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Kopenhagen ist (trotz gescheitertem Klimagipfel) die grünste Metropole Europas

Veröffentlicht am 23. Dezember 2009,  Kategorie(n): Sonstiges

Großstädte sind laut dem European Green City Index der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens Vorreiter beim Klimaschutz, wobei besonders die Metropolen in Nordeuropa, genauer in Skandinavien, positiv hervorstachen. So ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die „grünste Metropole“ Europas, gefolgt von Schwedens Hauptstadt Stockholm und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die einzigartige Studie „European Green City Index“ zur Nachhaltigkeit von 30 Metropolen aus 30 europäischen Ländern wurde von Siemens anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen präsentiert. Der European Green City Index analysiert die Leistungen und Ambitionen der Städte beim Umwelt- und Klimaschutz. Zugleich macht er Unterschiede transparent in seinen acht Kategorien CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.

„Unsere Untersuchung hat ergeben, dass europäische Städte beim Umweltschutz führend sind: Nahezu alle 30 Städte – die zusammen knapp 75 Millionen Einwohner haben – liegen bei den pro Kopf CO2-Emissionen unter dem Schnitt der EU-Länder“, sagte James Watson, verantwortlicher Autor bei den Analysten der Economist Intelligence Unit (EIU). Die beste Stadt in dieser Kategorie, Oslo, emittiert lediglich 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, weit unter dem EU-Durchschnitt von 8,5 Tonnen. Zudem haben fast alle Städte bereits eine Umweltstrategie entwickelt und teilweise umgesetzt. „Aber alle Städte stehen auch vor großen Herausforderungen: So tragen Erneuerbare Energien dort derzeit nur zu rund sieben Prozent zur Energieversorgung bei – was deutlich unter dem für 2020 angestrebten EU-Ziel von 20 Prozent liegt.“ Außerdem werde nur weniger als ein Fünftel des Abfalls recycelt und jeder vierte Liter Wasser geht durch undichte Leitungen im Wassernetz verloren.

In Skandinavien, wo der Umweltschutz seit Jahren eine hohe Aufmerksamkeit genießt, spiegelt sich dieser Fakt auch in den ambitionierten Klimazielen der Städte wieder: Kopenhagen hat sich beispielsweise das ultimative Ziel gesetzt, bis 2025 komplett CO2-frei zu werden. Vorteil der nordeuropäischen Staaten ist, dass sie zumeist überdurchschnittlich wohlhabend sind und die finanziellen Möglichkeiten nutzen und in den Umweltschutz zu investieren. Im Gegensatz dazu schneiden die Städte in Osteuropa bislang eher unterdurchschnittlich ab. Die Gründe sind ein im Vergleich niedriges Bruttoinlandsprodukt und historische Lasten, da in früheren Jahrzehnten das Thema Umweltschutz vernachlässigt wurde. Dies spiegelt sich in einem hohen Energieverbrauch insbesondere bei Gebäude wider sowie in veralteten Infrastrukturen. Punkten konnten die osteuropäische Städte aber beim Thema Nahverkehr, wo sie meist überdurchschnittlich gut abschnitten. Kiev, das insgesamt auf Platz 30 liegt, hat der Studie zufolge den höchsten Personenanteil aller Städte die öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zu Arbeit nutzen.

Der European Green City Index ist in seiner Breite einzigartig. Den acht Kategorien liegen 30 Einzelindikatoren zugrunde – 16 quantitative (z.B. Wasser- und Energieverbrauch pro Kopf, Recyclingrate oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel) sowie 14 qualitative (z.B. CO2-Einsparziele, Gebäudeeffizienzstandards oder die Förderung von Umweltschutzmaßnahmen). Die Economist Intelligence Unit entwickelte die Methodik und verfasste die Studie in Kooperation mit Siemens. „Wo immer möglich, stützten wir uns auf Daten aus offiziellen Quellen, etwa von statistischen Ämtern oder der jeweiligen Stadtverwaltung“, sagte Watson. Zudem beschreibt die Studie in ausführlichen Stadtportraits die Stärken und Schwächen jeder Metropole und stellt beispielhaft Initiativen und Projekte vor, von denen andere Städte lernen können. „Das Besondere liegt in der Vergleichbarkeit der Ergebnisse jeder Stadt – sowohl innerhalb der einzelnen Kategorien als auch in der Gesamtbewertung“, sagte Watson.

Der European Green City Index ist bereits die dritte Siemens-Studie – nach London und München – aus der Reihe „Sustainable Urban Infrastructures“. „Mit dieser Analyse unterstreichen wir erneut unseren Einsatz, Städte beim Klimaschutz zu unterstützen“, sagte Achatz. „Denn sie spielen eine Schlüsselrolle, weil sie für 80 Prozent des gesamten Ausstoßes von Treibhausgasen verantwortlich sind und inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt.“ Mit seinem Umweltportfolio ist Siemens ein idealer Partner für die Verwirklichung klimafreundlicher Infrastrukturlösungen. Das Unternehmen erzielte mit seinen Produkten und Lösungen zum Klimaschutz im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Milliarden Euro, das ist etwa 30 Prozent des gesamten Umsatzes.

Übersicht der Ergebnisse des European Green City Index:

Übersicht der Ergebnisse des European Green City Index
Quelle: Siemens

Weitere Informationen sind im Internet auf der Homepage von Siemens unter www.siemens.com/presse/greencityindex sowie der Economist Intelligence Unit (EIU) unter www.eiu.com zu finden.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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