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Der grüne Betrug – Wie der Klimaschutz missbraucht wird

Veröffentlicht am 20. Januar 2010,  Kategorie(n): Bücher

Die Erderwärmung und der daraus resultierende Klimawandel sind Fakten und lassen sich nicht in Frage stellen. Einzig, wie weit der Mensch daran Schuld trägt und was getan werden kann um die schlimmsten Folgen zu verhindern, darüber lässt sich streiten. Und genau DAS ist es, was Politiker und Unternehmer in den letzten Jahren bevorzugt tun, allzu oft leider mit einem Auge darauf, wie sich aus den Klimaveränderungen am meisten Profit schlagen lässt. Denn Umweltschutz und Klimaschutz sind längst nicht mehr nur Themen für Öko-Idealisten sondern grüne Technologien und grüne Produkte sind mittlerweile ein Milliardengeschäft. Wie echter Klimaschutz dabei zwischen Tagespolitik und Lobbyismus auf der Strecke bleibt, darüber schreibt Martin Gerth, Redakteur bei der WirtschaftsWoche mit Schwerpunkten Investmentfonds, Altersvorsorge, Immobilien und grüne Geldanlage in seinem Buch „Der grüne Betrug“.

Der grüne Betrug von Martin GerthNach einer Studie der Unternehmensberatung PWC vom März 2009 sind in der EU bis zu 22 Milliarden Euro Investitionen in erneuerbare Energien nötig, um das Ziel zu erreichen, bis 2020 ein Fünftel weniger CO2 zu produzieren. Deutsche Bank Research errechnete allein für die deutsche Bauwirtschaft aufgrund von Klima- und Umweltschutzauflagen bis 2030 ein Investitionsvolumen von bis zu 340 Milliarden Euro. Wo auf Jahrzehnte lukrative Geschäfte winken, sind Einflussgruppen aus Politik und Wirtschaft nicht weit. Jeder will sich ein Stück vom Klimakuchen abschneiden, egal ob Parteien, Verbände oder Unternehmen. Die einen wollen Wählerstimmen ködern, manche Subventionen einsammeln, andere Umsätze mit grünen Produkten machen oder sich ein politisch korrektes Image verpassen.

Dazu kommt das überflüssige Schubladendenken, welches es den Politikern so schwer macht, pragmatisch und wirklich zielorientiert zu handeln. Wer in der Politik für konservative Werte eintritt, der darf sich beim Klimaschutz auf keinen Fall zu weit vorwagen, um nicht im eigenen Lager als Ökosozialist zu gelten. Im umgekehrten Fall kann es sich jemand aus dem linken Spektrum nicht leisten, Maßnahmen zum Klimaschutz anzuzweifeln, ohne sich der Gefahr auszuliefern, von der eigenen Partei als neoliberaler Kapitalist abgestempelt zu werden.

Dabei ist die Farbe „Grün“ inzwischen von der Bio-Milch über Hybridfahrzeuge bis zum Ökostrom zum Verkaufsschlager geworden. Wem es gelingt, die öffentliche Meinung und die der Entscheidungsträger für sich zu gewinnen, steht auf der Siegerseite. Viele der Meinungsmacher sind daher bereit, im Kampf um den umweltbewussten Kunden oder Wähler alle Register zu ziehen – vom Lobbyismus zum Green Wash. Steuern, Auflagen, Produkte, Branchen, politische Programme oder Subventionen werden einem Vollwaschgang unterzogen. Was vorher schmutzig grau und unkorrekt aussah, hat hinterher einen klimakorrekten grünen Schimmer – ohne dass sich etwas wesentlich geändert hätte. Ob Anzeigenkampagnen, Werbespots, Bürgerinitiativen, Pilotprojekte oder Ökosiegel – nur wer wahrgenommen wird, kann aus dem Klimaschutz dauerhaft Honig saugen. Der interessengefärbte Informationsüberfluss überschwemmt das Internet: Mittlerweile tummeln sich im World Wide Web mehr als vier Millionen Einträge zum Thema Klimaschutz. Wussten Sie, dass sich hinter www.klimaschuetzer.de das Deutsche Atomforum, eine Lobbyvereinigung von Kernkraftbetreibern, verbirgt?

Wo so viel Energie im Marketing verpufft, bleibt zu wenig übrig für objektive Informationen. Dabei wären gut informierte und interessierte Bürger nötig, um denen Dampf zu machen, die vor allem fruchtlose Machtspielchen betreiben. Wertvolle Zeit wird unnötig verplempert. Das ist fahrlässig angesichts neuer wissenschaftlicher Studien, die belegen, dass die Uhr des Klimawandels deutlich schneller tickt, als wir bisher angenommen haben. Was gestern noch als Königsweg galt, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels in den Griff zu kriegen, reicht bei Weitem nicht.

Natürlich läuft beim Klimaschutz aber nicht alles schief und so geht Autor Martin Gerth in seinem Buch „Der Grüne Betrug“ auch nicht nur auf die dramatischen Folgen des Klimawandels, zweiffelhafte Politik- und Wirtschaftsinteressen sowie das sogenannte „Greenwashing“ ein, sondern er zeigt auch pragmatische Lösungen wie z.B. die Beseitigung klimaschädlicher Subventionen auf. Und im vielleicht wichtigsten Satz erwähnt er schon in der Einleitung, dass eine Weltgemeinschaft, die es schafft, über eine Billion Dollar für die Rettung des Finanzsystems zu mobilisieren, doch wohl auch in der Lage sein sollte, die Lebensgrundlagen künftiger Generationen auf diesem Planeten zu sichern.

Der Grüne Betrug – Wie echter Klimaschutz zwischen Tagespolitik und Lobbyismus auf der Strecke bleibt
Martin Gerth, erschienen im Redline Verlag
19,90 EUR [D]
ISBN: 978-3-86881-049-3

Erhältlich beim Redline Verlag oder im Buchhandel

 
 
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Kategorie(n): Bücher
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