News zu Klimawandel, Umwelt, Energie, Recycling und Energiesparen

HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | STELLENANGEBOTE | TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | INTERVIEWS | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  �KOPORTAL - Das Webverzeichnis der �kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  Oktober 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Die Klimaschuetzer Aktion
Energieblog
energynet
Green Economy News
Klimawandel Global
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Paperblog

Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« »
 

Die Lüge von teurem Solarstrom und günstigem Atomstrom

Veröffentlicht am 17. März 2010,  Kategorie(n): Solarenergie, Sonstiges

Bereits seit Jahren betreiben einige Politiker und Menschen in diesem Land Stimmungsmache gegen die Erneuerbaren Energien und insbesondere gegen Solarstrom auf Stammtischniveau. Besonders in den Kommentaren und Diskussionen auf den Homepages der großen Magazine und Zeitungen wie Focus Online oder Welt Online wird dies oft deutlich. Dort fordern unter jedem Artikel, der irgendwie mit Öko- oder Solarstrom zusammenhängt einige ewig Gestrige, stets den Stopp der Solarförderung und den Ausbau der Kernenergie. Die Maßnahmen der Schwarz-Gelben Bundesregierung dürften ihnen wahrscheinlich nicht einmal weit genug gehen. Denn die Förderung neuer Solaranlagen auf Dächern wird vom 1. Juli 2010 an nur um 16 Prozent gekürzt werden. Auf Ackerflächen wird sie dafür aber komplett eingestellt.

Während die Forderung nach einer Senkung der Solarförderung aufgrund der deutlich gesunkenen Anschaffungspreise von Solaranlagen aus Sicht der meisten Experten richtig ist, grenzt der Glaube an den guten und günstigen Atomstrom allerdings an Verblendung. Während die Förderung von Windkraft oder Solarenergie in Deutschland von jeher im Kreuzfeuer der Kritik steht, wird über die verborgenen Subventionen von Atomstrom geschwiegen. Denn während sich die Fördersumme für sauberen und sicheren Strom im Jahr 2008 auf 4,3 Milliarden Euro für alle Erneuerbaren Energien und rund 2,2 Milliarden Euro für Solarstrom belief, wird nach Schätzungen alleine die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse rund 2 Milliarden Euro kosten. Die Kosten tragen aber nicht die Verursacher – also die Energiekonzerne – sondern sie werden vom Bund und damit den Steuerzahlern getragen.

Dabei machen es die zwei Milliarden für die Sanierung eines der beiden deutschen Endlager auch nicht mehr aus: Schließlich wurde die Atomindustrie seit Jahrzehnten mit Subventionen und Privilegien überhäuft, von dem andere Branchen nur träumen können. Während die Betreiber von Atomkraftwerken riesige Gewinne einfuhren und immer noch einfahren, kommt für den Großteil der Kosten für Forschung, Risikovorsorge und Entsorgung der Steuerzahler auf. Laut einer Frontal 21 Sendung des Zdf würden beispielsweise Betrieb und Stilllegung kerntechnischer Forschungsanlagen in Karlsruhe rund 4 Milliarden Euro kosten und überwiegend vom Staat bezahlt. Auch für die größte Investitionsruine der Atomwirtschaft, den sogenannten Schnellen Brüters in Kalkar, kam der Bund auf. Fast 2,2 Milliarden Euro kostete das Projekt den Steuerzahler. Nicht Umweltverbände wie Greenpeace sondern das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung errechneten, dass der Bund bereits mehr als 40 Milliarden Euro für die Förderung der Atomenergie ausgegeben hat. Wenn solche Kosten vom Staat übernommen werden, erklärt sich auch, weshalb die Konzerne den Atomstrom so günstig anbieten können. Würden sie für die Kosten selbst aufkommen, wäre Atomstrom wahrscheinlich teurer als alle anderen Stromarten.

Zu den Kosten, die zum Vorteil der Betreiber und zum Nachteil der Allgemeinheit der Staat zahlt, kommen natürlich noch die Risiken, welche die Erzeugung von Atomstrom mit sich bringt sowie die ungeklärten fragen zur Endlagerung. Denn während wir bei den Erneuerbaren Energien den nachfolgenden Generationen keine Altlasten hinterlassen, wird das Atommüllproblem einfach an unsere Kinder, Enkel und deren Kinder vererbt.

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Solarenergie, Sonstiges
Gelesen: 6.479 x gelesen
Tags: , , , , , , , , ,
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Natura 2000: Weltgrößtes Netz an Naturschutzgebieten

Milder Winter sorgt in Deutschland für einen rekordverdächtig niedrigen Energieverbrauch

Warum sich der Wechsel zu einem Ökostromanbieter lohnt

Make the Future: Shell sucht Ideen die die Welt verändern

Fast ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt

Nicholas Stern: Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sind zusammen möglich

3.000 Berliner mit 30.000 Einwegtüten setzen Zeichen gegen Plastiktüten

Studie: China wird 2014 das Land mit dem höchsten Ökostrom-Anteil

Neue Solarkraftwerke in den USA liefern besonders günstigen Strom

Recycling Master: Mit neuer Umwelt-App spielerisch zum Thema Entsorgung dazulernen
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen