HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | ALLE TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  KOPORTAL - Das Webverzeichnis der kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Energieblog
Energie-Spar-Fuchs.com
energynet
Futurum
Green Economy News Handelsblatt-Klima Blog
Heisse Zeiten
Klimawandel Global
Neidgruen Blog
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Wikio
Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« Die Öko-Invest-Solaraktien-Studie 2010 ist ab sofort erhältlich Siemens: Grüner Konzern oder skrupelloser Multi? »
 

Wird Südkoreas Hauptstadt Seoul die erste grüne Megacity der Welt?

Veröffentlicht am 5. Februar 2010,  Kategorie(n): Allgemein

Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.

Cheonggyecheon in Seoul
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek

Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.

Um Seoul wieder lebenswert zu machen, soll vor allem der Verkehr eingedämmt werden, denn in neuangelegten Parks, Fußgängerboulevards und verkehrsberuhigte Zonen sollen die Bewohner den Spaß am zu Fuß gehen (wieder)entdecken. Außerdem sollen auch die Radwege ausgebaut werden um so im Gesamtkonzept die Stadt wieder zu einem “harmonischen Raum” für Arbeit, Menschen und Natur zu machen. Erste Weichen in diese Richtung stellte schon der vorherige Bürgermeister Lee, der das öffentliche Verkehrssystem umstellte, indem er Express-Routen für Busse organisierte und eigens für sie staufreie Fahrspuren schuf. Auch das Flüsschen Cheonggyecheon im Zentrum, das in den 60er Jahren für eine mehrspurige Strasse zubetoniert wurde, ließ er 2005 wieder ausgraben und neu beleben. Heute ist es ein Paradies für Fahrradfahrer und Jogger oder Menschen auf der Suche nach Erholung.

Lebensqualität und Umweltfreundlichkeit könnten in Zukunft also vielleicht das Markenzeichen von Seoul werden. Die Unterstützung der meisten Bewohner hat er und auch wirtschaftlich soll es sich lohnen, denn Oh ist sich sicher, dass “nur eine Stadt, in der man gern leben möchte, ist auch eine Stadt, in der man gern investieren möchte”.

Der komplette zweiteilige Artikel “Radikalumbau eines Molochs Grün, grüner, Seoul” vom 5. Februar 2010 mit Fotoserie ist unter auf Spiegel Online zu finden.

Foto: Cheonggyecheon in Seoul / Aufgenommen von stari4ek und veröffentlicht unter der Creative Commons Lizenz (Namensnennung, Keine kommerzielle Nutzung, Keine Bearbeitung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert))

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Allgemein
Gelesen: 731 x gelesen
Tags: , , , , , , , , ,
Speichern:
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Energie- und Klimaschutzagenturen: Erfolgreiche Förderprogramme keiner langwierigen Atomdebatte opfern

Interview: Präsident des Bundesverbandes der Erneuerbaren Energien glaubt an 100% Ökostrom bis 2050

Engagement beim Klimaschutz der Städte kaum vergleichbar

Kernkraft: Energie ohne Zukunft

Thomas D. von den Fantastischen Vier im Interview über korrekten Konsum, Nachhaltigkeit und Vegetarismus

Wohnsiedlungen und Shoppingcenter auf der “grünen Wiese” schaden Umwelt und Klima

Das Angebot des Nahverkehrs muss kunden- und umweltfreundlicher werden

Strom für 3.000 Haushalte: Umweltministerium fördert Mittelhessens größte Biogasanlage

Bundesregierung setzt auf Windkraft: Bis 2050 soll sie 50 Prozent des Ökostroms abdecken

China investiert riesige Beträge in CO2-arme und grüne Technologien
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten