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Nebeneffekt der Krise: Energieverbrauch und Emissionen in Deutschland sinken enorm

Veröffentlicht am 22. Dezember 2009,  Kategorie(n): Allgemein

Für betroffene Unternehmen oder entlassene Miratbeiter wird es kein Trost sein, aber die Wirtschaftskrise hat auch positive Nebeneffekte: So ist der Energieverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,5 Prozent kräftig gesunken. Hauptursache für den ungewöhnlich starken Abwärtstrend ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Grundstoffindustrien waren in besonderem Maße von der Krise betroffen und so ging der Energieverbrauch dort stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Energieverbrauch und Emissionen konnten somit auf das niedrigste Niveau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sinken.

Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sinken um mehr als 5 Prozent
In 2009 sank der Verbrauch an Erdöl um 5,8 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Trotzdem blieb Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb weiter der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Verbraucht wurde sowohl weniger schweres Heizöl, Chemiebenzin und Schmierstoffe, leichtes Heizöl sowie Flugkraftstoffe. Der Verbrauch an Otto- und Dieselkraftstoffen für PKW und LKW ging allerdings nur zurück, da seit 2009 eine 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen stattwand, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.

Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent, wobei für den Rückgang nur die reduzierte Nachfrage der Industrie und der rückgängige Einsatz in Kraftwerken verantwortlich waren. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.

Verbrauch von Steinkohle ging um 18 Prozent zurück
Der größte Rückgang fand in 2009 beim Verbrauch von Steinkohle statt. Der fossile Energieträger wurde von der wirtschaftlichen Entwicklung am stärksten getroffen und der Verbrauch sank gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent. Der Einsatz von Steinkohle in Kraftwerken verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 13 Prozent, die Lieferungen an die Eisen- und Stahlindustrie sanken drastisch um über 30 Prozent. Auch auf dem Wärmemarkt war der Einsatz von Steinkohle in 2009 rückläufig. Sie deckte 2009 noch rund 11 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland.

Leichter Rückgang bei Braunkohle, rund 10% bei Atomkraft
Auch der Beitrag von Braunkohle zur Energiebilanz ging in 2009 zurück. Mit knapp 3 Prozent lag der Rückgang aber weit unter dem von Steinkohle, der Anteil am Gesamtverbrauch stieg aber leicht auf 11,4 Prozent. Die Stromerzeugung aus Kernkraft musste in 2009 Einbußen von knapp 10 Prozent verzeichnen und sank auf rund 11 Prozent des Gesamtbedarfs an Energieträgern in
Deutschland.

Rückgang bei Wind- und Wasserkraft, Steigerung bei Biomasse und Solarenergie
Die Wasserkraftwerke (ohne Pumpspeicher) produzierten 2009 rund 7 Prozent weniger
Strom und auch die Stromerzeugung der Windkraftanlagen ging um etwa 8 Prozent zurück. Insgesamt konnten die erneuerbaren Energien ihren Beitrag zur Deckung des Energieverbrauchs in
Deutschland aber um knapp einen Prozentpunkt erhöhen. Sie decken inzwischen etwa 9 Prozent des gesamten Energiebedarfs und liegen damit nur noch zwei Prozent unter der Atomenergie oder Steinkohle. Große Gewinner in 2009 waren die Erzeugung von Energie aus Biomasse und der Photovoltaik.

Quelle: Der Beitrag beruht auf Informationen sowie der Pressemeldung „Energieverbrauch sinkt 2009 drastisch – Rückgang stärker als beim BIP/Mehr Biokraftstoffe/Weniger Wind und Wasser“ vom 21. Dezember 2009 der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (www.ag-energiebilanzen.de)

 
 
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Kategorie(n): Allgemein
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