Veröffentlicht am 7. Juni 2010, Kategorie(n):Sonstiges
Auch wenn BP angibt, dass das Auffangen des Öls unter Wasser inzwischen zu einem (großen) Teil gelinge, sprudeln täglich immer noch zigtausende Liter Öl ins Wasser und vergiften den Lebensraum Meer. Und selbst wenn es BP in absehbarer Zeit schaffen wird, das Leck am Meeresboden ganz zu schließen, wird das Aufräumen an den amerikanischen Küsten nach dem Untergang der Deepwater Horizon noch mehrere Monate dauern. Ganz zu schweigen von der Natur: Ihre Erholung wird sich vermutlich über Jahrzehnte hinziehen.
Während bisher viele Freiwillige an den Küsten versuchen, so viele Tiere wie möglich zu retten und so viel Landschaft wie möglich von dem giftigen Ölschlamm zu reinigen, plant BP in naher Zukunft Arbeitslose für diese Tätigkeit auszubilden und einzusetzen. Rund 4.500 Arbeiter sollen laut einer Meldung von BP in den drei Staaten zum Einsatz kommen: 1.500 davon in Alabama, 1.500 in Mississippi und weitere 1.600 in Florida. Bisher seien bereits rund 3.000 Menschen für den Einsatz trainiert worden. Allerdings können diese nur einen kleinen Teil und die sofort sichtbaren Auswirkungen des ausgetretenen Öls bekämpfen.
Mehr als einen Monat nach der furchtbaren Öl-Katastrophe der Deepwater Horizon sind die Umweltschäden noch nicht abzusehen. Riesige Öl-Wolken tief unter dem Meerespiegel bewegen sich als “Todeszonen” im Ozean und auch die Nachwirkungen des Einsatzes der fragwürdigen Chemikalien von BP zum Auflösen des Öls werden vielleicht erst in einigen Jahren sichtbar. Eines hat die Katastrophe aber bereits heute gezeeigt und Greenpeace bringt es im Video auf den Punkt: Nachdem ein Großteil der weltweiten Ölvorräte aufgebraucht sind, muss an immer riskanteren Orten nach dem schwarzen Gold gebohrt werden. Es wird Zeit, endlich umzudenken. Und auch wenn es noch etwas dauert, das Ölzeitalter geht auf jeden Fall zu Ende!
Vor dem kompletten Umstieg auf die erneuerbaren Energien wird aber erst einmal auch das Energiesparen eine große Rolle spielen: Daher werden hier Tipps zum Sparen von Energie im Haushalt und zum Energiesparen beim Autofahren und Reisen gegeben. Sie sollen aber nicht nur helfen, den Verbrauch an Rohstoffen zu reduzieren und unsere Umwelt zu schützen, sondern sie sollen auch dazu dienen bares Geld zu sparen.