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Elektrogeräte: Falsche Entsorgung statt Recycling wird für Rohstoffmangel sorgen

Veröffentlicht am 1. Juli 2010,  Kategorie(n): Sonstiges

Jedes Jahr landen nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit mindestens 40 Millionen Tonnen Elektrogeräte im Müll – Tendenz steigend. Darunter befinden sich Handys, Computer und Fernseher, deren nicht fachgerechte Entsorgung sowohl Mensch wie Umwelt belastet. Darüber hinaus gehen der Menschheit wertvolle Rohstoffe wie Kupfer und Gold verloren, was laut Experten wie Rüdiger Kühr, Generalsekretär der internationalen Solving the E-Waste Problem (StEP) Initiative an der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in Bonn, zwangsläufig zu einem Mangel dieser Ressourcen führen wird. Aus diesem Grund sucht er nach Lösungen für das Problem mit dem Elektroschrott. Im Gespräch mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung erklärt der Politik- und Sozialwissenschaftler, welche Rolle die Wirtschaft, deutsche Verbraucher und der Hype um neue Geräte wie das iPad dabei spielen.

Immer kürzerer Lebenszyklus und falsche Entsorgung von Elektrogeräten fördern Rohstoffmangel

Weil der Produktlebenszyklus vieler Elektrogeräte immer kürzer wird – Computer werden häufig schon nach drei Jahren gegen ein neues Gerät ausgewechselt, Mobiltelefone werden teilweise sogar weniger als ein Jahr genutzt – werden ständig massenweise neue Elektrogeräte produziert und verkauft. Dieses von der Industrie angestrebte und geförderte Verhalten der Konsumenten verursacht eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen wie etwa Kupfer und Gold. Darüber hinaus sind die modernen Elektrogeräte wie z.B. LCD-Bildschirme in der Herstellung sehr ressourcenintensiv. Ihr ökologischer Fußabdruck ist enorm, ihre Produktion benötigt sehr viel Wasser, Energie und Rohstoffe.

Obwohl viele der verarbeiteten Rohstoffe immer knapper werden, landen Elektrogeräte häufig im normalen Hausmüll statt fachgerecht entsorgt zu werden. Ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder gar Gleichgültigkeit werden so jährlich unzählige Tonnen an eigentlich wertvollen Ressourcen vernichtet. Welche Ausmaße diese Verschwendung hat, verdeutlicht Rüdiger Kühr am Beispiel der Handys: 41 Mobiltelefone enthalten gemeinsam ein Gramm Gold und jährlich überschwemmen mehr als eine Milliarde neue Handys den Weltmarkt während alte Geräte häufig im normalen Hausmüll landen. Nach Berechnungen von StEP sind dadurch in 2007 allein in China 1.600 Kilogramm Gold und 630.000 Kilogramm Kupfer verloren gegangen.

Was können Verbraucher und Industrie tun um diese Verschwendung von Rohstoffen einzudämmen?

Vor dem Hintergrund dieser Vernichtung von Rohstoffen, die zugleich auch eine enorme Umweltproblematik mit sich bringt, sollte man sich als erstes vor jedem Neukauf gut überlegen, ob es das bisher genutzte Elektrogerät nicht doch noch tut. Damit befreit man sich nicht nur von dem völlig sinnlosen Druck immer das Neueste zu besitzen, sondern man spart auch noch bares Geld. Ist ein Elektrogerät wirklich kaputt und kann auch nicht mehr repariert werden, sollte man es unbedingt fachgerecht entsorgen. Die Frage nach Reperaturmöglichkeiten und der richtigen Entsorgung sollten übrigensjedem Hersteller und Händler gestellt werden.

Aus Sicht der Industrie sind die oben vorgeschlagenen Verhaltensweisen für Verbraucher auf kurze Sicht natürlich nicht erstrebenswert. Allerdings werden die schwindende Verfügbarkeit von Rohstoffen und die daraus resultierenden steigenden Preise in Zukunft vieles von selbst regeln. Der beginnenden Trend zu Elektroautos wird die ohnehin explodierenden Rohstoffpreise weiter ansteigen lassen und so werden die Hersteller in der Zukunft gezwungen, die Rohstoffkreisläufe so weit wie möglich zu schließen. Ein Vorschlag der Initiative wäre z.B. das Verleasen von Elektrogeräten, so dass der Kunde am Ende der Laufzeit ein neues Gerät erhält und der hersteller die Rohstoffe des alten Geräts einfach wiederverwerten kann.

Die StEP – Solving the E-Waste Problem Initiative
Die StEP-Initiative wurde im März 2007 gegründet und setzt sich vor allem für weltweite Recyclingstandards ein. Zu den Mitgliedern der von den Vereinten Nationen lancierten Initiative zählen große High-Tech-Unternehmen wie Nokia, Philips und Dell, Nichtregierungsorganisationen wie das Freiburger Öko-Institut und staatliche Organisationen, darunter das Bundesunternehmen Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Sitz des Sekretariats der globalen Initiative ist Bonn.

Weitere Informationen im Interview „UN-Experte: Ohne Recycling droht Elektronik-Industrie Rohstoffmangel“ vom 22. Juni 2010 auf der Homepage des Rats für Nachhaltige Entwicklung sowie auf der Homepage der Initiative StEP – Solving the E-Waste Problem (Englisch).

 
 
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Kategorie(n): Sonstiges
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