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Politiker scheitern in Kopenhagen – Nun ist jeder Einzelne gefragt

Veröffentlicht am 19. Dezember 2009,  Kategorie(n): Allgemein, Sonstiges

Der lange geplante und weltweit mit kritischem Blick verfolgte Weltklimagipfel ist in der Nacht von Freitag zu Samstag als Katastrophe für unsere Erde zu Ende gegangen. Rund 30 Teilnehmerstaaten der UN-Klimakonferenz hatten sich bis zum Abend zwar auf ein – wenn auch völlig unverbindliches – Minimalabkommen geeinigt, dieses wurde aber in der Nacht von einiger Entwicklungs- und Schwellenländer abgelehnt. Der Konferenzleiter und dänische Ministerpräsident Rasmussen hatte daraufhin die Konferenzleitung abgegeben und die politische Erklärung wurde lediglich zur Kenntnis genommen.

Umweltschützer wie alle Menschen, die sich um die Zukunft ihrer Kinder und Kindeskinder sowie um eine gesunde Erde sorgen, sind vom katastrophalen Ausgang der Konferenz entsetzt. Nachdem die Konferenz wieder einmal gezeigt hat, dass im Rahmen der Politik nur die eigenen wirtschaftlichen Interessen (bzw. die der Lobbys im eigenen Land) im Vordergrund stehen, wird es nun erst recht wichtig, dass jeder Einzelne etwas tut und sein Konsumverhalten überdenkt. Denn ein Einzelner vermag vielleicht nicht viel auszurichten, Tausende, Hunderttausende oder gar Millionen von Konsumenten können mit Ihrem Verhalten aber sehr wohl die Richtung von Wirtschaft und Politik bestimmen.

Die folgende Liste soll ein paar Anregungen geben, was man persönlich tun kann. Vielleicht schon heute oder als guten Vorsatz für 2010:

  • Eine der einfachsten Möglichkeiten um Ressourcen und CO2 einzusparen ist der Wechsel des Stromanbieres / Stromtarifts hin zu Ökostrom. Insbesondere die großen Energiekonzerne tragen bisher nur einen minimalen Anteil am starken Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und setzen stattdessen lieber auf Kohlekraftwerke oder Atomenergie.

    Damit man sicher gehen kann, dass man „echten“ Ökostrom und keinen umetikettierten Atom- oder Kohlestrom bezieht, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die vier bundesweiten Ökostrom-Anbieter Naturstrom, Lichtblick, Greenpeace Energy und die Elektrizitätswerke Schönau.
     

  • Beim nächsten Autokauf weniger auf die Eigenschaften als Statussymbol und dafür verstärkt auf die Umwelverträglichkeit des Fahrzeugs achten. Statt eines tonnenschweren SUVs oder einer Luxuslimousine einfach für eines der 10 sparsamsten und saubersten Autos auf dem Markt (max. 4 l/100km) entscheiden. Das Angebot reicht vom angesagten Zweisitzer Smart über Mittelklasse-Autos wie den neue Toyota Prius III bis zu stylischen Fahrzeugen wie dem MINI Cooper D oder dem Volvo C30 1.6D DRIVe Start/Stop.
     
  • Wann immer es geht mit dem Fahrrad statt dem Auto fahren. Das dankt einem dann nicht nur die Umwelt sondern auch die eigene Gesundheit und der Geldbeutel.
     
  • Bewusst und nachhaltiger konsumieren: Statt vier günstigeren und unter fragwürdigen Bedingungen produzierten T-Shirts z.B. lieber zwei hochwertige und fair verarbeitete T-Shirts aus Biobaumwolle kaufen. Auch bei jeder Neuanschaffung überlegen, ob man sie wirklich benötigt. Muss man z.B. immer das neuste Handy besitzen, obwohl das alte noch funktioniert?
     
  • Öfter mal „Made in Germany“ anstatt „Made in China“ kaufen: China wurde ja als größter Bremser auf dem Klimagipfel bezeichnet und gilt inzwischen gleichzeitig als Land mit den meisten CO2-Emissionen. Fairerweise muss man zwar sagen, dass ein Großteil dieser Emissionen auf Exportgüter für die EU oder die USA zurück gehen, gerade deshalb kann man Chinas Verhalten als Verbraucher vielleicht aber auch ein wenig beeinflussen. Zumindest, wenn sich die Masse beteiligt.

    Dabei geht es nicht um den kompletten Boykott von Produkten aus China (was heute wohl auch schwierig wäre), sondern darum, Alternativen aus Deutschland zu wählen wenn sie vorhanden sind. Denn hier wird bei der Produktion viel Stärker auf den Umweltschutz geachtet und auch der deutlich kürzere Transportweg spart Treibhausgas-Emissionen. Man sollte aber genau hinschauen: Auch sehr viele Artikel von deutschen Markenherstellern sind „Made in China“.
     
  • Bei der Neuanschaffung von Elektrogroßgeräten wie Waschmaschine, Kühlschrank, Spülmaschine oder auch Fernsehern auf die Energieeffizienz und den Stromverbrauch achten.
     
  • Weniger Wurst und Fleische essen und wenn möglich regionale und saisonale Lebensmittel einkaufen. Dazu lieber Bio und Frisches als Fertiggerichte. Diese Umstellung ist sowohl positiv für den Klimaschutz wie auch für die eigene Gesundheit. Das sagen auch viele Gesundheits Ratgeber.
     
  • Auch bei Geldanlagen kann man inzwischen ökologisch-ethisch investieren ohne auf Gewinne und vernünftige Zinsen zu verzichten. An der Börse sollte man als nachhaltig orientierter Anlager daher nicht nur auf Aktien von Rüstungskonzernen verzichten sondern auch auf Anlagen in Fonds und Wertpapieren von Energie- und sonstigen Konzernen, die für hohe Gewinne und ohne Rücksicht auf nachfolgende Generationen die erde ausplündern. Es gibt heute genug Alternativen im Bereich Erneuerbare Energien, Greentech, etc.

    Was die herkömmlichen Banken mit unserem, in Tagesgeld oder Festgeld angelegten Geld finanzieren, sollte spätestens seit dem Film „Let´s make MONEY“ auch sehr kritisch betrachtet werden. Menschen- und umweltfreundlichere Alternativen sind die UmweltBank, die GLS Gemeinschaftsbank eG oder neu in Deutschland die Triodos Bank.

Bei all diesen Punkten gilt, dass vielleicht der Einzelne nicht viel bewirken kann, die Masse aber schon. Zieht z.B. nur einer 5.000 Euro von einer der Großbanken ab und legt sie bei einer ökologisch orientierten Bank an, ändert sich nichts. Tun dies aber Hunderttausend mit im Schnitt je 5.000 Euro, fehlen der herkömmlichen Bank schon 500 Millionen Euro. Und was wäre bei einer Millionen Menschen? Vielleicht ändert sich dann etwas.

Weitere Informationen zum Scheitern des Weltklimagipfels sind im Artikel Formulierungstrick rettet Klimagipfel – ein bisschen vom 19.12.2009 auf Spiegel Online oder „Klimagipfel ist eine Schande für die Industrieländer“ vom 19.12.2009 auf dem Tagesspiegel nachzulesen.

 
 
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Kategorie(n): Allgemein, Sonstiges
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