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Energie für die Welt: Mehr Kohle, weniger Kohle

Veröffentlicht am 15. Januar 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Auch wenn Deutschland im letzten Jahr mit 5 Prozent Minus die mit Abstand stärkste Rezession seiner Nachkriegszeit erlebt hat, wird es auch hier früher oder später wieder ein Wirtschaftswachstum geben. Was für die deutsche Wirtschaft gilt, lässt sich auch auf andere Länder übertragen, wobei aufstrebende Staaten wie China sogar im Jahr der Wirtschaftskrise Wachstum verzeichnet haben. Das globale Wirtschaftswachstum führt aber nicht nur zu steigendem Wohlstand sondern vor allem auch zu einem stetig wachsenden Energiebedarf und Verbrauch von Rohstoffen und fossilen Energieträgern. Während der Peak Oil – also das globale Ölfördermaximum oder der Punkt, ab dem die Fördermenge nur noch sinken kann – laut den meisten Experten bereits überschritten ist oder in sehr naher Zeit überschritten wird, liegt er bei der Kohleförderung noch in etwas entfernterer Zukunft. Im Themenspecial zur Zukunft der Energie auf Focus Online zeichnet Michael Odenwald aber auch hier ein düsteres Bild. Denn um den weltweiten Hunger nach Energie zu stillen, muss vermutlich bis 2030 über 70 Prozent mehr Kohle abgebaut werden als bisher. Bis dahin ist das Fördermaximum laut Experten aber auch längst überschritten.

In den fünf Teilen des Beitrags geht er auf den voraussichtlich auftretenden Versorgungsengpass ein, der bereits in näherer Zukunft eintreten könnte. Hintergrund sind vor allem völlig veraltete Schätzungen zu den Vorkommen, wie z.B. das deutsche Beispiel belegt: „Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover etwa hatte die deutschen Steinkohlereserven über Jahrzehnte mit 23 bis 24 Milliarden Tonnen bezifferte. Im Jahr 2004 wurden sie laut der EWG-Studie auf 183 Millionen Tonnen herabgestuft, also um über 99 Prozent.“ Vor weltweit flaschen Angaben warnte in 2007 auch bereits die Energy Watch Group (EWG), die zur in Ottobrunn bei München angesiedelten Ludwig-Bölkow-Stiftung gehört. In einer Studie, in der sie die internationalen Statistiken über die Kohlereserven analysierte, wurden viele dieser Zahlenwerke als veraltet identifiziert.

Aber nicht nur die Ressourcen werden immer knapper, was folglich auch zu steigenden Preisen führt und noch führen wird, sondern auch der Widerstand gegen die Stromerzeugung aus Kohlekraft wächst. So wurden laut dem Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in den letzten jahren alleine in Deutschland elf, von den großen Energieversogern geplante Kohleprojekte in Deutschland gekippt. Und selbst auf Seiten der Energieversorger scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die Energierzeugung aus Kohle langfristig weder ökonomisch und schon gar nicht ökologisch sinnvoll ist. Nach dem an einer Allianz von Bürgerinitiativen gescheiterten Versuch des dänischen Energiekonzerns Dong, in Lubmin zwei 800-Megawatt-Blocks zu errichten, erklärte der Chef des Konzerns nun, „dass erneuerbare Energie ein besseres Geschäft als Kohlekraft ist“. Weitere Neubauten von Kohlekraftwerken sind daher wohl nicht geplant.

Bisher konzentriert sich die Abkehr von Kohlekraft allerdings auf Westeuropa, wohingegen in Asien – allem voran in China – weiter starke Zuwächse beim Verbrauch von Kohle verzeichnet werden. Um die Erde als lebenswerten Lebensraum, das Klima und nicht zuletzt das (nachhaltige) Wirtschaftswachstum langfristig zu sichern, kann es daher nur einen Weg gegben: Und zwar, die erneuerbaren Energien kräftig und so schnell wie möglich auszubauen.

Weitere Informationen sind im ausführlichen Special „Zukunft der Energie: Die Kohledämmerung“ vom 15. Januar 2010 von Michael Odenwald auf Focus Online nachzulesen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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