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Wald-Abkommen in Kanada: Schutz für eine Fläche fast so groß wie Deutschland

Veröffentlicht am 20. Mai 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Kanada ist von riesigen Wäldern bedeckt, die auch zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen der kanadischen Wirtschaft gehören. War das Holz Anfangs vor allem als Baumaterial begehrt, ist der größte Abnehmer seit den letzten Jahrzehnten die Papierindustrie. Da der weltweite Bedarf an Papier stetig steigt und sich die beteiligten Unternehmen in Kanada bisher wenig bis gar nicht um nachhaltige Forstwirtschaft gekümmert haben, sind Großteile der von ihnen genutzten Waldflächen heute nicht mehr intakt. Satellitenbilder deckten sogar Kahlschlagflächen größer als Berlin auf. Dabei ist der Urwald Kanadas nicht nur Heimat des Karibu, dem Symboltier auf der kanadischen 25-Cent-Münze, sondern er formt auch zusammen mit den Wäldern Skandinaviens, Russlands und Alaskas das größte Waldökosystem auf der nördliche Hemisphäre.

Auf Druck von Greenpeace und weiteren Nichtregierungsorganisationen gibt es aber nun einen Lichtblick, denn kürzlich wurde das größte Wald-Abkommen in der kanadischen Geschichte geschlossen. Das Waldmoratorium sieht vor, dass die Unternehmen auf einer Fläche fast so groß wie Deutschland in den nächsten drei Jahren auf jeglichen Holzeinschlag verzichten. Dann könnte sich selbst der Bestand des gefährdeten Rentiers wieder erholen. In dem dreijährigen Prozess sollen gleichzeitig Konzepte erarbeitet werden, wie die 72 Millionen Hektar borealer Wald in geschützte Flächen umgewandelt und eine ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft eingeführt werden kann.

Neben Greenpeace unterstützen acht weitere Umweltschutzgruppen wie Forest Ethics, Canopy und PEW Environmental Group die Verhandlungen und stellen vorerst ihre Kampagnen gegen einzelne Papierhersteller ein. Ausserdem setzten sich mehrere deutsche Verlage aktiv für eine nachhaltigere Nutzung der kanadischen Wälder ein, nachdem Greenpeace in den letzten Jahren mehrfach Gespräche mit ihnen geführt hat. Denn auch deutsche Zeitungsverlage und Druckereien waren und sind Teil der Zerstörung von Kanadas Urwald: Alleine im Jahr 2009 importierte Deutschland für über 100 Millionen Euro Holz, Papier und Zellstoff aus Kanada. Bei den Verhandlungen in Toronto setzten sich daher auch große deutsche Papierkunden wie der Axel Springer Verlag, die WAZ-Mediengruppe und DuMont für die Verpflichtung zum Schutz der Wälder ein.

Für den Schutz wurde es auch höchste Zeit, denn der Kahlschlag der kanadischen Papierindustrie bringt nicht nur die Lebensgrundlage des Karibus sowie zahlreicher weiterer Tiere in Gefahr: Die borealen Wälder spielen als größter Kohlenstoffspeicher der Welt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Das bisher größte kanadische Waldabkommen umfasst eine Fläche, etwa doppelt so groß wie Deutschland, die über 25 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichert – so viel wie Deutschland in 30 Jahren emittiert.

„Das boreale Waldabkommen ist die bisher beste Chance, dringend benötigte große Urwaldschutzgebiete in Kanada zu verwirklichen und den Klimawandel abzubremsen“, sagt Salge. Der vorläufige Abholzungsstopp verschafft den bedrohten Tieren und dem sensiblen Ökosystem endlich die ersehnte Ruhe. Greenpeace wird die kanadischen Verhandlungen in den nächsten Jahren begleiten und sich für eine ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft und konkrete Maßnahmen zum Schutz der borealen Wälder einsetzen.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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