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Deepwater Horizon Ölkatastrophe: Besser auf Ölgewinnung aus Plastik setzen

Veröffentlicht am 16. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Auch wenn es BP inzwischen gelungen ist, einen Teil des Öls aus dem Leck der Deepwater Horizon unter Wasser aufzufangen, sprudeln dennoch weiterhin jeden Tag Unmengen an giftigem Erdöl in den Golf von Mexiko. Wenn uns die wohl folgenschwersten Ölkatastrophe der Menschheit daher eines gelehrt hat, dann, dass die Förderung von Rohstoffen wie Öl immer enorme Risiken birgt. Aktuell stellt US-Präsident Obama die Führungsspitze von BP gerade wieder zur Rede und verlangt Entschädigungen in Milliardenhöhe. Nicht vergessen werden sollte dabei aber, dass die Gesellschaften der Industrienationen im Allgemeinen eine Schuld trifft. Schließlich ist es die Abhängigkeit aller Menschen und die Gier nach dem schwarzen Gold, die Konzerne wie BP auch an riskanten Stellen nach Öl bohren lässt.

Plastikmüll - Problem durch die Wohlstandsgesellschaft
Foto: Paul Louis

Während die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko also Milliarden kosten wird, ist der Schaden an der Natur und die Qual der verendenden Tiere nicht mit Geld wieder gut zu machen. Um solch tragische Ereignisse in Zukunft zu vermeiden, kann es daher nur den Weg des Energiesparens bei gleichzeitiger Enticklung alternativer und umweltfreundlicherer Technologien geben. Wer nun aber denkt, dass Elektroautos das Problem lösen werden, denkt zu kurz. Denn erstens benötigen auch sie Energie, zweitens wird Öl in fast allen Lebensbereichen benötigt. Neben der Verwendung als Kraftstoff (Benzin, Diesel, Kerosin) wird Erdöl vor allem auch für die Herstellung von Plastik und Kunststoffen benötigt. Die Notwendigkeit von Öl wirft daher zwangsläufig die Frage nach alternativen Ölgewinnungsprozessen auf.

Ein neues Verfahren aus Deutschland könnte eine der Antworten zu einer nachhaltigen Ölgewinnung sein: Mittels Kunststoffverölung in einem Thermolyse-Verfahren wird aus Plastikabfällen wieder Öl hergestellt. Bei einem Wirkungsgrad von rund 80 Prozent geht kaum Energie verloren und das produzierte Öl kann als Heizöl wieder als Energieträger genutzt werden. Ebenfalls findet im Vergleich der CO2-Ausstoß deutlich verringert statt. Zudem werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Denn wie der Film „Platic Planet“ zeigt, verseucht der stetig anfallende Plastikmüll unseren Planeten. Mit der Kunststoffverölung könnte er endlich sinnvoll verwertet werden und gleichzeitig muss weniger nach den ohnehin schwindenden Ölvorkommen gebohrt werden. Katastrophen, wie aktuell im Golf von Mexiko, könnten damit der Vergangenheit angehören. Ohne das Engagement deutscher Umweltschützer würde diese einmalige Technologie weiterhin nur auf dem Papier bestehen.

Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung und der Betrieb von vier SYNTROL-Anlagen für Kunststoffe und Altöl, welche die Ölgewinnung aus Plastik ermöglichen, das Ziel der Gesellschaft Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG. Diese stellen in einem dreistufigen Verfahren aus Plastikabfällen wieder nutzbares Öl her. Dabei wird Kunststoff zunächst erhitzt, so dass Gase entstehen. Diese kühlen ab und verflüssigen sich. Das so entstandene Produktöl kann als leichtes Heizöl wieder verkauft oder nach weiterer Bearbeitung und Veredelung für andere Zwecke genutzt werden. Die Qualität des erzeugten Produktöls wurde von der DEKRA geprüft.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.oekoenergie-umweltfonds.de zu finden.

Foto: Recycling Truck in China, von Paul Louis. Veröffentlicht unter der GNU Free Documentation Lizenz, Version 1.2 oder neuer.

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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