Veröffentlicht am 12. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 733 x gelesen
Auch wenn die Politiker auf dem Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 kläglich gescheitert sind, hat das Treffen doch für eine enorme Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz gesorgt. Auch nach Einschätzung 44 unabhängiger Klima-Experten aus Wissenschaft und Forschung, Fachmedien, Organisationen und Politik ist das Interesse an Klimaschutz und Klimawandel im vierten Quartal 2009 deutlich gestiegen. Diese Ergebnisse sind in das Klima-Barometer der gemeinnützige co2online GmbH eingeflossen und fortan misst der Index quartalsweise das öffentliche Interesse an Klimaschutz und Klimawandel. Aufgrund des Kopenhagener Klimagipfels und den Berichten in allen Medien, lag der Indexwert im letzten Quartal bei 110 Punkten (Durchschnitt: 100 Punkte). Hierzu passen auch die Umfragen, dass die Mehrheit inzwischen den Prognosen zum Klimawandel glaubt oder sogar Schlimmeres erwartet.
Viele Verbraucher ändern ihr Verhalten nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen
Während in Kopenhagen um das große Ganze gestritten wurde, bevorzugen die meisten Verbraucher kleine und leicht durchzuführende Änderungen in ihrem täglichen Leben um damit Umwelt und Klima besser zu schützen. Gefragt nach dem direkten Einfluss des Klimagipfels auf ihr persönliches Verhalten, nannte die Mehrheit der Verbraucher Verhaltensmaßnahmen wie den verstärkten Kauf regionaler Lebensmittel, die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder häufigeres Radfahren. Während der Kauf regionaler Produkte noch mit einem relativ geringen Kostenaufwand verbunden ist, lässt sich beim Fahrradfahren sogar Geld einsparen und etwas für die eigene Gesundheit tun. Und beides hat natürlich einen positiven Effekt auf die eigene CO2-Bilanz.
Veröffentlicht am 11. Februar 2010, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 789 x gelesen
Sicher ist, dass in Zukunft viele Arbeitsplätze in den Bereichen Greentech und Erneuerbare Energien entstehen werden, denn diese Branchen werden auch in Zukunft weiter stark wachsen. Da immer mehr Menschen auf der Welt ihren Lebensstandard steigern werden, wird der Energiehunger bei gleichzeitigem Rückgang der Rohstoffe weiter wachsen. In diesem Video zeigen die Grünen ihr Konzept, wie sie vor diesem Hintergrund im Bereich der erneuerbaren Energien alleine 200.000 neue Jobs in den nächsten vier Jahren schaffen wollen. Bis zum Jahr 2020 könnten es sogar 400.000 neue Stellen sein und in noch weiterer Zukunft sogar eine Millionen.
Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,243 x gelesen
Seit Wochen liegen viele Regionen in Deutschland in einer Art winterlichen Dauerstarre. Die Minusgrade sorgen aber nicht nur für vereiste Strassen und Gehwege sondern auch für einen erhöhten Verbrauch an Heizenergie. Wer in den eigenen vier Wänden nicht frieren will, der ist seit Wochen gezwungen, die Heizungen auf Hochtouren laufen zu lassen. Mit minus 3,7 Grad lag die Durchschnittstemperatur im Heizmonat Januar um 3,2 Grad unter den sonst üblichen Temperaturen und lag damit meilenweit unter der deutschen Wohlfühltemperatur. “Durch das kalte Wetter verbrauchen wir etwa 15 Prozent mehr Heizenergie”, sagt Stefanie Jank, Projektleiterin der Heizspiegelkampagne. Um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen wurden in einer 70-Quadratmeter-Wohnung allein im Januar zwischen 15 und 20 Euro mehr verheizt und bei Häusern mit schlechter Wärmedämmung liegen die Mehrausgaben sogar noch höher.
Foto: Klima-Wandel.com
Kostenlose Analyse der Heizkostenabrechnung nennt Einsparmöglichkeiten
Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,312 x gelesen
Wer sich für den Einbau einer Wärmepumpe ins eigene Haus entschließt, sollte sich vor dem Kauf über mögliche Förderungen informieren. Denn gerade bei alternativen Energiequellen, die bei der Wärmepumpe genutzt werden, unterstützt der Staat seine Bürger oft in hohem Maße. So gibt es Bundesfördermittel für fast jede elektrische Wärmepumpe.
Um die Höhe der Förderungen zu bestimmen, kommt es immer auf die Art der Wärmepumpe an. Hierbei zahlt der Staat für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen einen Betrag von bis zu 7,50 Euro pro Quadratmeter. Begrenzt ist die Förderung auf insgesamt maximal 1.500 Euro. Sofern mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden, können bis zu 7,5 Prozent der Nettoinvestitionssumme gefördert werden. Diese Bedingungen gelten für Wärmepumpen im Neubau, deren Bauantrag ab dem 01.01.2009 gestellt wurde.
Bei Bauanträgen, die bis 31.12.2008 gestellt wurden, werden 10 Euro je Quadratmeter Förderung gewährt. Dabei beläuft sich die Höchstsumme auf 2.000 Euro, bzw. zehn Prozent der Nettoinvestitionssumme, wenn mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden.
Veröffentlicht am 9. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,328 x gelesen
In diesem Video stellt die Burgenländische Elektrizitätswirtschafts Aktiengesellschaft (BEWAG), das jüngste Energieversorgungsunternehmen Österreichs, gleich zwei wirtschaftliche Alternativen vor: Erstens das Reihenhaus als Alternative zum freistehenden Einfamilienhaus, das sowohl vom Kaufpreis her günstiger ist wie auch beim Energieverbrauch. Letzteres liegt vor allem daran, dass das Verhältnis von Oberfläche zum Volumen beim Reihenhaus deutlich besser ist und dementsprechend weniger Wärmeverluste auftreten. Zweitens die Wärmepumpe anstelle eines konventionellen Heizsystems. Der Heizenergieaufwand kann damit gegenüber Öl- oder Gasheizungen bis zu 50 Prozent reduziert werden, was sowohl CO2-Emissionen wie auch langfristig Geld spart.
Veröffentlicht am 8. Februar 2010, Kategorie(n):Im Haushalt, 960 x gelesen
Fernseher, DVD-Player, Stereoanlagen aber auch Kaffeemaschinen und andere Haushaltsgeräte werden aus Bequemlichkeit oft nicht aus- sondern nur auf Stand-By geschaltet. Damit verschwendet man allerdings nicht nur unnötig Energie sondern auch bares Geld. Aus diesem Grund raten Energieberater und Umweltschützer dazu, herausfinden, wo im Haushalt sich diese heimlichen Stromfresser befinden, um sie dann unschädlich zu machen. Der Stromverschwendung kann entweder durch das einfache Ausschalten der Elektrogeräte oder die Verwendung von abschaltbaren Steckdosenleisten ein Ende gemacht werden. Letztgenanntes garantiert die Reduzierung des Stromverbrauchs auf Null, da das Gerät nach Abschalten der Steckdosenleiste gar nicht mehr an das Stromnetz angeschlossen ist, außerdem lassen sich damit komfortabel gleich mehrere Geräte komplett ausschalten.
Um die heimlichen Energiefresser alle aufzuspüren ist laut Conrad Electronic SE aber auch die richtige technische Ausrüstung notwendig: Die bisher üblichen Geräte zur Energieerfassung seien nicht immer geeignet, dem exklusiv bei Conrad Electronic erhältlichen Energiekosten-Erfassungsgerät SBC-500 von Voltcraft®, das auch geringste Leistungen messen kann, soll dagegen auch der kleinste Stromfresser nicht entgehen.
Geräte, die nicht vollständig abgeschaltet, sondern im Stand-by-Betrieb dauernd betriebsbereit gehalten werden, verbrauchen in Deutschland jährlich rund 20 Terawattstunden völlig nutzlos. Das ist die elektrische Energie, die eine Großstadt wie Berlin im Jahr benötigt und entspricht einer Stromrechnung von etwa 4 Milliarden Euro. Ein durchschnittlicher Haushalt könnte seine Stromrechnung um etwa 4 % reduzieren, wenn die dort vorhandenen Stand-by-Geräte bei Nichtgebrauch z. B. mit einer Schalter-Steckerleiste vollständig vom Netzt getrennt würden. Mit dem SBC-500 von Voltcraft® lässt sich der Energiebedarf von Elektrogeräten mit einer Leistungsaufnahme bis 500 Watt erfassen und genau kontrollieren. In diese Leistungsklasse fallen die meisten Elektrogeräte der Unterhaltungselektronik wie Fernsehgeräte, Radiogeräte, Stereoanlagen, SAT-Receiver usw., die häufig Tag und Nacht im Stand-by-Betrieb laufen. Auch Schnurlos-Telefone, WLAN-Router, Drucker und ähnliches sind beim heimlichen Stromverbrauch nicht zu vernachlässigen. Das Messgerät ermittelt den Strombedarf automatisch in zwei Messbereichen: Der Normalbereich geht von 2 bis 500 W und der hochgenaue Low-Bereich von 0,05 bis 2 W.
Das Gerät zeichnet sich durch einfache Bedienung über nur drei Tasten aus. Gemessen werden Wirkleistung (W), Scheinleistung (VA) und Energieverbrauch (kWh). Nach der Tarifeingabe für Energiekosten/kWh errechnet das Gerät eine Kostenvorschau pro Monat oder Jahr. Und dabei kommen immer wieder erstaunlich Ergebnisse heraus, die zeigen, wie schnell sich das praktische Gerät bezahlt macht.
Veröffentlicht am 6. Februar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,747 x gelesen
Der deutsche Siemens Konzern tauchte hier bereits mehrfach auf und das eigentlich immer in einem guten Licht, wie z.B. in der Meldung, dass Siemens Technologie für saubere Windenergie in Mexiko liefert. Bei einem so riesigen Unternehmen wie Siemens, das in 190 Ländern weltweit operiert, in 2009 mehr als 76 Milliarden Euro Umsatz machte und nach eigenen Angaben mehr als 400.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt (Stand: 2009), stellt sich unweigerlich die Frage, ob wirklich alles so grün ist, wie es gerne verkauft wird. Nach eigenen Angaben wird inzwischen mehr als ein Viertel des Umsatzes von Siemens mit Umwelttechnologien erzielt, die von Windkraftanlagen über Solaranlagen bis zur Technologie für energieffizientere Gebäude reicht.
Allerdings fahren die Entscheidungsträger bei Siemens eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite wird der Bereich “Grüne Technologien” stark forciert und soll auch in Zukunft für starkes Wachstum sorgen, auf der anderen Seite kommt baut Siemens aber auch Atomkraftwerke. “Umsatz vor Umwelt” könnte dort das Motto lauten und so will der Konzern aktuell vor allem im russischen Markt für Nuklear-Energie Fuß fassen.
Veröffentlicht am 5. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,871 x gelesen
Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek
Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.
Veröffentlicht am 3. Februar 2010, Kategorie(n):Erneuerbare Energien, 2,274 x gelesen
Auch wenn die Einspeisevergütung für Solaranlagen in Deutschland sinkt und sich die Weltwirtschaft seit geraumer Zeit in einer Rezession befindet, ist das weltweite Wachstum der Solarbranche nicht zu bremsen. Laut einer aktuellen Photovoltaik-Studie von Greentech Media wächst vor allem der Markt in Nordamerika sehr stark und so sollen die USA bis 2012 zum zweitstärksten Nachfragemarkt weltweit werden. Aber auch in China, dem inzwischen größten Exporteur von Solarmodulen und Solaranlagen, hat die Politik die Bedeutung dieses Markts für die eigene Wirtschaft erkannt. So sollen im boomenden Reich der Mitte bis zum Jahr 2020 mindestens 15% des Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden und chinesische Solar-Unternehmer wie Huang Ming, Chef der Himin Solar Energy Group, planen gleich eine ganze Solar-Stadt in China. Dementsprechend lukrativ könnten Investments in Solar-Unternehmen auch in Zukunft sein, eine Analysten-Studie zu den 30 Solaraktien des Photon-Photovoltaik-Aktien-Index (PPVX) und rund 100 weiteren börsennotierten – und noch nicht notierten - Solaraktien soll bei der Übersicht helfen.
Einzelanalysen der börsennotierten deutschen, schweizer und asiatischen Aktien des PPVX-Solar-Aktien-Index (von centrotherm photovoltaics über SolarWorld bis zu Yingli); Peer-Group-Kennzahlentabellen, Einschätzungen der sonstigen internationalen PPVX-Titel (von First Solar über REC bis zur spanischen Solaria); Informationen den geplanten Börsengängen 2010/11 (von Carpevigo AG über Solyndra bis zu Trony Solar AG) sowie weiteren rund 100 schon gelisteten Solartiteln (Akeena Solar bis XsunX). Der aus den 30 weltweit grössten Solarunternehmen bestehende Aktienindex PPVX ist 2007 um 153 Prozent gestiegen (manche Einzelaktien wie First Solar sogar um bis zu 795 Prozent), 2008 um fast 70 Prozent gefallen, 2009 wiederum rund 23% gestiegen (Spitzenreiter Trina Solar kam 2009 auf ein Plus von 481%)! In den letzten 7 Jahren (2003-2009) lieferte der PPVX den Investoren rund 814% Wertzuwachs, zehnmal mehr als seine “fossile” Messlatte, der Erdölaktien-Index AMEX Oil, der auf ein Plus von rund 75% kam;
PV-Aktien sind nach der starken Kurskorrektur 2008 und dem gemässigten Anstieg 2009 relativ attraktiv bewertet, doch nicht jede Solaraktie ist deswegen schon kaufenswert! Immer deutlicher trennen sich hier Spreu und Weizen (von manchen “penny-stock”-Titeln wie der Voltavis AG wird ganz abgeraten).
Veröffentlicht am 2. Februar 2010, Kategorie(n):Gebäude, 996 x gelesen
Mit der energetischen Sanierung aller Gebäude in Deutschland ließe sich wahrscheinlich die größte Einsparung beim Ausstoß von Treibhausgasen erzielen. Eine flächendeckende Modernisierung der deutschen Immobilien würde demzufolge mehr CO2 einsparen als durch den Einsatz von Solaranlagen und der Produktion von sauberem Solarstrom vermieden wird. Natürlich sollte aber die eine Verbesserung die andere nicht ausschließen. Den Sinn von energieeffizienten Wohnungen und Häusern haben indes aber zumindest die deutschen Mieter begriffen: Eine repräsentative Umfrage von Immowelt.de hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Mieter hierzulande bereit wären, mehr Kaltmiete zu zahlen, wenn ihre Wohnung dafür besser gedämmt ist. Kein Wunder, schließließlich lassen sich damit nicht nur CO2-Emissionen sondern auch Heizkosten einsparen.