Ende März nahm die neuste Fabrik von Sharp zur Fertigung von Dünnschicht-Solarzellen im japanischen Sakai den Betrieb auf. Laut Sharp werden dort Dünnschicht-Solarzellen auf großflächigen Glasplatten mit Maßen von 1.000 x 1.400 mm hergestellt. Die Struktur der Dünnschicht-Solarzellen besteht aus mehreren dünnen Schichten von Silizium auf einem Glassubstrat, wodurch eine drastische Reduktion der verwendeten Silizium-Menge erreicht wird. Im Vergleich zu herkömmlichen kristallinen Solarzellen wird nur etwa ein Hundertstel der Menge an Silizium benötigt.

Foto: Sharp
Zusätzlich senken einfachere Produktionsprozesse die Produktionskosten, weshalb die Nachfrage nach Dünnschicht-Solarzellen weltweit sehr stabil ist. Speziell für den Einsatz in Photovoltaik-Großanlagen zur Solarstromerzeugung sind sie besonders geeignet.
Das Werk zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen in Sakai soll auch als Modell für zukünftige Produktionsanlagen von Sharp auf der ganzen Welt dienen. Um der stetig steigenden Nachfrage nach sauberem Strom und damit auch Solarzellen und -modulen gerecht zu werden, will Sharp das Wissen und die eigene Produktionstechnologie weiter ausbauen.