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Monatsarchiv für Juni 2010

 

Global Wind Day: Heute ist der Tag der sauberen Windenergie

Veröffentlicht am 15. Juni 2010,  Kategorie(n): Windkraft,  923 x gelesen

Heute am 15. Juni 2010 wird der “Global Wind Day” gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Motto “Zeit, dass sich was dreht!” steht. Ziel der Aktion ist, Menschen in aller Welt auf die Windenergie und ihre bedeutende Rolle im Rahmen der sauberen Energieerzeugung aufmerksam zu machen. Denn wie die aktuelle Deepwater Horizon Ölpest von BP im Golf von Mexiko gerade wieder gezeigt hat, ist das Fördern der fossilen Energieträger mit einem enormen Risiko für Umwelt und Menschen verknüpft. Ganz zu Schweigen davon, dass Öl, Gas und Kohle nicht unendlich auf der Erde vorhanden sind und die Verbrennung klimaschädliche Emissionen verursacht, die letzten Endes zum bereits begonnenen Klimawandel geführt haben.

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VW und Toyota setzen auch bei Produktion und Verkauf auf Energieeffizienz

Veröffentlicht am 14. Juni 2010,  Kategorie(n): Gebäude,  1,255 x gelesen

Wenn man bei Unternehmen wie Volkswagen oder Toyota an Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit denkt, fallen einem zwangsläufig erst einmal Verbrauch und Emissionen der angebotenen Fahrzeuge an. Dabei tragen die Umwelteigenschaften der Autos selbstverständlich dazu bei, ob ein Autohersteller eine nachhaltige Geschäftspolitik betreibt, allerdings sind die CO2-Emissionen und Anstrengungen bei den alternativen Antrieben nicht der einzige wesentliche Faktor (wie auch der Beitrag zu Mitsubishi und der Pebble Mine zeigt). Gerade im Bereich der Produktion besteht ein enormer Energieverbrauch und auch der Betrieb der Autohäuser lässt sich noch einiges optimieren. Alleine mit der Initiative “Green IT” bei Volkswagen konnte der Konzern die Energieeffizienz in seinen Büros deutlich steigern und so den Jahresenergiebedarf von rund 1.400 Haushalten einsparen.

Volkswagen erhält vom TÜV Nord das DIN EN 16001-Zertifikat für Energiemanagementsysteme in der Produktion
Foto: Volkswagen

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Ethik und Innovation: Rückblick zur Konferenz am 3. Juni 2010 in Berlin

Veröffentlicht am 14. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,087 x gelesen

Am 3. Juni 2010 fand im Audimax der Freien Universität Berlin die erste Konferenz in der Veranstaltungsreihe Cultural Entrepreneurship mit dem Titel “Ethik und Innovation” statt um Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen und einen “Medici Effect”“ zu aktivieren. Frau Dr. Clara Mavellia, Initiatorin und Veranstalterin, erinnerte bereits bei ihrer Begrüßung die Anwesenden bzw. alle Bürgerinnen und Bürger – Citoyens - an ihr Recht und Pflicht, Welt und Umwelt aktiv zu gestalten. Und spätestens am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Die Konferenz war erfolgreich!

Höhepunkt war der Vortrag von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (Ludwig-Maximilians-Universität München), der u.a. Unternehmer/innen ermutigte, sich zu engagieren - nicht nur während dieser Krise, die gewaltige Veränderungen mit sich bringen werde – und bekräftigte ihre wichtige Rolle bei der Gestaltung unserer Gesellschaft. Prof. Nida-Rümelin beantwortete anschließend die vielen Fragen aus dem Publikum.

Prof. Dr. Günter Faltin (Freie Universität Berlin) verdeutlichte den Zusammenhang zwischen Entrepreneurship und Innovation und stellte die beiden Start Ups Paper C und Ratiodrink vor. Letzteres vereinfacht mit dem Verkauf von Saftkonzentrat den Kauf von Fruchtsäften, da Fruchtsaft meist aus Konzentrat hergestellt wird und der Abfüller lediglich Wasser hinzufügt. Mit dem Kauf von Saftkonzentrat (vorrangig Bio), spart man somit nicht nur das Schleppen der Saftflaschen oder -kartons sondern auch die Verpackungen. Hinter dem Projekt steht Rafael Kugel auch Prof. Dr. Günter Faltin, der Gründer der Teekampagne.

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Strom sparen im Rahmen der Fussball Weltmeisterschaft

Veröffentlicht am 11. Juni 2010,  Kategorie(n): Im Haushalt,  2,040 x gelesen

Gerade erst ist das Auftaktspiel von Südafrika gegen Mexiko mit 1:1 zu Ende gegangen, da wird eines klar: WM-Zeit ist Ausnahmezeit, was vor allem auch für den täglichen Betrieb des Großbildfernsehers und den Konsum von kühlem Bier gilt. Bei schönem Sommerwetter und all der Freude über die WM geraten die Probleme von Umwelt und Klima schnell ins Hintertreffen und der Spass soll einem alle vier Jahre ja auch ruhig gegönnt sein.

Fussball WM im Fernsehen
Foto: Klima-Wandel.com

Damit man auch in den kommenden Wochen aber trotzdem nicht gleich vom umweltfreundlichen Energiesparer zum Energieverschwender mutiert sind hier ein paar einfache Stromspartipps:

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Stoppt Mitsubishi und die katastrophale Pebble Mine von Anglo American

Veröffentlicht am 11. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,020 x gelesen

Der japanische Autohersteller Mitsubishi stellt sich gerne als Vorreiter einer neuen Generation von Automobilen mit reinem Elektroantrieb dar, die vor allem CO2-neutral und damit besonders umweltfreundlich sein sollen. Der Mitsubishi i-MiEV sowie der baugleiche Peugeot iOn gehören auch tatsächlich zu den ersten Elektroautos eines Massenherstellers, die man bestellen kann. Mit dem Schutz der Umwelt nimmt es der Mitsubishi Konzern aber wohl weniger genau, denn er soll laut der großen amerikanischen Umweltschutzorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC) hinter der mehr als umstrittenen, geplanten Pebble Mine in der Bristol Bay, Alaska stehen.

Aktion gegen die geplante Pebble Mine

Die Bristol Bay ist der östlichste Arm und der flachste Teil des Beringmeers. Es ist eines der letzten unberührten Gebiete von Amerika, mit gesunder Erde, blühenden Landschaften, kristallklaren Flüssen und Seen. Die Bristol Bay ist Lebensraum für viele Tieraten und die größte Wanderung von Lachsen führt durch die Ströme in diesem Teil von Alaska. Diese Millionen von Lachsen sind wiederum nicht nur die Lebensgrundlage von Bären, Walen, Robben und Adlern sondern sie versorgen auch die amerikanischen Ureinwohner, die dort leben. Mitten im Herzen dieses einzigartigen Ökosystems will nun ein Firmenkonsortium von Minenbetreibern, angeführt von der englischen Firma “Anglo American”, eine der größten Minen im Tagebau starten.

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Science Fiction aus Japan: Der Mond als riesiges Solarkraftwerk

Veröffentlicht am 10. Juni 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,337 x gelesen

Japan ist ein Inselstaat und eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde. Möglicherweise ist der begrenzte Platz der Antrieb zu immer neuen technologischen Höchstleistungen, so war Japan viele Jahre die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hinter den USA und es ist das einzige nicht westliche Mitglied der G8-Staaten. Ein Paradebeispiel für den japanischen Erfolg ist das Unternehmen Shimizu: Als einfache Tischlerei im Jahr 1803 gegründet, ist es heute einer der weltweit führenden Konzerne im Bereich Architektur, Hochbau und Generalunternehmung für sämtliche Bauleistungen mit einem Umsatz von mehr als 14 Milliarden US-Dollar im Jahr.

Solaranlagen-Ring um den Mond
Bild: Shimizu Corporation

Wenn es eines gibt, was die Japaner aber nicht kennen, dann ist es Stillstand. Und so entwirft auch die Shimizu Corporation ständig neue Pläne für die nahe und ferne Zukunft. Die ausgefallendsten Visionen werden unter den “Shimizu’s Dreams” auf der Homepage veröffentlicht. Zu diesen Träumen zählt auch die Idee, die Fesseln der endlichen Rohstoffe abzulegen und mit nahezu unendlicher und sauberer Solarenergie den ultimativen Traum der Menschheit zu verwirklichen. Das Konzept unter dem Namen “LUNA RING” klingt dabei fantastischer als die Filme “Star Wars” und “Matrix” zusammen und fasziniert mindestens genauso.

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Bis 25 Jahre Garantie: PV-Modul von Eurener auf der Intersolar 2010

Veröffentlicht am 9. Juni 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,738 x gelesen

Vom heutigen Tag bis zum 11. Juni 2010 stellt Eurener, ein führendes spanisches Unternehmen im Bereich der Solarenergie, auf der Messe Intersolar 2010 sein neuestes PV-Modul mit dem passenden Namen “Perfect 25″ vor. Besonderheit des als “zuverlässigstes Modul des Marktes” beworbenen Solarmoduls ist die extrem hohe Qualität, die durch eine Garantie von bis zu 25 Jahren belegt wird. Es erhielt die umfangreichste Versicherung für Solarmodule der Münchener Rück, die sowohl Produkt- als auch Leistungsgarantie sämtlicher Module einschließt. Um die Versicherung zu erhalten mussten die genutzten Rohstoffe, die eingesetzten Maschinen und der Herstellungsprozess ein strenges Qualitätsaudit durchlaufen - mit Erfolg.

Zudem werden die Module mit einer rein positiven Toleranz (0% bis +3%) bezüglich ihrer Nennleistung ausgewiesen. Jedes Modul weist damit eine höhere Spitzenleistung als der Durchschnitt auf. Zusammengefasst bedeutet dies eine Preisverbesserung von 0,06 €/Wp.

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EnBW-Initiative “Weniger Verbrauch geht auch” besucht “The Electric Avenue”

Veröffentlicht am 8. Juni 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,402 x gelesen

Längst ist die Elektromobilität keine Science Fiction mehr: Einige Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind bereits erhältlich und viele Hersteller stehen in den Startlöchern. Vom 3. bis 6. Juni 2010 fand in Friedrichshafen am Bodensee mit der Messe “The Electric Avenue” eine große Veranstaltung zur Elektromobilität statt. Auf dieser “Expo für nachhaltige Mobilität” haben führende Hersteller von Elektrofahrzeugen ihre Produkte vorgestellt. Elektroautos, E-Bikes und E-Motorräder waren zu sehen sowie eine Sonderausstellung zum Thema “111 Jahre Elektromobilität”. Dirk Baranek, Online-Redakteur der EnBW-Initiative “Weniger Verbrauch geht auch”, hat die Messe besucht, sich einige Fahrzeuge zeigen lassen und Interviews mit Ausstellern geführt.

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Aufräumen nach der Ölpest wird Monate und die Erholung der Natur Jahrzehnte dauern

Veröffentlicht am 7. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,195 x gelesen

Auch wenn BP angibt, dass das Auffangen des Öls unter Wasser inzwischen zu einem (großen) Teil gelinge, sprudeln täglich immer noch zigtausende Liter Öl ins Wasser und vergiften den Lebensraum Meer. Und selbst wenn es BP in absehbarer Zeit schaffen wird, das Leck am Meeresboden ganz zu schließen, wird das Aufräumen an den amerikanischen Küsten nach dem Untergang der Deepwater Horizon noch mehrere Monate dauern. Ganz zu schweigen von der Natur: Ihre Erholung wird sich vermutlich über Jahrzehnte hinziehen.

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Club-Carrotmob: Feiern für den Klimaschutz

Veröffentlicht am 4. Juni 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  819 x gelesen

Klimaschutz und grüner Lifestyle haben längst alle Bereiche des täglichen Lebens erreicht: Von Bio-Lebensmitteln über Textilien aus Biobaumwolle und Autos mit alternativen Antrieben reicht der Paradigmenwechsel inzwischen bis hin zu umweltfreundlichen Partys. So konnten die feiernden Gäste erst kürzlich in der Organic Disco in Darmstadt über einen innovativen Fußboden selbst Strom erzeugen und in Berlin findet morgen, am Welt-Umwelttag, sogar der erste Club-Carrotmob statt. Unter dem Motto “Green Clubbing” können Clubbesucher dabei helfen, das Klima zu schützen. Die Betreiber des Tresors, des Kaffee Burgers, des Grünen Salons und des Fate-Club haben sich in diesem Rahmen dazu verpflichtet, bis zu 40 Prozent der an diesem Abend eingenommenen Eintrittsgelder beziehungsweise Getränkeumsätze in die klimafreundliche Modernisierung ihres Veranstaltungsortes zu stecken.

Die Green-Clubbing-Nacht findet im Rahmen des von der Grünen Liga und dem Bundesumweltministerium organisierten Umweltfestivals statt. Der “Carrotmob” ist der positive Gegenpart des Boykotts, bei dem alle jungen Energiesparer dazu aufgerufen werden, aktiv Ressourcen zu schonen, oder Unternehmen, die Klimaschutz praktizieren zu unterstützen. Das Green Clubbing passt bestens zum Motto des Gesamtfestivals “Leben ist Vielfalt”: Je weniger Energie und natürliche Ressourcen verbraucht werden, desto besser für die natürlichen Lebensgrundlagen.

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