Die “Bremer Höhe” ist ein denkmalgeschütztes Ensemble von Wohnhäusern, die zwischen 1870 und 1913 im heutigen Bezirk Pankow von Berlin, Stadtteil Prenzlauer Berg errichtet wurden. Sie gehören zu den besterhaltenen und historisch wertvollsten Gebäuden in diesem Berliner Stadtteil, weshalb für sie strenge Denkmalschutzauflagen gelten - selbstverständlich auch beim Einsatz von Solarenergie. Wie sich Klimaschutz und Denkmalschutz unter einen Hut bringen und Interessenkonflikte vermeiden lassen hat nun die Berliner Energieagentur bewiesen: Auf dem Flachdach der “Bremer Höhe” wurde in enger Abstimmung mit dem zuständigen Amt für Planen und Genehmigen des Bezirkes Pankow eine Photovoltaikanlage mit einer Modulflächefläche von 341 Quadratmetern installiert.

Foto: Gust/Berliner Energieagentur
Dabei war die Solaranlage nur ein weiterer Schritt in der Verbindung von Traditionswahrung und Zukunftstechnologien: Bereits seit dem Jahr 2001 betreibt die Berliner Energieagentur in den Gebäuden der Wohnanlage “Bremer Höhe” drei effiziente Blockheizkraftwerke (BHKW) zur Produktion von Strom und Wärme. Mit ihrer Hilfe werden pro Jahr rund 450 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Ergänzt wird das Klimaschutz-Konzept nun durch die insgesamt 232 Module mit einer Leistung von 47,56 kWp, die auf dem Dach in Zukunft rund 45 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen werden. Gleichzeitig werden auf diese Weise rund 29 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der über die Anlagen erzeugte Strom wird vollständig in das Stromnetz eingespeist und entsprechend vergütet.