Veröffentlicht am 13. Mai 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,520 x gelesen
“Wachstum, Wachstum, Wachstum” lautet die stetige Forderung von Politikerinnen und Politikern. Nur so könnten die angehäuften Schulden wieder abgebaut und der Wohlstand langfristig gesichert werden. Während sowieso niemand mehr glaubt, dass der Staat seine Schulden abbauen wird, was er schließlich auch in den Boomjahren 2005 und 2006 nicht geschafft hat, hängt man dem Versprechen “Wohlstand durch Wachstum” weiter nach. Wenn man allerdings eine Reform der Finanzmärkte oder gar der gesamten Wirtschaft hin zu weniger radikalem Gewinnstreben fordert, dann kann das veraltete Motto ebenfalls nicht einfach weiter gelten. Schließlich stellt sich beim Anblick der Deepwater Horizon Umweltkatastrophe doch wieder einmal die Frage, ob der zwanghafte Erhalt des Status Quo solche Tragödien für Mensch, Tiere und Umwelt wirklich Wert ist.
Veröffentlicht am 11. Mai 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 2,318 x gelesen
Beim Thema Energiesparen geht es sowohl um das “Sparen von Energie” wie auch um das Sparen im allgemeinen Sinn, nämlich dem “Sparen von Geld”. Wer heutzutage beim Strom bares Geld sparen möchte, der ist weder auf seinen lokalen Energieversorger angewiesen noch muss er sich selbst wie früher bei Dutzenden von Stromanbietern über die günstigsten Konditionen informieren. In Zeiten des Internets lassen sich auf Strompreisvergleich-Portalen teils mehrere tausend Tarife der verschiedendsten Anbieter einfach und unkompliziert gegenüberstellen. Hierzu muss man nur seine Postleitzahl sowie den Jahresverbrauch eingeben und kann im Anschluß den passenden Anbieter auswählen und direkt die benötigten Unterlagen anfordern.
Veröffentlicht am 10. Mai 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,921 x gelesen
Auch wenn es im Zusammenhang mit einer der schlimmsten, vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen zynisch klingt, war der Plan von British Petroleum (BP) zu schön um wahr zu sein: Am Wochenende sollte eine rund 100 Tonnen schweren Stahlglocke über das Leck auf dem Meeresgrund herunter gelassen werden, die den größten Teil des austretenden Öls auffangen sollte. An der Spitze der Stahlkuppel sollt das Erdöl dann über Schläuche auf Schiffe abgepumpt werden. Laut BP bildeten sich beim Absenken in eisiger Tiefe aber leider Methanhydrate im Inneren der Stahlglocke, die sowohl eine exakte Platzierung über der Austrittsstelle verhindert haben sowie im Nachhinein auch das Abpumpen verhindert hätten. Die Kuppel wurde daher vorerst ohne praktischen Nutzen in der Nähe des Lecks auf dem Meeresboden abgesetzt.
Veröffentlicht am 6. Mai 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 2,897 x gelesen
Wenn aktuell von der Mobilität der Zukunft die Rede ist, geht es meist um elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Vor allem bei den PKW gibt man dem Verbrennungsmotor auf lange Sicht keine Chance sondern sieht Hybrid- und Elektroautos als Trend der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Die Akzeptanz für lokal emissionsfreie Fahrzeuge ist auch bereits bei der Bevölkerung groß, obwohl es bis zur Marktreife von Elektroautos, die sich im Bezug auf Preis, Leistung und Reichweite mit konventionell angetriebenen Autos messen können, wohl noch etwas dauert. Anders sieht es bei den Elektrorollern aus. So wurden in China in 2006 bereits deutlich mehr Motorroller mit elektrischem Antrieb als mit Verbrennungsmotor verkauft.
Foto: e-sprit
In Österreich und Deutschland ist es aber bisher noch nicht so weit: Das Wissen, ob es eine entsprechende Infrastruktur und Förderungen gibt, ob die hohen Anschaffungskosten gerechtfertigt sind und wie es um die Reichweite steht, ist leider noch nicht weit verbreitet, erklärt Jonas Wilhelm, Marketingleiter der Tiroler Firma e-sprit. Dabei sind die Elektroroller ein ideales Fortbewegungsmittel und können Elektromobilität für die Verbraucher erfahrbar machen und damit auch wirklich überzeugen. Was die Leistung betrifft, können es die E-Scooter nämlich locker mit den Benzinern aufnehmen. Viele sind von der Stärke und Leistungsfähigkeit der Roller überrascht. Elektromobilität ist bei Nutzung von Ökostrom nicht nur umweltfreundlich, sondern macht auch Spaß!
Veröffentlicht am 5. Mai 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 2,133 x gelesen
Wie British Petroleum (BP) gestern bekannt gab, wurde knapp zwei Wochen nach dem Sinken der Ölbohrinsel Deepwater Horizon mit Entlastungsbohrung begonnen, die dazu dienen sollen, das Bohrloch zu isolieren, aus dem Öl in den Golf von Mexiko fließt. Die Bohrungen finden rund 1500 Meter unter der Wasseroberfläche und rund 800 Meter vom Leck entfernt statt. Mit der neuen Bohrung soll der Zufluss zum bestehenden Bohrloch ca. 4 Kilometer unter dem Meeresboden unterbunden werden um dieses dauerhaft zu verschließen. Die drastische Verschmutzung des Merres kann damit aber nicht verhindert werden, da die Arbeiten laut BP rund drei Monate dauern werden.
Foto: U.S. Coast Guard Eighth District External Affairs
Veröffentlicht am 5. Mai 2010, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 1,525 x gelesen
Vom 18. bis 27 Juni 2010 findet der Solar Decathlon Europe als Ableger des spektakulären Solar-Wettbewerbs aus den USA seine Premiere. Der Solar Decathlon Europe 2010 - dessen Ziel die Entwicklung eines Hauses ist, das sich komplett über solare Energiequellen versorgen lässt - wird vom spanischen Wohnungsbauministerium veranstaltet und findet in Madrid statt. in 2010 werden 20 Universitäten am Solar Decathlon 2010 teilnehmen, davon vier aus Deutschland.
Veröffentlicht am 4. Mai 2010, Kategorie(n):Termine, 1,546 x gelesen
Audimax der Freien Universität Berlin - Henry-Ford-Bau - Garystr. 35 - 14195 Berlin-Dahlem
 Ethik und Innovation, die erste Konferenz in der Veranstaltungsreihe Cultural Entrepreneurship beabsichtigt, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft - arte, scienza, impresa - zusammenzubringen und einen “Medici Effect” bei den Beteiligten zu aktivieren.
Während Spezialisten wie Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. Günter Faltin (Freie Universität Berlin) Ethik, Verantwortung, Innovation und Entrepreneurship verdeutlichen, haben Unternehmen, Stiftungen und Projekte Gelegenheit, ihre innovativen Seiten unter dem Motto Tue Gutes Und Rede Darüber vorzustellen.
Veröffentlicht am 4. Mai 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,117 x gelesen
Obwohl Taiwan die Rahmenvereinbarung der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) nicht unterzeichnet hat, erklärte Premierminister Wu Den-yih nun, dass sich Taiwan doch anschließen werde. Als Mitglied der internationalen Gemeinschaft fühle man sich dem kürzlich auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen geschlossenen Abkommen verpflichtet und sei daher gewillt, die gemeinsame Verantwortung gegenüber der Umwelt auf unserem Planeten mit zu schultern. Demzufolge werde Taiwan die im Rahmenvertrag vereinbarten Maßnahmen und Aufgaben mit tragen und die eigenen Treibhausgas-Emissionen deutlich senken. Dem Richtungswechsel voraus gegangen war die Vorlage der Zusammenfassung des Entwurfes eines Schreibens an das UNFCCC Sekretariat durch die Umweltschutzbehörde, das die Unterstützung Taiwans für die in Kopenhagen beschlossenen Resolutionen zusichert.
Veröffentlicht am 3. Mai 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,513 x gelesen
Professor Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, und Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender der unabhängigen Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch, haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben: Beide sind sich sicher, dass das Zwei-Grad-Ziel - also das maximale Ansteigen der durchschnittlichen Temperatur auf der Erde um zwei Grad Celsius - trotz des Scheiterns des Klimagipfels von Kopenhagen noch erreicht werden kann. Länder wie Deutschland, die als Vorreiter beim Klimaschutz gelten, müssten dazu zeigen, dass der Kampf gegen die Erderwärmung globalwirtschaftlich profitabel sei.
Veröffentlicht am 2. Mai 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,775 x gelesen
Vor genau zehn Tagen, am 22. April 2010 sank die von BP betriebene Bohrplattform im Golf von Mexiko, die “Deepwater Horizon” nach einer Explosion. Bei dieser Katastrophe kamen nicht nur elf Menschen auf tragische Weise ums Leben sondern bis heute liefen Unmengen Öl ins Meer, die zehn Tage nach der Umweltkatastrophe bereits zu einem Ölteppich von 10 Quadratkilometern geführt haben. Da die Lecks in rund 1.500 Metern Tiefe noch nicht geschlossen werden konnten, rechnen Experten damit, dass diese Katastrophe das Ausmaß der bisher größten Ölpest durch das Tankerunglück der Exxon Valdez in 1989 übertreffen wird.