bundesweiten Heizspiegel 2009 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) heute veröffentlicht. Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2008, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Dafür wertete co2online bundesweit 52.000 Gebäudedaten aus. Das Bundesumweltministerium fördert die Heizspiegelkampagne im Rahmen der Klimaschutzinitiative. Die aktuelle Heizspiegel-Broschüre und ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten sind auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de verfügbar.
Der aktuelle Bundesweite Heizspiegel zeigt: Durchschnittlich 880 Euro kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr. Das sind 180 Euro mehr als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizung zahlten 800 Euro (+ 65 Euro), während die Heizkosten für Fernwärme 840 Euro betrugen (+ 130 Euro). Damit stiegen die Heizkosten gegenüber 2007 im Schnitt bei Heizöl um 26 Prozent, bei Erdgas um 8 Prozent und bei Fernwärme um 17 Prozent. “Das liegt vor allem an den gestiegenen Energiepreisen”, sagt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). “Zudem musste mehr geheizt werden, weil der vergangene Winter kälter war als 2007″, so Siebenkotten. Der Heizenergieverbrauch stieg im Durchschnitt um drei Prozent.
Veröffentlicht am 1. Oktober 2009, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 858 x gelesen
Mit Berufung auf Ergebnisse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtet Spiegel Online im Artikel “Straßenverkehr - Deutsche lassen das Auto häufiger stehen”, dass die Zahl der mit Autos oder Motorrädern zurückgelegten Kilometer in 2008 in Deutschland seit dem Jahr 2003 erstmals zurück gegangen ist. Großer Gewinner waren vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel, bei denen die Zahl der Personenkilometer im vergangenen Jahr erneut wuchs und auf insgesamt 162,2 Milliarden Kilometer anstieg. Allerdings betrugen die im Auto oder auf dem Motorrad zurück gelegten Strecken mit 869,6 Milliarden Kilometern immer noch mehr als das Fünffache (883,4 Milliarden Kilometer in 2007).
Hintergrund des Rückgangs dürfte eine Kombination aus verschiedendsten Faktoren sein, die von höheren Spritpreisen über den verbesserten Ausbau des Nahverkehrs bis zu einem weiter gestiegenen Umweltbewußtsein in der Bevölkerung reichen.