Das Wochenende steht vor der Tür und in Teilen von Deutschland soll es erstmals seit längerem wieder über 30 Grad heiß werden. Während das Sommerwetter für den Badesee oder das Freibad perfekt ist, kann es den Aufenthalt im Büro oder in den eigenen vier Wänden zur Qual machen - insbesondere in schlecht isolierten Dachwohnungen oder Zimmern unter dem Dach. Hier schlägt die Freude über den endlich richtigen Sommer schnell in den Wunsch nach Abkühlung um. Und wenn der Ventilator nur noch die stehende, warme Luft umwält, spielt so manch einer mit dem Gedanken sich eine Klimaanlage anzuschaffen.
Damit man aber für eine erträgliche Temperatur im Sommer nicht Unmengen an Strom verbraucht und im Gegenzug dann am Jahresende bei der Nachzahlung an seinen Stromanbieter ins Schwitzen kommt, gibt das Immobilienportal Immowelt.de in seiner aktuellsten News Tipps zum Kauf von Klimageräten. So wird vor allem darauf hingewiesen, dass tragbare Kompakt-Klimaanlagen zwar den Vorteil haben, dass sie nicht installiert werden müssen gleichzeitig arbeiten sie aber höchst ineffizient. Die Begründung ist für jeden leicht nachvollziehbar, denn mittels eines Schlauchs wird die warme Raumluft durch das geöffnete Fenster ins Freie geleitet, während durch das geöffnete oder angelehnte Fenster zugleich heisse Luft ins Innere der Wohnung strömt.
Besser für Geldbeutel und Umwelt sind laut dem Immobilienportal Immowelt.de sogenannte Split-Geräte. Sie bestehen aus mindestens zwei Komponenten, die durch eine dünne Leitung miteinander verbunden sind. Der große Vorteil dieser Geräte ist, dass der Verdichter im Freien steht und bis zu zehn Kühlteile im Gebäudeinneren fest verbaut sind. Bei der Klimatisierung kann man die Fenster so alle geschlossen, wodurch keine warem Luft in die Räume gelangt und man Strom spart. Beim Kauf solcher Klimaanlagen sollte zudem auf das EU-Energielabel geachtet werden. “A” steht für niedrigen Verbrauch, während “G” wahre Klimakiller kennzeichnet, deren laufende Kosten den Preis schnell und ordentlich verteuern können.
Wer lieber gleich auf eine Klimaanlage verzichten will oder muss, der schließt die Fenster am besten über den Tag und lässt die Rollläden so weit wie möglich herrunter. In den kühleren Morgen- und Abend- bzw. Nachtstunden dann alle Fenster öffnen um so für ordentlich Durchzug zu sorgen. So lässt sich am einfachsten Energiesparen und der Sommer in Deutschland hält ja auch nicht ewig…