Veröffentlicht am 18. Dezember 2009,
Kategorie(n): Allgemein
Auch am vorletzten Tag des Klimagipfels in Kopenhagen konnte noch kein Durchbruch erzielt werden und die Angst vor einem völligen Scheiterns des Weltklimagipfels wächst. Connie Hedegaard, Ministerin für die UN Klimakonferenz in Kopenhagen nannte das Treffen eine “Deadline” für das Klima und merkte an, dass die Zeit zum Handeln langsam aber sicher abläuft. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und der Britische Premierminister Gordon Brown riefen in Ihren Reden dazu auf, die Diskussionen zu stoppen und endlich zu handeln. Ein Scheitern des Klimagipfels wurde als Katastrophe für die Menschheit bezeichnet.
Währenddessen erklärte die Außenministerin der Vereinigten Staaten, Hillary Clinton, dass die USA im Rahmen einer Partnerschaft mit anderen Staaten versuchen werden, 100 Milliarden Dollar pro Jahr für die Klimahilfe ab 2020 bereit zu stellen. Allerdings würden die USA im Gegensatz für die Zahlungen von den Schwellen- und Entwicklungsländern völlige Transparenz hinsichtlich ihrer Emissionen fordern. China erklärte sich im Gegenzug dazu bereit, Auskunft über Details der Maßnahmen zur Reduzierung und Kontrolle der CO2-Emissionen zu geben und bewegte sich damit in die Richtung der Forderungen der USA.
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