Veröffentlicht am 29. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,447 x gelesen
Kinder haben meist ihre eigene Sicht der Dinge und ihre eigene Vorstellung von einer gerechten Welt. Es ist eine Sicht, die noch nicht von Politik, Medien, Konsumgesellschaft und Geldgier verdorben wurde und die der Wahrheit wohl näher kommt als jede Ansicht eines Vertreters beim Weltklimagipfel. Im Rahmen der Schülerinitiative “Plant-for-the-Planet” fassen sie ihre Ansicht in einfachsten Worten zusammen: “Jedes Kind muss doch mit der Geburt das gleiche Verschmutzungsrecht bekommen und wenn wir im reichen Norden mehr CO2 raus pusten wollen, dann müssen wir den anderen eben Teile ihrer Rechte abkaufen und dafür zahlen. Dann müssen nicht mehr so viele Kinder verhungern und alle Menschen zusammen würden nur noch so viele Treibhausgase produzieren, wie Wälder und Meere aufnehmen können. Wir Kinder nennen das Klimagerechtigkeit.”
Foto: Plant-for-the-Planet
Kinder wollen eine Million Bäume in jedem Land von Argentinien bis Zimbabwe pflanzen
Die Initiative “Plant-for-the-Planet” hat es sich zum Ziel gesetzt, in jedem Land der Erde eine Million Bäume zu pflanzen. Diese sollen nicht nur CO2 binden und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten sondern vor allem auch ein Zeichen für die weltweite Klimagerechtigkeit setzen. Während das Pflanzen von ein paar Bäumen pflanzen durch ein paar Kinder vielleicht nicht viel bewirken kann, so könnte der Zusammenschluss von Kindern rund um den Globus und das Pflanzen von Millionen Bäumen die Welt verändern.
Veröffentlicht am 28. April 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,574 x gelesen
Der gestrige Tag markierte den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland, denn 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum wurde der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern in Betrieb genommen. Der Offshore-Windpark mit dem Namen “alpha ventus” wurde von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe gebaut und gestern von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zusammen mit den Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, eröffnet.
Foto: alpha ventus 2010, Fotograf: Mathias Ibeler
Bisher drehten sich bereits sechs der gigantischen Windturbinen im Probebetrieb, nun sollen alle 12 Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse genug sauberen Strom für rund 50.000 Haushalte in Deutschland produzieren. Der erste Offshore-Windpark des Konsortiums, der Deutschen Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), dient neben der Stromgewinnung aber auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Alpha ventus soll zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.
Veröffentlicht am 26. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,413 x gelesen
Den Polargebieten kommt beim Klimawandel eine besondere Bedeutung zu, da sich die Regionen der Antarktis und Arktis besonders schnell erwärmen. Die Temperatur der Arktis stieg in den letzten Jahren sogar doppelt so stark wie die der Erde im globalen Mittel, was die Polar- und Meereis-Forschung zu einem so wichtigen Gradmessser für die globalen Klimaveränderungen macht. Mit der Verleihung des “Bayer Climate Award 2010″ wurde Professor Peter Lemke für seine jahrzehntelange Arbeit und seine grundlegenden und wegweisenden Beiträge zum Zusammenhang von Meereis und Klima geehrt. Der international führende Polarforscher erhielt die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung der “Bayer Science & Education Foundation” am 22. April 2010 aus den Händen von Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, in einer Feierstunde mit rund 300 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Berlin.
Klimaschutz kommt nicht von selbst und eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik fordert erhebliche Anstrengungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Um die selbstgesteckten Ziele einer maximalen Erderwärmung von 2 Grad zu erreichen und das Schlimmste zu verhindern, müssen große Summen investiert und tiefgreifende strategische Entscheidungen getroffen werden. Investoren spielen bei der Neugestaltung einer “grüneren” Wirtschaft mit deutlich weniger Ressourcenverbrauch und Emissionen eine wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für die Bereitstellung des notwendigen Kapitals als auch für ihre aktive Rolle als Eigentümer von Unternehmen. Vor diesem Hintergrund untersucht das Beratungsunternehmen adelphi im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die Klimaintensität von Kapitalanlagen und ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz.
Neue Erkenntnisse zu Klimaschutz und Kapitalanlagen
Wer nachhaltiger investieren möchte, der braucht als erstes eine Übersicht über den Zusammenhang einer Kapitalanlage und den Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Wie kann die Treibhausgasintensität von Kapitalanlageprodukten berechnet und dargestellt werden? Inwiefern können klimafreundliche Kapitalanlagen zum Klimaschutz beitragen? Auf diese Fragen liefert adelphi in den beiden Studien “Der Carbon Footprint von Kapitalanlageprodukten” und “Klimaschutz durch Kapitalanlagen” neue Antworten. Beide Untersuchungen wurden im Auftrag des BMU angefertigt und im Rahmen der Aktionswoche “Klima und Finanzen” umgesetzt. Heute, am 23. April 2010 wurden die Studienergebnisse erstmalig auf der Invest, Deutschlands größter Anlegermesse, vorgestellt. Beide Studien stehen am Ende des Artikels als Pdf zum Download bereit.
Veröffentlicht am 23. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,474 x gelesen
Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, immer mehr Menschen und Unternehmen möchten die Umwelt mit Ihrem Verhalten möglichst wenig belasten und der grüne Lifestyle geht daher heute weit über Ökostrom und Bio-Lebensmittel hinaus. Kleidung aus ökologisch hergestellten oder angebauten Materialien sind ebenso stylisch wie ihre konventionelle Konkurrenz, Hybridfahrzeuge wie der Honda CR-Z bieten sportliches Design und Fahrspaß und selbst das Handy kann zum grünen Statussymbol werden. Mitte April wurde hier bereits das Samsung Blue Earth S7550 vorgestellt, das zu einem großen Teil aus recycelten PET-Flaschen besteht und mittels Solarzellen auf der Rückseite umweltfreundlich aufgeladen werden kann. Für all diejenigen, für die ausser dem Apple iPhone einfach kein anderes Gerät in Frage kommt, gibt es jetzt auch eine gute Nachricht: Das Kult-Handy kommt zwar nicht selbst mit Solarzellen daher, die clevere Firma NOVOTHINK hat aber ein passendes Solar-Etui für das Apple iPhone entwickelt.
Veröffentlicht am 22. April 2010, Kategorie(n):Allgemein, 819 x gelesen
Heute findet wieder der alljährliche Earth Day, der Tag der Erde, statt und in über 175 Ländern weltweit gab oder gibt es Veranstaltung, die dieM enschen dazu anregen sollen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken. Das Motto des Earth Das 2010 ist: “Wir haben Lust auf grüne Zukunft! Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben!” Es zeigt, dass ein positives Denken vorherrscht und es nicht darum geht zu verzichten, sondern stattdessen auf eine ganzheitlichere und nachhaltigere Sicht zu gewinnen. “Denn Klimaschutz und der sorgsame Umgang mit unserer Umwelt ist der Motor für Innovationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft!” erklärt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann
Veröffentlicht am 22. April 2010, Kategorie(n):Termine, 730 x gelesen
Anstoß für die Fachtagung Klimaschutz war der gescheiterte Weltklimagipfel Ende letzten Jahres in Kopenhagen, der allen deutlich machte: Globale Übereinkünfte und lokales Handeln sind dringend nötig, um die notwendige Reduzierung der Treibhausgase um 80 % zu erreichen. Allerdings bilden die europäische Gesetzgebung und Klimaschutzpolitik “nur” den Rahmen für klimafreundliches Wirtschaften und Verhalten – praktisch umgesetzt wird Klimaschutz vor Ort in den Kommunen sowie von Unternehmen und den Bürgern.
Veröffentlicht am 22. April 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,140 x gelesen
Vom 15. bis 17. April 2010 fand im Bio-Seehotel Zeulenroda in Thüringen die 3. ARENA für NACHHALTIGKEIT statt, auf der 33 Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie 180 weitere Teilnehmer Konzepte für einen Richtungswechsel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft und Wirtschaft erarbeiteten. Denn wenn die Wirtschaft nicht nur der kurzfristigen Bereicherung eines kleinen Teils der Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Raubbau an der Natur und enormer Belastung der zukünftigen Generationen dienen soll, sondern langfristigen Wohlstand auf einer lebenswerten Erde schaffen soll, brauchen wir dringend einen Paradigmenwechsel. Ressourcenproduktivität, Wachstum und Führungskultur gehören zu den Herausforderungen, die Unternehmenslenker mit dem Ziel Nachhaltiges Wirtschaften zu bewältigen haben.
Foto: ARENA für NACHHALTIGKEIT / Norman Zoo
Dieser Wandel kann nur durch ein Zusammenspiel von Politik, Verbrauchern und Unternehmen erreicht werden, wobei gerade die Unternehmen einen entscheiden Einfluss bei der Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutz haben. Gleich zu Beginn der Konferenz wies deshalb auch Prof. Hans B. Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens Bauerfeind AG mit Sitz in Thüringen und Mitinitiator und -veranstalter der Konferenz, auf die Schrittmacher-Funktion des deutschen Mittelstands für die Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigkeit hin.
Veröffentlicht am 21. April 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,036 x gelesen
Wer an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und deren Hauptstadt Abu Dhabi denkt, dem kommen wohl als erstes Erdöl, Reichtum, gigantische Bauprojekte und natürlich Luxuskarossen und Geländewagen in den Sinn. Dass sich Erdöl allerdings nicht bis in alle Ewigkeit fördern lassen wird, dahinter sind inzwischen auch die Scheichs gekommen und so stellt man längst die Weichen für die Zeit nach dem Öl. So wird dort z.B. seit 2008 an der ersten CO2-neutrale Stadt der Welt mit Namen “Masdar City” gebaut. Auch in umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie den Zugverkehr sollen nun Milliarden investiert werden. Profitieren wird davon nicht nur die Umwelt sondern auch mindestens ein deutscher Konzern: Denn für Planung, Bau und Betrieb von Bahnsystemen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wird die Deutsche Bahn eine strategische Partnerschaft eingehen.
Video: Eindrücke von der futuristischen Dubai Metro
Veröffentlicht am 20. April 2010, Kategorie(n):Termine, 1,300 x gelesen
Vom 15. bis 19. September 2010 wird die internationale Ausstellung und Konferenz “Clean Tech World” erstmals neueste Produkte und Entwicklungen aus allen Bereichen der Umwelttechnologie auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin präsentieren. Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der grünen Technologien dürften in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich das stärkste Wachstum verzeichnen und damit auch eine große Chance für die deutsche Wirtschaft bieten. Das Bundesumweltministerium schätzt bis 2020 einen weltweiten Umsatz von über 3,1 Billionen Euro in diesen Branchen, eine Verdopplung gegenüber heute. Jährlich entstehen allein in Deutschland rund 300.000 neue Jobs in diesem Bereich.
Foto: CTW Clean Tech World GmbH
Um einen Überblick über den neuesten Stand der Technik in den verschiedenen Branchen zu geben und gemeinsam an Strategien für eine nachhaltigere Wirtschaft der Zukunft zu arbeiten, findet die “Clean Tech World” als erstes branchenübergreifendes und internationales Forum statt. Berlin wird damit zum internationalen Schaufenster der Clean Tech Industrie. Die Veranstaltung bietet Unternehmen die Möglichkeit, die sauberen Technologien der Zukunft sowohl einem Fachpublikum vorszustellen wie auch die interessierte Öffentlichkeit dafür zu begeistern.