News zu Klimawandel, Umwelt, Energie, Recycling und Energiesparen

HOME | KLIMAWANDEL | ENERGIESPAREN | STELLENANGEBOTE | TAGS | DIE NEUESTEN BEITRÄGE | DIE TOP BEITRÄGE | INTERVIEWS | DIE TOP BEITRÄGE | TERMINE

Klimawandel Blog Suche

 

Klima & Energie News

Allgemein
Autos und Verkehr
Gebäude
Solarenergie
Wasserkraft
Windkraft
Sonstiges

Energiespar-Tipps

Auf der Arbeit
Auto und Verkehr
Im Haushalt
Sonstiges

Bäume gegen Klimawandel

 
 

  �KOPORTAL - Das Webverzeichnis der �kobranche  

Investieren und Anlegen

Erneuerbare Energien
Nachhaltige Investments

Bücher und Media

Bücher
Filme & TV

Die beliebtesten Tags

   
...alle Tags ansehen

Archiv

  August 2017
Oktober 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016

Zum Archiv mit allen Monaten
 

Blogroll

  Alles, was gerecht ist.
Die Klimaschuetzer Aktion
Energieblog
energynet
Green Economy News
Klimawandel Global
Ökoblog
 

Netzwerk & Partner

  Grüne Autos Magazin - Elektroautos, Hybrid-Fahrzeuge, Ethanol, Autogas und mehr!
Grüne Mode -  Labels und Shops mit Ethik- und Eco-Faktor!
Klimaspot.de - Artikel, Beiträge & News zu Umweltschutz, Klimaschutz und regenerativen Energien!
 

  Paperblog

Add to Google

Energieliga.de

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blog Top Liste - by TopBlogs.de
RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden

 
« »
 

Polarforscher Professor Peter Lemke mit dem Bayer Climate Award 2010 geehrt

Veröffentlicht am 26. April 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Den Polargebieten kommt beim Klimawandel eine besondere Bedeutung zu, da sich die Regionen der Antarktis und Arktis besonders schnell erwärmen. Die Temperatur der Arktis stieg in den letzten Jahren sogar doppelt so stark wie die der Erde im globalen Mittel, was die Polar- und Meereis-Forschung zu einem so wichtigen Gradmessser für die globalen Klimaveränderungen macht. Mit der Verleihung des „Bayer Climate Award 2010“ wurde Professor Peter Lemke für seine jahrzehntelange Arbeit und seine grundlegenden und wegweisenden Beiträge zum Zusammenhang von Meereis und Klima geehrt. Der international führende Polarforscher erhielt die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung der „Bayer Science & Education Foundation“ am 22. April 2010 aus den Händen von Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, in einer Feierstunde mit rund 300 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Berlin.

Portrait des Polarforschers Professor Peter Lemke

Seit 2001 arbeitet Lemke am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, an dem er gegenwärtig den Fachbereich Klimawissenschaften leitet, sowie als Professor für Physik von Atmosphäre und Ozean am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Zuvor war er an einigen der rennomiertesten Institutionen wie der Princeton University in New Jersey (USA) oder dem Max-Planck-Institut für Meteorologie tätig sowie sechs Jahre Leiter des „World Climate Research Programme (WCRP)“, dem höchsten internationalen Gremium für die Klimaforschung. Außerdem war er maßgeblich am Welt-Klimabericht des „Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)“ beteiligt, das 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Bereits seit den 1970er Jahren erforscht Lemke die klimarelevanten Prozesse in Atmosphäre, Meereis und Ozean. Da die Bildung oder das Schmelzen des Eises in erster Linie von den Luft- und Wassertemperaturen abhängen, werden in seiner Struktur starke natürliche Variabilität und langfristige Trends in Atmosphäre und Ozean abgebildet. Die Einwirkung und Reaktion sind aber schwierig voneinander zu trennen, weil das Meereis wiederum die Atmosphäre und den Ozean verändert und damit auf seine Antriebsgrößen zurück wirkt. Der Polarforscher Lemke hat an sieben mehrmonatigen Polarexpeditionen mit dem deutschen Forschungs-Eisbrecher „Polarstern“ teilgenommen – an fünf davon als Fahrtleiter. Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen zog Lemke daraus auch ganz praktische Konsequenzen: Wegen der schlechten Beobachtungslage in den Polargebieten engagierte er sich stark für neue Messtechniken, insbesondere für Fernerkundungen mit Satelliten wie beispielsweise im Wissenschaftler-Team für den ESA Satelliten „CryoSat-2“, der kürzlich zur Vermessung der Eismassen in Arktis und Antarktis gestartet wurde.

Im Rahmen seiner aktuellen Arbeit widmet sich der Preisträger des „Bayer Climate Award 2010“ der Entwicklung von Modellen für die Analyse und Vorhersage regionaler Klimaveränderungen. Im Hinblick auf nowendige Anpassungsmaßnahmen sind diese von besonderer Bedeutung, denn erst wenn man weiß, wie sich das Klima in bestimmten Regionen entwickeln wird, kann man sich darauf vorbereiten. Dieser Aufgabe widmet sich die Klimainitiative „REKLIM (Regionale Klimaänderungen)“ der Helmholtz-Gemeinschaft, in der acht Forschungszentren zusammenarbeiten und die von Lemke geleitet wird.

Preisträger des „Bayer Climate Award 2010“

Ein unabhängiger, mit internationalen Experten besetzter Stiftungsrat hat den bereits mehrfach ausgezeichneten Lemke unter 16 Kandidaten ausgewählt, die von den Präsidenten der großen europäischen Forschungsgemeinschaften nominiert worden waren. Der alle zwei Jahre vergebene „Bayer Climate Award“ ist der erste internationale Preis, den ein Unternehmen gestiftet hat, um wegweisende Beiträge der Grundlagenforschung in den Klimawissenschaften zu honorieren. Im Rahmen seiner Rede drückte der Preisträger Lemke seine Freude über die die Verleihung des Bayer Climate Awards aus: „Er ist zum einen eine schöne Anerkennung für die klimawissenschaftlichen Beiträge, die ich gemeinsam mit meinen Kollegen leisten konnte. Zum anderen spornt eine solche Auszeichnung zusätzlich an, am Ball zu bleiben und weiter für das bessere Verständnis der Zusammenhänge zwischen Meereis und Klima zu forschen.“

Bayer setzt auf grüne Technologien für Energieeffizienz und CO2-Reduzierung

Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, stellte im Rahmen der Verleihung auch das Nachhaltigkeits-Engagement von Bayer vor, mit dessen Hilfe der Konzern seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden will. Beispielhaft wären in diesem Zusammenhang Bayer Produkte zur Dämmung von Häusern oder für den Leichtbau von Fahrzeugen zu nennen, mit denen der Konzern bereits heute dazu beiträgt, die Treibhausgas-Emissionen in erheblichem Umfang zu reduzieren. Für die Vielzahl der Maßnahmen im Rahmen des Bayer-Klimaprogramms nannte Wenning beispielhalft das „Bayer EcoCommercial Building Program“ oder die neue Technologie zur Chlorherstellung mit Sauerstoffverzehrkathoden, die weltweit Millionen Tonnen CO2 einsparen könnte.

 
 
Der Artikel war interessant? Dann einfach hier den kostenlosen RSS-Feed zum Thema Energiesparen, Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Klimawandel abbonieren!
 
Kategorie(n): Sonstiges
Gelesen: 5.063 x gelesen
Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,
 
Die 10 meistgelesenen Beiträge 10 Beiträge mit ähnlichem Thema
 

FEED

Mit einem Feed-Reader abonnieren

Anzeigen

Klimaspot.de News

(Öffnen in neuem Fenster)

Natura 2000: Weltgrößtes Netz an Naturschutzgebieten

Milder Winter sorgt in Deutschland für einen rekordverdächtig niedrigen Energieverbrauch

Warum sich der Wechsel zu einem Ökostromanbieter lohnt

Make the Future: Shell sucht Ideen die die Welt verändern

Fast ein Drittel des deutschen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt

Nicholas Stern: Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sind zusammen möglich

3.000 Berliner mit 30.000 Einwegtüten setzen Zeichen gegen Plastiktüten

Studie: China wird 2014 das Land mit dem höchsten Ökostrom-Anteil

Neue Solarkraftwerke in den USA liefern besonders günstigen Strom

Recycling Master: Mit neuer Umwelt-App spielerisch zum Thema Entsorgung dazulernen
Über Klima-Wandel.com:
Impressum
Werbung
Partnerseiten

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen