Veröffentlicht am 2. November 2009,
Kategorie(n): Solarenergie
Am 30. Oktober 2009 hat die Bundesnetzagentur die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2010 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Vergleich zu den noch im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Anlagen wird die Vergütung je nach Art und Größe der Anlage um neun bzw. elf Prozent sinken. Allerdings liegt die Absenkung der Vergütungssätze damit immer noch über dem weitaus stärkeren Preisverfall für Solarzellen, -module und -anlagen.

Foto: Gray Watson
Hintergrund ist, dass trotz Finanz- und Wirtschaftskrise die Solarenergie weiter stark wächst und deutlich mehr Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert wurden als noch im Vorjahr. In den vergangenen zwölf Monaten wurden Solaranlagen mit einer installierten Leistung von ca. 2.340 MW an die Bundesnetzagentur gemeldet. Der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Schwellenwert von 1.500 MW, der eine erhöhte Degression und damit eine stärkere Absenkung der Vergütungssätze zur Folge hat, wurde damit deutlich überschritten.
Die jetzt ermittelten Degressions- und Vergütungssätze gelten für im Jahr 2010 neu in Betrieb genommene Photovoltaikanlagen. Die genauen Werte sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur im PDF Degressions- und Vergütungssätze für solare Strahlungsenergie nach den §§ 32 und 33 EEG für das Jahr 2010 zu finden.
Foto: Haus mit Photovoltaikanlage in Boston (USA), von Gray Watson. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 Lizenz.