Heizenergie trägt zu einem großen Teil am gesamten Energieverbrauch und damit den Emissionen in Deutschland bei. Dementsprechend groß ist der Hebel und so wurde rechtzeitig einige Monate vor der kalten Jahreszeit nun die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm aufgehoben. Es können also wieder Anträge auf Förderung des Umstiegs auf erneuerbare Energien beim BAFA gestellt werden. Die neue Förderrichtlinie konzentriert sich zudem stärker als bislang auf innovative Heizsysteme wie z.B. solargestützte Flüssiggasanlagen.

Foto: PRIMAGAS
115 Millionen Euro stehen für effizientere und sauberere Heiztechnik bereit
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hatte die Haushaltssperre bereits am 07. Juli 2010 aufgehoben, wodurch Heizungsmodernisierern ab sofort zusätzlich rund 115 Millionen Euro aus staatlichen Mitteln zur Verfügung stehen. Gleichzeitig tat am 12. Juli 2010 die neue Förderrichtlinie in Kraft. Sie beschränkt die Unterstützung auf Heiztechnologien, die sich aufgrund ihres innovativen Charakters noch nicht flächendeckend am Markt etabliert haben - zum Beispiel auf Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Darüber hinaus sollen die staatlichen Fördergelder gezielt dazu beitragen, veraltete und ineffiziente Heizkessel auszutauschen. Das hier noch viel Arbeit wartet, belegt eine Erhebungen des Zentralinnungsverbands (ZIV) der Schornsteinfeger: Demzufolge ist jede vierte Heizung bereits älter als 25 Jahre und verursacht so unnötig hohe Energiekosten und Emissionswerte.
Heizen mit Sonne und Flüssiggas statt Öl zahlt sich doppelt aus
Solargestützte Flüssiggasanlagen z.B. von PRIMAGAS, einem der führenden Flüssiggas-Anbietern in Deutschland, sind da die intelligentere Alternative. “Wir freuen uns, dass die Bundesregierung mit ihrem Förderprogramm jetzt wieder zusätzliche Anreize für eine Heizungsmodernisierung schafft. Dadurch macht sich der Umstieg auf einen effizienten Gasbrennwertkessel in Kombination mit Solarkollektoren noch schneller bezahlt”, sagt Christian Berg, Produktmanager PRIMAGAS. “Das gilt insbesondere in ländlichen Gebieten. Dort heizen viele Haushalte mit Öl, weil sie nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sind.”
Der Energieträger wird Hausbesitzern leitungsunabhängig in Tanks bereitgestellt und ist mit allen gängigen Heiztechniken kombinierbar. Dazu zählen etwa die Solarpakete SOLARPlus 700 und SOLARPlus 1.000 von PRIMAGAS. Sie kombinieren Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, werden also weiterhin staatlich gefördert. Zusätzlicher Pluspunkt: Die Paketlösungen basieren auf dem Flachkollektor VERASOL 96, der mit einer Spitzenleistung von 520 Kilowattstunden pro Quadratmeter zu den leistungsstärksten Modellen in Deutschland gehört. Darüber hinaus sind die Anlagen nach dem europaweit anerkannten Qualitätszeichen Keymark zertifiziert.
Förderanträge nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegen, auf dessen Internetseite www.bafa.de sich unter dem Punkt “Erneuerbare Energien” auch weitere Informationen finden lassen. Wie hoch die staatliche Unterstützung für eine Anlage ausfällt, lässt sich aber auch in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Christian Berg schnell ermitteln. Den Produktmanager von PRIMAGAS erreichen Sie per Mail an cberg(at)primagas.de